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DFL ohne konkreten Starttermin für Bundesliga

Am Donnerstag hat die DFL in ihrer Vollversammlung mit den Clubs keinen konkreten Termin für die Wiederaufnahme der Bundesliga genannt. Seifert erklärte aber, dass sie bereit wären, wenn es der 9. Mai wäre.

Christian Seifert, der Geschäftsführer der DFL hofft auf den 9. Mai als Starttermin. (Archiv)

Am Donnerstag trafen sich die deutschen Profiklubs und die Deutsche Fußball Liga auf einer Vollversammlung, um über die Bedingungen einer Wiederaufnahme der Bundesliga-Saison zu sprechen. Im Anschluss trat DFL-Chef Christian Seifert vor das Mikrofon und gab in einer Medienkonferenz Details der Versammlung bekannt. Unter anderem erklärte er, dass eine Weitführung der aktuellen Saison für viele Bundesliga-Vereine enorm wichtig für das wirtschaftliche Überleben sei. Auch verstand der die Kritik, die durch die Pläne der DFL entstanden war. Gleichzeitig verwies er erneut auf die wirtschaftliche Notlage, die es nötig mache, die Saison schnellstmöglich zu beenden.

Seifert gelang es in der vergangenen Woche, eine Einigung mit den Lizenzgebern und Medienpartnern zu erzielen. So soll die Zahlung der noch ausstehenden TV-Gelder vorzeitig erfolgen. Die Bundesliga-Vereine sind damit bis Ende Juni finanziell abgesichert. Allerdings hat der Deal einen Hacken: Ein Teil der 300.000 Millionen Euro, die ausgezahlt werden, müssten – wenn es zu einem endgültigem Abbruch der Saison kommen würde – wieder zurückgezahlt werden. Das möchte die DFL natürlich verhindern.

Frauen Bundesliga und 3. Liga bekommen Hilfe

Auch die Frauen Bundesliga sowie die 3. Liga erhalten einen Zuschuss. Ihnen werden rund 7,5 Millionen Euro gezahlt. Seifert erklärte: „Diese Unterstützungszahlung ist an keine weitere Bedingung geknüpft. Das Präsidium dankt den Champions-League-Klubs für die Initiative zur Bereitstellung des Solidarfonds.“ Zu Beginn der Pandemie hatten sich finanziell starke Clubs wie der FC Bayern, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und der RB Leipzig bereit erklärt, bedrohten Clubs 20 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Ein Teil dieses Geldes stammte aber aus noch nicht gezahlten Mediengeldern aus der Champions League. Rund 7,5 Millionen wollten die Clubs aus Eigenmitteln stemmen. Und genau diese Eigenmittel gehen jetzt in einer Solidaraktion an die Bundesliga der Frauen sowie die 3. Liga. Pro Verein wird eine Summe im sechsstelligen Bereich ausbezahlt. Für die Clubs ist diese Aktion überlebenswichtig. Besonders in der 3. Liga haben die Fußballvereine große finanzielle Schwierigkeiten. Die Frauen Bundesliga ist ebenfalls von der Pandemie hart getroffen und stellt dort sogar eine existenzielle Bedrohung dar.

Wiederaufnahme ab dem 26. Spieltag

Die DFL plante heute, dass die Saisonfortführung mit dem 26. Spieltag beginnen wird. An diesem Spieltag steht das Revierderby zwischen dem BVB und Schalke an. Ursprünglich hätte der Spieltag am 13. März begonnen. Für die Wiederaufnahme benötigt die DFL rund 25.000 Coronavirus-Tests. Diese kosten rund 2,5 Millionen Euro. Jetzt wartet die DFL nur noch auf grünes Licht durch die Politik. Sie wird letztendlich entscheiden, ob der Spielbetrieb in Form von Geisterspielen im Mai wieder aufgenommen werden kann. DFL-Geschäftsführer Seifert sagte in der Pressekonferenz, dass man für den Neustart bereit sei. „Spiele ohne Zuschauer ist nicht das, was wir wollen, sondern im Moment das einzige, was machbar scheint. Wann wir spielen, haben wir nicht in der Hand.“ Er betonte aber, dass das Ziel für das Saisonende weiterhin der 30. Juni sei.

Zu Europa League und Champions League sagte Seifert, dass diese im August ausgespielt werden soll. In der nächsten Woche werden sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Sportminister treffen, um über die Bundesliga zu entscheiden. Die Konferenz findet am 30. April statt.