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Boxer bei Olympia-Qualifikation infiziert

In London boxten während der Verbreitung des Virus rund 340 Athleten für die Olympia Qualifikation. Nun zeigt, sich dass sich einige Boxer infiziert haben. Die Kritik am IOC verschärft sich jetzt, da der Weltverband trotz der Pandemie das Turnier ausgerichtet hatte.

Hamsat Shadalov war einer der deutschen Boxer bei der Olympia-Qualifikation.

In den letzten Wochen wurden zahlreiche Sportwettbewerbe abgesagt. Aber für die Olympia-Qualifikationsrunde der Boxer galt das offenbar nicht. Das Turnier fand Mitte März in London statt. Der türkische Box-Verband erhebt nun gegen das IOC schwere Vorwürfe. Denn es sollen sich zwei türkische Boxe sowie einer der Trainer mit dem Virus infiziert haben. Auf der Homepage des türkischen Boxverbands lässt sich lesen, dass Trainer Seyfullah Dumlupinar sowie Boxer Serhat Güler Fieber hätten und in der Türkei positiv auf das Virus getestet wurden. Des Weiteren sollen zwei weitere Boxer, die in London dabei waren, Fieber haben. Deren Testergebnisse stünden noch aus. Die Athleten befinden sich derzeit in Behandlung. Laut des Verbandspräsidenten Gozgec soll ihr Gesundheitszustand gut sein. Dennoch greift Gozgec den IOC scharf an: „Während die Welt wegen des Virus extreme Maßnahmen ergriffen hat, bin ich verblüfft, dass eine IOC-Taskforce und die britische Regierung den Start des Turniers erlaubt haben, obwohl viele von uns Bedenken hatten und fast jede andere Sportart gestoppt worden ist.“

Turnier soll fortgesetzt werden

Noch ist nicht klar, wo sich der türkische Trainer und die Boxer angesteckt haben und ob das während des Turniers geschah. Diese Vermutung liegt aber nahe. Das Turnier, welches mit etwas 340 Boxern aus der ganzen Welt abgehalten wurde und am 14. März startete, wurde ein paar Tage durchgeführt und nach Meinung von Experten viel zu spät abgebrochen. Zu Beginn gab es sogar noch Publikum in der Halle. Selbst der Präsident des Europäischen Box-Verbands Franco Falcinelli warnte während der Veranstaltung, dass das Ansteckungs- und Gesundheitsrisiko für die Boxer zu hoch sei. Die türkische Boxdelegation kehrte am 17. März in die Türkei zurück und befindet sich seitdem in einer 14-tägigen Quarantäne.

„Das Virus existiert schon sehr lange… Sie haben nicht an die Gesundheit der Leute gedacht, deswegen haben sie diese schreckliche Veranstaltung organisiert“, so Gozgec weiter. Es müsse das IOC gefragt werden, warum das Qualifikationsturnier nicht verschoben worden sei. Das IOC gab bisher keine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab.

Kritik kommt auch aus Deutschland

Neben der Türkei hat auch der deutsche Boxverband die Vorgehensweise des IOC kritisiert. Der Verbandspräsident Erich Dreke sagte: „Die Taskforce war wild entschlossen, das Turnier fortzuführen.“ Dreke steht seit seiner Rückkehr ebenfalls unter häuslicher Quarantäne, dazu hatte er sich freiwillig entschlossen. Weiterhin erzählte Dreke, dass der Druck auf das IOC groß gewesen sei und dieser das Box-Qualifikationsturnier nur abgebrochen hätte, weil acht Boxverbände mit ihrer Abreise drohten. Nur deshalb habe die „Taskforce des IOC“ am vergangenen Montag die Reißleine gezogen. Der Deutsche Boxverband war mit 13 Sportlern zum Turnier nach London angereist. Drei der Boxer konnten nach Niederlagen vorzeitig nach Hause fahren.

Dass Deutschland nicht zu den Boxverbänden gehörte, die mit Abbruch drohten, erklärte Dreke folgendermaßen: „Solange wie das IOC es veranlasst, müssen wir unsere Chancen zur Qualifikation suchen. Wir können nichts fordern. Was sollen wir fordern?“ Bleibt zu hoffen, dass keine deutschen Boxer sich infiziert haben.