DFB-Pokal – HSV und Köln eine Runde weiter

In der ersten Runde des DFB-Pokals haben es Köln und der HSV schon in die zweite Runde geschafft. Beide Teams gewannen nach dem Elfmeterschießen.

Fußball DFB-Pokal: SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Köln. Köln gewinnt per Elfmeter

Der 1. FC Köln musste am Wochenende gegen den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden antreten und war klar überlegen. Trotzdem musste der Verein bis zum Ende des Elfmeterschießens bangen. Das Ergebnis war ein 6:5. Dreimal schaffte es der Torhüter der Kölner, den Ball der gegnerischen Mannschaft zu halten. Towart Lukas Watkowiak aus Wiesbaden konnte nur zwei Bälle stoppen. Den Siegtreffer erzielte Birger Verstraete.

Im Spiel führte der FC Köln bis zur Halbzeit 2:0. In der 39. Minute erzielte Jhon Córdoba per Kopfball den Führungstreffer. Nur wenige Minuten später legte Florian Kainz nach. Der traf per Seitfallzieher zum 2:0: Doch dann verschenkten die Kölner ihre Führung.

Zweite Halbzeit: Köln verschenkt Führung

Die klare Führung zur Halbzeit entschied die Partie leider nicht. Die Kölner wurden unaufmerksam, sodass die Wiesbadener überraschen konnten. Jeremias Lorch sorgte in der zweiten Hälfte für zwei Treffer. In nur drei Minuten glich er für Wehen Wiesbaden aus. Bis zur Verlängerung stand es Unentschieden. Dann in der 107. Minute schoss Schaub den vermeintlichen Siegestreffer. Aber die Wiesbadener gaben nicht auf und kamen noch einmal zurück. Kyereh erzielte in der 118. Minute das 3:3 und somit einen erneuten Ausgleich für Wiesbadn. Die endgültige Entscheidung musste im Elfmeterschießen getroffen werden. Köln gewann am Ende mit 6:5.

HSV gegen Chemnitzer SV: Elfmeterschießen entscheidet

Der HSV spielte am Wochenende gegen den Drittligisten Chemnitzer FC. Auch hier wurde die DFB-Pokal-Partie erst im Elfmeterschießen entschieden. Die Hamburger gewannen ebenfalls mit einem 6:5. Zuvor geriet der HSV zweimal in Rückstand, schaffte es aber immer, auszugleichen. Schließlich ging es in die Verlängerung. Dort gab es aber keine Entscheidung.

In der ersten Halbzeit ging es nicht nur um Sportlichkeit. Die Fans beider Teams zeigten Solidaritätsbekundungen mit ihren Spielern. Beim Chemnitzer FC hatte sich die Vereinsführung am vergangenen Montag von Kapitän Daniel Frahn getrennt, der mit rechten Gruppen zu tun hatte. Nicht alle Fans waren damit einverstanden und hielten im Stadion Schilder mit Frahns Trikotnummer in die Höhe. Beim Hamburger SV sorgte der Fußballer und ehemalige Flüchtling aus Gambia, Bakery Jatta, für Aufregung. Die Medien zweifeln an seiner Identität und seinem Alter. Trainer Hecking stellte den Flügelspieler trotzdem auf und ließ sich von den Gerüchten nicht beeinflussen. Auch die Fans standen hinter Jatta. Dieser hätte auch fast für das erste Tor gesorgt.

HSV dominierte weitgehend

Der HSV war bei der Begegnung spielangebend. Besonders stark waren die Hamburger im Angriff. Dort gelangen ihnen viele gefährliche Aktionen. Doch die Führung gelang zuerst den Chemnitzern, als van Drongelen den Ball im Strafraum gegen den Arm bekam und es Elfmeter gab. Dejan Bozic verwandelte den Strafstoß in der 57. Minute in ein sicheres Tor. Wenige Minuten später glich Hinterseer vom HSV aus. Sechs Minuten später gelang es Matti Langer vom Chemnitzer FC bei einer Ecke einen Kopfball zu erzielen. Damit stand es 2:1 für Chemnitz. Die Führung hielt aber nur kurz. Sonny Kittel sorgte mit einem Freistoß aus 20 Metern für den Ausgleich und damit das 2:2.

Im Elfmeterschießen trafen beide Teams in den ersten fünf Schüssen. Dann misslang den Hamburgern ein Elfmeter. Doch die Chemnitzer konnten den Vorteil nicht für sich nutzen. Am Ende gewann der HSV mit einem 6:5 und ist somit in der nächsten Runde des DFB-Pokals.

Ebenso eine Runde weiter ist der MSV Duisburg. Dieser trat gegen Greuther Fürth an und gewann mit 2:0.