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DFB Pokal: München gewinnt gegen Bremen

DFB-Pokal Halbfinale – München gewinnt mit 3:2 und ist im Finale. Aber der Elfmeter, der für das entscheidende Tor sorgte, wird heftig diskutiert. War der Sieg gerecht? Für Werder Bremen war der Strafstoß eine Fehlentscheidung.

Halbfinale, SV Werder Bremen - FC Bayern München

DFB Pokal Halbfinale: Werder Bremen – FC Bayern München. Die Bremer Spieler stürmen auf Schiedsrichter Daniel Siebert wegen Elfmeter Entscheidung ein. 

Was war das für ein aufregendes DFB-Pokal Halbfinale. Bayern München musste gegen Werder Bremen antreten und gewann. Doch darüber redet heute keiner. Denn Werder Bremen gab am gestrigen Mittwoch alles und ging am Ende unverdient als Verlierer vom Platz. Denn ein fragwürdiger Elfmeter in der 80. Minute brachte den Traum des SV zum Platzen. War der Strafstoß gerecht? Was war passiert? Bayern Münchens 3:2 Sieg rückte nach dem Spielende in den Hintergrund. Denn das entscheidende Tor war für den SV einer Fehlentscheidung zu verdanken.

Zwar waren die Münchner im Spiel konzentriert und gingen in der ersten Halbzeit verdient mit zwei Toren in Führung, doch Werder Bremen holte seine Kraftreserven hervor und gleichte kurz nach der Halbzeit aus. In der 80. Minute entschied Schiedsrichter Daniel Siebert über einen Foulelfmeter. Max Kruse, Kapitän beim VfL war wütend: „Das ist lächerlich, das war kein Elfmeter. Wozu gibt es den Videobeweis? Wenn der Schiedsrichter ihn nicht nutzt, kann dieser auch wieder abgeschafft werden.“

Kein Video-Assistent

Fußballexperten, die das Halbfinale gesehen hatten, waren ebenfalls erstaunt. Sie fanden, dass der Elfmeter eine extrem strittige Entscheidung gewesen war: Defensivspieler Theodor Gebre Selassie befand sich im Strafraum, als er den Bayern-Spieler Kingsley Coman leicht am Ellbogen berührte. Dieser fiel hin oder ließ sich fallen, und holte so für sein Team den Strafstoß. Schiedsrichter Daniel Siebert schaute sich die Szene nicht auf dem Videobeweis an. Obwohl die Entscheidung für einen Elfmeter alles andere als klar war. Viele an dem Abend hätten sich gewünscht, dass Siebert zum Monitor geht und seine Entscheidung überprüft. Doch das tat dieser nicht. Hat er richtig gehandelt?

Den Regeln zufolge, darf der Video-Schiedsrichter nur dann einschreiten und eine Monitor-Überprüfung empfehlen, wenn er glaubt, dass der Schiedsrichter auf dem Platz eine falsche Entscheidung getroffen hat. Der Platz-Schiedsrichter hat aber auch selbst die Möglichkeit, die Szene zu überprüfen. Werder Bremen Trainer Kohfeldt ist überzeugt, dass Siebert nicht gepfiffen hätte, wenn er sich den Videobeweis angesehen hätte. „Die meisten Schiedsrichter hätten da nicht so entschieden.“ Für Sportchef Baumann war das „im Leben kein Elfmeter“.

Die Bayern sahen das anders

Coach Kohfeldt war nach der Begegnung richtig wütend. Sein Groll galt aber nicht nur Siebert sondern auch seinem Assistenten, dem Videoschiedsrichter Robert Kampka. Der hätte seiner Meinung nach eingreifen müssen. Denn als Siebert mit diesem kurz Rücksprache hielt, wiedersprach der Assistent nicht und es blieb bei der Entscheidung. Warum dieser nicht stärker intervenierte, ist unklar. „Bei diesem Strafstoß-Pfiff wäre es besser gewesen, wenn kein Videoschiedsrichter dabei gewesen wäre“, so Kohfeldt.

Und der FC Bayern München? Wie sah er das alles? Natürlich gab es vonseiten der Bayern keine Kritik. Sie fanden die Entscheidung gerecht und zweifelten diese nicht an. „Gebre Selassie schob Coman ganz klar und dieser ist kein Spieler, der sich einfach fallen lässt“, sagte Müller im Anschluss. Bayern Coach Kovac dagegen hatte Verständnis für die Kritik. „Das war eine harte Entscheidung. Wir können uns nicht beklagen.“

Der Rekordsieger aus München trifft nun im Finale auf den RB Leipzig. Der fragwürdige Schiedsrichter Siebert wird beim Endspiel natürlich nicht dabei sein, um den Bayern zu helfen. Sie sind dann auf sich alleine gestellt. Wie das wohl ausgeht?