Wir sagen auch #yeah! Super Geburtstagsaktion bei Interwetten *** betway logo Sichere dir bis zu 250€ Bonus *** Ausblick Freitagsspiel: Stuttgart möchte seine Serie fortsetzen *** Skybet Logo Skybet: 10 Euro Gratiswette für Neukunden *** Bet3000 Logo 150€ Willkommensbonus & 20€ Gratiswette *** Wett-Tipps zur 1. Bundesliga: Schalke vs. Union ***

Werder Bremen will Milot Rashica verkaufen

Der Bundesligist Werder Bremen möchte sich von Stürmer Milot Rashica trennen. Interessiert währe wohl der BVB. Auch englische Clubs könnten sich einen Kauf vorstellen. Aber es gibt ein Problem mit der Transfersumme.

Milot Rashica von Werder Bremen steht zum Verkauf.

Im Jahr 2018 holte sich Werder Bremen den damals 21-Jährigen Milot Rashica von Vitesse Arnheim. Der Club hatte eine Vision und diese wollte er gemeinsam mit dem Angreifer in die Tat umsetzen. Der Profi war zu der Zeit noch ein ungeschliffener Rohdiamant. Wuchtig, aber stark im Sturm.

Sieben Millionen Euro zahlte Werder für den Kosovo-Albaner. Der Plan war, ihn zum Spitzenstürmer auszubilden und dann teuer weiterzuverkaufen. Die Bremer setzten deshalb einen Vertrag mit einer Ausstiegsklausel auf, die Summe schrieben sie auf 38 Millionen Euro fest. Damit, so dachte Werder, könnte der Club beim Weiterverkauf des Stürmers kräftig mitverdienen. Allerdings hat der Bundesligaverein nicht an die Pandemie gedacht. Die Gesetze des Transfermarkts sind jetzt andere. Und das legt dem Wechsel Steine in den Weg.

Bester Stürmer bei Bremen jetzt weniger wert

Der Kosovo-Albaner Rashica ist derzeit tatsächlich der beste Stürmer bei Werder Bremen und seit einiger Zeit ein gefragter Mann. Die schlechte Nachricht ist, dass die Ausstiegsklausel des Klubs jetzt vielleicht nichts mehr wert ist. Das Modell der fixen Ablöse ist schon länger im Umlauf und wird von Vereinen genutzt, um Spieler zu motivieren, besser zu spielen. Für die Clubs stellt diese fixe Ablösesumme eine Planungssicherheit dar. Doch das alles spielt aktuell keine Rolle.

Die Ligen pausieren weltweit. Keiner weiß, wann es weitergeht. Wenn die Bundesliga ihren Betrieb nicht bald wieder aufnimmt, gehen TV-Gelder von rund 384 Millionen Euro verloren. Zudem können die Bundeligisten derzeit auf keine Einnahmen durch Ticketverkäufe oder Sponsoren bauen. Viele Vereine stehen wirtschaftlich schlecht da. Die Zeit für Wechsel und Transfers ist damit ungünstig. Denn wo wenig Geld ist, wird weniger für Spieler gezahlt. Ein Blick auf die Marktwerte der Top-Fußballer zeigt, wie dieser immer mehr schrumpfen. Das lässt auch Milot Rashicas Marktwert kleiner werden.

Transferwerte dürften weiter sinken

Die Transfererlöse machten in den vergangen Jahren rund 17 Prozent des Gesamtumsatzes aus und die Vereine der 1. Liga nahmen zuletzt mehr Geld durch Spieler als über Ticketverkäufe ein. So wurde viel in die Weiterentwicklung von Talenten gesteckt, um diese mit hohem Gewinn später verkaufen zu können. Dieses Geschäftsmodell wird sowohl bei Werder Bremen wie bei vielen anderen Bundesligavereinen genutzt. Die Transfers stellen demnach die wichtigsten Einnahmen dar. Durch die Pandemie drohen die Erlöse durch Transfers einzubrechen. Laut dem Internationalen Zentrum für Sportstudien könnten sich die Transferwerte um bis zu 28 reduzieren. Das macht Ausstiegsklauseln und Ablösesummen mehr oder weniger hinfällig. Den 38 Millionen Euro Verkaufswert, den Werder Bremen für Rashica festgeschrieben hat, wird der Verein wohl nachjustieren müssen. Normale Transfersummen in Zeiten der Pandemie gibt es nicht mehr.

Rashica will Werder Bremen verlassen

Rashica will Werder Bremen verlassen, weil er sich dem Club sportlich entwachsen fühlt. Auch Werder möchte seinen Top-Stürmer so bald wie möglich verkaufen. Denn der Bundesligist benötigt dringend das Geld der Ablöse, zumal dem Verein der Abstieg in die zweite Bundesliga drohen könnte. Derzeit ist Weder auf Platz 17 der Bundesligatabelle.

Borussia Dortmund könnte sich Rashica schnappen

Der 23-jährige Rashica brauchte nur ein Jahr, um sich auf das Niveau der Bundesliga zu begeben. Durch das Lehrjahr bei Werder Bremen hat sich der Rohdiamant in einen Spitzenstürmer mit viel Talent, besonders was das Spiel mit dem Ball am Fuß betrifft, verwandelt. In 15 Pflichtspieleinsätzen erzielte er 11 Torvorlagen. Mittlerweile gibt es prominentes Interesse für Rashica. Angeblich hat Borussia Dortmund für den vielseitig einsetzbaren Kosovo-Albaner Verwendung und soll den Angreifer bereits kontaktiert haben. Beim BVB könnte der 23-Jährige sowohl rechts- als auch linksaußen zum Einsatz kommen. Beim DFB-Pokalspiel im Februar gegen Borussia Dortmund traf der Bremer Stürmer einmal und bereitete ein weiteres Tor vor. Für den BVB wäre der talentierte Rashica zum Schnäppchenpreis zu haben.

Auch englische Clubs haben Rashica im Visier

Der BVB ist nicht der einzige Verein, der sich für den Stürmer interessiert. Medieninformationen zufolge sollen auch mehrere englische Clubs wie Aston Villa, West Ham United, Wolverhampton Wanderers und der FC Liverpool großes Interesse an Rashica haben. Der FC Liverpool wäre für den 23-Jährigen wohl genau der richtige Verein: „Irgendwann möchte ich mich regelmäßig mit den besten Spielern der Welt messen und Jahr für Jahr Champions League spielen“, so Rashica kürzlich. Allerdings ruht in der Premier League der Ball. Geld fließt auch dort nicht mehr im Überfluss. Eine Transfersumme, wie Werder Bremen sie für Rashica festgesetzt hatte, dürfte wohl in England nicht akzeptiert werden.

Wie kommt Werder Bremen aus der misslichen Lage?

Für Werder Bremen wird es nicht leicht werden, eine passende Ablösesumme für Rashica zu bekommen. Der Marktwert wird sich in nächster Zeit nicht steigern lassen. Aber die Hanseaten sind auf einen Verkauf angewiesen. Sie haben hohe Ausgaben, egal ob sie absteigen, oder in der ersten Bundesliga verbleiben. Schulden müssen beglichen werden. Unter anderem hat sich Werder Bremen zum Kauf von Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt verpflichtet, die derzeit ausgeliehen sind. Auch Davie Selke müsste vertraglich im Jahr 2021 bezahlt werden. Auf Werder Bremen kommen also Zahlungen von weit über 20 Millionen Euro zu. Da bleibt nichts anderes übrig, als die Ausstiegsklausel zu korrigieren.