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Bundesliga-Geisterspiele unwahrscheinlicher

Die Geisterspiele in der Bundesliga bleiben weiterhin die Hoffnung der Clubs. Allerdings scheint eine Wiederaufnahme der aktuellen Saison immer unwahrscheinlicher. Die Politik sendet jedenfalls keine positiven Zeichen.

Geisterspiele sind derzeit wohl doch noch nicht möglich.

Bei der gestrigen Pressekonferenz der Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten wurde beschlossen, die Ausgangsbeschränkungen nach und nach zu lockern. Allerdings schließt dies Sportveranstaltungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit derzeit nicht mit ein.

Das bedeutet, die 36 Bundesligaclubs müssen damit rechnen, dass es zu keiner Wiederaufnahme der aktuellen Saison kommt und weiter um ihre Existenz bangen. Noch gibt es keine endgültige Entscheidung. Diese wird vermutlich in der kommenden Konferenz der Kanzlerin mit den Länderchefs fallen, die für den 30. April angedacht ist. „Die Bundesliga ist derzeit kein Thema. Sie wird im nächsten Schritt Thema sein. Ob Geisterspiele möglich sind, werden wir dann diskutieren“, so der bayerische Ministerpräsident Söder nach der Konferenzsitzung.

Am 23. April hat die DFL ihr nächstes virtuelles Krisentreffen geplant und gehofft, bis dahin Informationen aus der Politik zu haben. Doch jetzt müssen die Vereine den Wiederbeginn ohne die Bundesregierung planen. Seit rund einer Woche wird bei allen Vereinen wieder in kleinen Gruppen trainiert, um sich auf die Wiederaufnahme der Saison vorzubereiten. Ob das allerdings, wie angedacht, der 8. Mai sein wird, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Großveranstaltungsverbot bis 31. August

Gestern sprach die Bundesregierung ein Verbot von großen Veranstaltungen bis zum 31. August aus. Damit hatte die DFL schon gerechnet. Deshalb kam die Idee der Geisterspiele überhaupt auf. Aber wie es jetzt aussieht, scheint es in diesem Jahr überhaupt keine Fußballspiele mit Publikum zu geben. Vorstandsvorsitzender der Fortuna Düsseldorf, Thomas Röttgermann, war über das Ergebnis der Bundesregierung wenig verwundert. Er zeigt sich zudem zuversichtlich: „Dass bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden können, überrascht mich nicht und ist als mögliches Szenario in der Liga diskutiert worden. Das Ziel bleibt, im Mai mit dem Spielbetrieb ohne Zuschauer wieder starten zu können. Und die jetzige Beschlusslage schließt erfreulicherweise nicht aus, dass ab September wieder Großveranstaltungen stattfinden könnten – das empfinde ich als ermutigend.“

Hoffnung, dass es weitergeht, ist groß

Der Optimismus der Bundesligavereine ist fast schon bemitleidenswert. Die Vereine wünschen sich nichts sehnlicher, als das es weitergeht. Viele Clubs haben große finanzielle Schwierigkeiten. Da bleibt ihnen in diesen Zeiten außer Hoffnung nicht viel. Seit März ist die erste und zweite Bundesliga unterbrochen. Neun Spieltage fehlen, um die aktuelle Saison zu Ende zu bringen. Deshalb baut die DFL auch auf die Wissenschaftsakademie Leopoldina. Diese hatte empfohlen, „sportliche Veranstaltungen nach und nach“ wieder möglich zu machen. Allerdings nannten sie kein konkretes Datum. Zudem schlossen sie Publikum bis 2021 aus.

Szenario für den Fall der Wiederaufnahme

Wenn es am Ende doch noch zu einer Wiederaufnahme der Bundesligasaison in Form von Geisterspielen kommen sollte, so hat sich die DFL dafür folgendes Szenario ausgedacht: 239 Personen, die im Stadion benötigt werden und somit für den Ablauf des Geisterspiels zugelassen wären. Außerdem müssten etwa 20.000 Tests für die ausstehenden Partien durchgeführt werden. Deutschlandweit liegt die Testkapazität bei 550.000 Corona-Tests pro Woche. Das heißt, theoretisch wären 20.000 Tests über mehrere Wochen verteilt vertretbar.

DFL versucht Dringlichkeit zu erklären

Die DFL versucht seit mehreren Wochen nach Wegen, um die ausstehenden Bundesliga-Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen, egal wie hoch der logistische Aufwand ist. DFL Chef Seifert sagte dazu: „Wir werden bereit sein. Aber es darf nicht der Eindruck entstehen, der Fußball ignoriere in seiner Selbstbezogenheit die Realität.“ Diesen Eindruck hat der Profifußball in Europa in letzter Zeit mehrfach bei Fans, Mitgliedern und Kritikern hinterlassen. Genau das soll in der nächsten Sitzung ein Thema sein. Genauso wie der Fakt, dass bei einem Saisoneinbruch rund 770 Millionen Euro verloren gehen. In der Folge würden 13 Clubs wie unter anderem Schalke 04 die Pleite drohen. Aber wie kann der Fußball garantieren, dass die Geisterspiele zu keinen neuen Infektionen führen und die Austragung keinen negativen Effekt auf die Menschen hat, die weiterhin zu Hause ausharren müssen.

Irgendwann wird es natürlich im Fußball weitergehen, auch wenn die Zeichen nicht gut stehen, dass das im Mai sein wird. Bis es jedenfalls soweit ist, wird an einem Format für die Wiederaufnahme gearbeitet, dass von der DFL-Taskforce und Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer erstellt wird.