Eishockey WM: Deutschland schlägt sich gut

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schlägt sich gut. Bei der WM gewann sie gestern gegen Dänemark ihr zweites Spiel. Zuvor besiegte das Team die Briten mit einem 3:1.

Bei der Eishockey WM in Slowenien läuft es für das deutsche Nationalteam bisher hervorragend. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm gewann am Wochenende gleich zwei Spiele. Am Samstag siegte die Nationalelf mit einem 3:1 gegen Großbritannien. Gestern traf Deutschland auf Dänemark und gewann mit 2:1. Zwar musste die deutsche Auswahl hart kämpfen, doch die zwei Siege in Folge zeugen von dem Willen der Mannschaft, ins Viertelfinale zu kommen.

Im Moment liegt Deutschland in der Gruppe A mit insgesamt sechs Punkten auf dem zweiten Platz. Am Dienstag trifft das Nationalteam auf Frankreich und am Mittwoch wird gegen die Slowakei gespielt. Ebenso stehen in den Gruppenspielen noch die Partien gegen die Favoriten USA, Finnland und Kanada bevor.

Starke Mannschaft

Die deutsche Auswahl begann im Spiel gegen Dänemark sehr stark. Den ersten Treffer erzielte Lean Bergmann bereits in der achten Minute. Dieses vermeintliche Führungstor wurde allerdings nicht vom Schiedsrichter anerkannt, weil der Torhüter behindert wurde. Deutschland ließ aber nicht locker und hatte im Verlauf des ersten und zweiten Drittels viele Chancen – und zwar mehr als Dänemark. Zudem leisteten sich die Roten viele Zeitstrafen. Das 1:0 fiel in der 31. Minute. Im 4 gegen 3 Duell traf Plachta dank einer exzellenten Vorlage von Draisaitl. Kurz vor der Pause sorgte Tiffels in der 40. Minute für das 2:0. Die Dänen wachten daraufhin auf und kamen schnell auf ähnlich viele Torschüsse wie die deutsche Nationalmannschaft. Sie kämpften und bauten ihre Chancen allmählich aus. In der 51. Minute erfolgte dann das erste und einzige Gegentor der Dänen. Zwar versuchten die Dänen, auszugleichen. Doch das gelang ihnen nicht mehr.

Schweres Spiel gegen die Briten

Einen Tag vor der Begegnung mit Dänemark, spielten die Deutschen gegen die Briten. Das war keine leichte Partie. Die Deutschen konnten am Schluss allerdings durchatmen. Denn die Engländer schafften es nicht, dagegenzuhalten. Zwar spielten die Blauen gut und verhinderten lange Zeit ein Tor der Deutschen, doch verloren sie letztendlich verdient.

Der erste Treffer fiel erst am Ende des zweiten Drittels. Es war Seider, der in der 40. Minute das Führungstor erzielte. Die Briten glichen drei Minuten später aus. Doch die deutsche Auswahl lies nicht locker und Ehliz erzielte in der 51 Minute das zweite Tor. Und weil es so schön war, schoss Draisaitl gleich eine Minute später das dritte Tor und setzte damit den Schlusspunkt. Wer die Statistiken vergleicht, wird sehen, dass Deutschland doppelt so viele Torschüsse erzielte wie Großbritannien. Das erste Drittel war aber eher ineffizient. Die Atmosphäre im Stadion war sehr schön. Die Fans von Deutschland und Großbritannien sangen sogar Lieder gemeinsam.

Der Einstieg in die WM ist dem deutschen Eishockey Team auf jeden Fall gut gelungen. Der Olympia-Silbermedaillengewinner muss aber in den kommenden Spielen etwas konzentrierter und effizienter agieren. Das gilt besonders für das Aufbauspiel. In der Abwehr wirkten die Deutschen noch zu unsicher. Bundestrainer Toni Söderholm muss daran noch arbeiten, sonst schafft die Mannschaft den Einzug ins Viertelfinale nicht.