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DFL macht Millionendeal mit Sky klar

Die Fußballbundesliga kann aufatmen. Jedenfalls vorübergehend. Denn die DFL hat einen Deal mit Sky ausgehandelt, sodass ein großer Teil der ausstehenden TV-Gelder ausgezahlt wird. Das rettet viele Vereine.

Bundesligsten beim Training: Endlich aufatmen.

Die DFL hat sich mit den Inhabern der TV-Lizenzen zusammengesetzt und einen Deal ausgehandelt. Darin geht es um die noch ausstehenden Zahlungen. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, dass die DFL einen Großteil der noch ausstehenden Rate erhält. Das soll zeitnah erfolgen. Medieninformationen zufolge handelt es sich um eine Summe von rund 280 Millionen Euro. Sie wird vorwiegend von Sky bezahlt. Noch wurde die Einigung nicht vertraglich festgehalten, aber die Bundesligaclubs können dennoch aufatmen. Denn für sie sind das sehr gute Nachrichten. Seit dem 11. März hat die Pandemie den Fußball zum Erliegen gebracht. Seitdem warten die Bundesligavereine darauf, die noch ausstehenden neun Spieltage zu beenden. Da die Pandemie sich allerdings weiter ausbreitet, ist derzeit nicht klar, ob das noch möglich ist. Keiner weiß, wann wieder gespielt wird. Die DFL verkündete zwar nur eine Spielpause bis Anfang Mai, aber es ist die Politik, die am Ende über eine Weiterführung der Bundesligasaison entscheidet.

Vielleicht noch mehr Geld

TV-Anbieter hatten zuletzt kein Geld mehr überwiesen, da die Bundesliga abgebrochen wurde. Sky ist der Haupt-Lizenzinhaber. Danach folgen die ARD und das ZDF sowie Dazn. Sie haben ebenfalls Rechte, aber in viel geringerem Umfang. Durch das Ausbleiben der Zahlungen, die mehrere Millionen Euro betragen, kamen die Clubs immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten. Zumal sie auch nicht mehr auf Spieltagseinnahmen und andere Erträge bauen können. Einige Bundesligaclubs laufen Gefahr, in nächster Zeit zahlungsunfähig zu werden.

Mit den 280 Millionen Euro an TV-Geldern dürften sich die Sorgen der Bundesligisten verringern lassen. Der Deal der DFL ist ein großer Erfolg, auch wenn die Zahl nicht die Summe ist, die ursprünglich gezahlt werden sollte. Allerdings wurde bei dem Deal entschieden, dass die Summe, gemäß dem Fall einer Weiterführung der Saison, auf den ursprünglichen Betrag aufgestockt wird. Sky hat gute Gründe, den Deal zu vollziehen. Denn wenn die Bundesliga zu Schaden kommt und viele Vereine Pleite gehen, kann der Sender nicht mehr von diesem Premiumprodukt profitieren.

Sky zahlt jährlich rund 900 Millionen Euro

Um zu verstehen, wie wichtig die TV-Gelder sind, muss man wissen, dass Sky als Hauptlizenzinhaber für 266 Live-Übertragungen der 1. Bundesliga sowie alle Übertragungen der Spiele der 2. Liga rund 900 Mio. Euro zahlt. Diese werden immer in vier Raten über das Jahr verteilt ausgezahlt. Bei diesem Deal geht es jetzt um die letzte Rate von über 300 Millionen Euro. Da keine Bundesligaspiele mehr stattfinden, weigerten sich die TV-Sender zuerst, das Geld zu zahlen.

Am kommenden Donnerstag möchte die DFL zusammen mit den Bundesligaklubs in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung das weitere Vorgehen durchsprechen. Auch wird darüber diskutiert, ob Geisterspiele in der nächsten Zeit möglich wären, oder nicht.