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Coronavirus: Fußballspiele in leeren Stadien

Wegen des Coronavirus wird das Spiel Borussia Dortmund gegen Schalke 04 am Samstag im leeren Stadion stattfinden. Zuvor wurde für das Match Borussia Mönchengladbach gegen 1. FC Köln ebenfalls ein Zuschauerausschluss verhängt. Auch andere Vereine folgen diesem Konzept.

Lucien Favre Cheftrainer Dortmund

Lucien Favre wird im leeren Stadion seine Anweisungen geben.

Der Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Jetzt ist auch der Fußball betroffen. Viele Bundesligaspiele werden ab sofort ohne Zuschauer stattfinden. Am Dienstag teilte die Stadt Dortmund mit, dass das Bundesligaspiel gegen Schalke 04 im leeren Stadion abgehalten werden werde. Die Entscheidung habe mit der Ausbreitung des Virus zu tun. Der Oberbürgermeister Dortmunds erklärte, dass der Anstieg der Infektionen diese Entscheidung unumgänglich machen würde. Das Landesgesundheitsministerium verkündete: „Wir haben keinen Ermessensspielraum mehr.“ Dortmund ist nicht die einzige Stadt, die so gehandelt hat. Mittlerweile entschied sich auch Mönchengladbach dafür, Heimspiele ohne Zuschauer abzuhalten. Das morgige Derby zwischen Gladbach und Köln muss im leeren Stadion gespielt werden.

Bedauern, aber konsequentes Durchgreifen

Die Stadt Mönchengladbach bedauert die Entwicklungen und bestätigte am Dienstag ebenfalls einen Zuschauerausschluss für die kommenden Spiele: „Wir bedauern es, dass es zu dieser Entwicklung kam, wir folgen aber den Vorgaben des Landes, das sich diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht hat.“ Oberbürgermeister Wilhelm fügte hinzu: „Ich bin froh, dass es jetzt eine NRW-weite einheitliche Regelung gibt. Klar kann ich die Enttäuschung der Fans verstehen, dass das traditionelle Derby ohne Zuschauer stattfinden wird.“ Dass Mönchengladbach sich für einen Zuschauerausschluss entschieden hat, ist nachvollziehbar. Das Stadion befindet sich nur wenige Kilometer vom Kreis Heinsberg entfernt, wo es die meisten Coronavirusfälle in Deutschland gibt.

Bundesliga wird nicht unterbrochen

Trotz der Bedrohung durch den Coronavirus und der Entscheidung, in leeren Stadien zu spielen, wird die Bundesliga vorerst nicht unterbrochen. Das beschloss die DFL am Montag. Die kommenden Spieltage werden nach Möglichkeit stattfinden. Die Vereine müssten sich aber an die Vorgaben der örtlichen Behörden halten. Vorstandsmitglied der DFL, Ansgar Schwenken, sagte, dass die DFL einen Abbruch oder eine Aussetzung der Meisterschaft nicht geplant hat. „Die laufende Saison 2019/20 wird wie vorgesehen bis zum Sommer 2020 zu Ende gespielt werden, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Klubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Saison Planungssicherheit. Das gilt auch für die Spielerverträge, die nur für eine Liga Gültigkeit haben.“

Champions League: Leipzig darf noch vor Fans spielen

Leipzig hat noch einmal Glück gehabt und darf das am Mittwoch stattfindende Rückrunde-Achtelfinale gegen Tottenham vor Fans austragen. Die Stadt erklärte diese Entscheidung damit, dass die Gäste aus England aus keinem Risikogebiet stammen und somit kein erhöhtes Risiko darstellen würden. Außerdem werde das Spiel unter freiem Himmel ausgetragen. Es wird wohl das letzte öffentlich stattfindende Fußballspiel sein. Denn sowohl Bayern als auch Baden-Württemberg kündigten an, die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers umzusetzen und Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen zu untersagen.

Welche Spiele sind noch vom Zuschauerausschluss betroffen?

In Frankreich herrscht eine ähnliche Situation wie in Deutschland. Das Champions League Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund wird deshalb ohne Zuschauer abgehalten. Ebenso ist ein weiteres Achtelfinal-Rückspiel von dieser Regelung betroffen: Der FC Basel wird am 19. März im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt im Geisterstadion spielen.

Am Mittwoch, den 18.03. findet im Stadion des FC Bayern das Achtelfinale-Rückspiel gegen den FC Chelsea statt. Auch hier ist ein Spiel ohne Zuschauer wahrscheinlich. Am 31. März soll in Nürnberg das Länderspiel Deutschland gegen Italien angepfiffen werden. Im Moment wird darüber diskutiert, ob die Begegnung abgesagt werden soll, da in Italien die Coronavirus-Krise sehr groß ist. Bundesgesundheitsminister Spahn begrüßt alle Entscheidungen, die bisher getroffen wurden: „Es ist leichter auf ein Fußballspiel zu verzichten, als auf die Arbeit. Wir müssen den Ausbruch verlangsamen.“ Der Verzicht sei seiner Meinung nach wichtig, um Infektionsrisiken für chronisch Kranke und Ältere zu verringern.

International bleibt der Blick auf die Fußball-EM gerichtet. Ob diese stattfinden wird, ist mittlerweile mehr als fraglich. Zuschauer, die bereits Karten für Fußballspiele erworben haben, die nicht mehr öffentlich ausgetragen werden, können ihre Eintrittskarten zurückgeben.