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Bayerns schwacher Pokalauftritt

Der Rekordmeister gewinnt zwar das DFB-Pokalspiel gegen Bochum, doch der Auftritt war schwach. Lange lagen die Bayern sogar hinten. Am Ende trafen Müller und Gnabry und retteten ihre Mannschaft. Sie wendeten damit das Zweitrunden-Aus ab.

Fussball DFB-Pokal 2019/202

Verhaltener Schlussjubel der Bayern nach dem Spiel.

Bei den Bayern geht es gerade emotional zu. Der Rekordmeister liefert Spiel um Spiel eine schwache Vorstellung ab. Vorbei sind die glorreichen Zeiten einer unbesiegbaren Mannschaft. Nun, Kovac hat ein paar Jocker wie Lewandowski und Gnabry an der Hand. Sie sind stets die Retter der Mannschaft. Gestern, gegen den Zweitligisten Bochum gelang der Sieg aber erst in allerletzter Minute (2:1). Fast 90 Minuten lang lagen die Bayern hinten. Denn die Starspieler wurden zu Beginn nicht eingesetzt.

In der 36. Minute fiel dann das erste Tor. Aber es war kein Treffer der Bochumer, sondern ein Eigentor, das Stürmer Alphonso Davies, der als Linksverteidiger eingesetzt wurde, schoss. Dank Serge Gnabry in der 83. Minute und Thomas Müller in der 89. Minute, konnte den Ausgang der Partie gerade noch mit zwei Toren gerettet werden. Lewandowksi, der zu den Spielführern gehört, war beim DFB-Pokalspiel in der ersten Halbzeit nicht auf dem Feld. Sein Fehlen war dem Team deutlich anzumerken. Zwar gelang es den Bayern, die Gäste zu kontrollieren, doch gegen die Viererketten der Bochumer schafften sie es nicht, sich durchzusetzen.

Nach der Halbzeit kamen die Stars

Trainer Kovac reagierte in der Pause und sandte Lewandowski in der zweiten Halbzeit aufs Spielfeld. Der Mittelstürmer konnte aber gegen die vielen unsauberen Aktionen seiner Kollegen nicht viel ausrichten. Gastgeber Bochum hatte immer wieder die Möglichkeit, vorzustoßen. Zum Glück für die Bayern blieben diese erfolglos. Als Coutinho eingewechselt wurde, spielte die Mannschaft etwas energischer und wagte es auch endlich, einmal zu attackieren. In der 69. Minute wäre Lewandowski fast ein Treffer gelungen, der Ball landete nur knapp neben dem rechten Pfosten. Doch in der 79. Minute wäre es fast zum zweiten eigenverantwortlichen Tor gekommen. Torwart Neuer schoss den Ball an der Außenlinie nach vorn und zwar direkt auf die Brust von Bochum Spieler Blum. Dieser schoss sofort aufs Tor. Zum Glück konnte Neuer den Ball noch fangen. Erst in der Schlussphase drehte Bayern auf und ging mit einem Sieg vom Spielfeld.

Selbstkritik ist notwendig

Glücklich und zufrieden war nach Abpfiff bei den Bayern niemand. Lewandowski stapfte, ohne ein Wort zu sagen, zum Mannschaftsbus. Sportdirektor Salihamidzic drückte seine Meinung mit etwas Sarkasmus aus: „Ohne Ironie geht heute nichts. Das war ein Topabend. Wir haben die Bochumer richtig hergespielt. War gut, richtig gut.“ Ja, die Mannschaft hat viel falsch gemacht. Und Trainer Kovac hat gemerkt, dass sein Team ohne Lewandowski nicht funktioniert, nicht einmal gegen einen Zweitligisten. Sein Versuch, den Stürmer auf der Bank zu lassen, ging in die Hose. Also setzte er den Polen in der zweiten Halbzeit ein. Und siehe da, das Team hatte plötzlich mehr Ballsicherheit und konnte besser kombinieren. Zudem ist Lewandowski einer, der für Zeitgewinne sorgt und freie Räume in wenigen Sekunden erkennt; er nutzt jede Chance.

Freude ist fehl am Platz

Nach der Regelspielzeit und zwei Treffern gingen die Bayern ohne zu lächeln, in die Kabine. Die Bayern-Chefs Rummenigge und Hoeneß hatten die Tribüne schon verlassen, und zwar demonstrativ. Neuer sagte vor der Kabine: „Wir müssen einfach bessere Leistungen bringen.“ Für Goretzka war der Auftritt einfach nur „peinlich“ und „schlapp“. Trainer Niko Kovac war mit seiner Kritik absolut schonungslos: „Wir haben sehr viel falsch gemacht. Alle haben so gespielt, wie sie eigentlich nicht spielen sollen.“ Weiterhin sprach er von einem „Fehlpassfestival“. Am Ende fügte er noch etwas Ironie dazu: „Da sieht man, dass es funktioniert, wenn alle das machen, was der Trainer sagt.“ Da kann man nur hoffen, dass es am Samstag gegen Eintracht Frankfurt besser läuft.