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Erneut Training in der Bundesliga

Bei Bayern München und anderen Bundesligavereinen wird wieder trainiert. Zwar in kleinen Gruppen und auf unterschiedlichen Plätzen, doch die Profis laufen wieder. Auch Lewandowski ist mit dabei.

Robert Lewandowski bei FC Bayern München Training dabei.

Seit diesem Montag, dem 6. April, geht das Training der Bundesligaclubs offiziell wieder los. Bis auf den FSV Mainz 05, Werder Bremen und dem SC Freiburg laufen die Profis der meisten Clubs nun wieder auf dem Übungsplatz auf. Der FC Bayern hat seit dem Stopp in der Bundesliga heute das erste Teamtraining durchgeführt. Drei Wochen lang hatte jeder Profi nur individuell in seinem Zuhause trainieren können. Jetzt laufen die Fußballer erneut auf dem Trainingsgelände. Robert Lewandowski, der an einer Knieverletzung litt, war heute auf dem Platz zu sehen. Er machte alle Übungen mit. Erfreulich ist, dass auch Defensivspieler Niklas Süle beim Training dabei war. Er hatte sich einen Kreuzbandriss zugezogen und fiel lange aus.

Dennoch handelt es sich keineswegs um ein normales Bayern-Training. Das ist aufgrund der bestehenden Behördenanweisungen zum Schutze der Spieler nicht möglich. Die Profis müssen so wenig Kontakt wie möglich untereinander haben. Coach Hansi Flick trainiert sie deshalb in kleinen Gruppen und auf mehreren Trainingsplätzen. Auf dem Programm stehen derzeit nur lange Pässe, Einzelübungen, Torschusstraining und Fitnessübungen. Die Profis reisen einzeln und nacheinander an. Im Anschluss an das Fußballtraining müssen alle Bayern-Fußballer direkt nach Hause fahren.

Werder sieht sich im Nachteil

Werder Bremen hätte das Bundesliga-Training auch gerne wieder aufgenommen. Allerdings darf die Mannschaft das aufgrund der dort ansässigen Behörden derzeit nicht. Zwar hat Trainer Kohlfeldt beim Senat einen Antrag gestellt, damit er sein Team in kleinen Gruppen coachen darf, doch Innensenator Ulrich Mäurer hat über den Antrag noch nicht entschieden, angeblich wartet auf eine bundesweit einheitliche Regelung. Ob Werder Bremen eine Ausnahmegenehmigung erhält, ist also eher zu bezweifeln.

Derzeit trainieren die Werder-Profis nur individuell. Trainer Kohlfeldt befürchtet Wettbewerbsnachteile. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz darf der Verein das Training nicht wieder beginnen. „Wir werden weiterhin die Vorgaben der Behörden in allen Bereichen vollumfänglich umsetzen, befinden uns aber weiterhin in dem Spannungsfeld, dass Mitkonkurrenten an anderen Standorten bereits seit längerem im Gruppentraining arbeiten“, so der Werder-Coach in einer Vereinsmitteilung. „Wir hoffen hierbei keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden, sondern würden eine bundesweit einheitliche Lösung begrüßen.“

Fans wünschen sich Spiele ohne Zuschauer

Der Trainingsbetrieb gibt den Bundesliga-Vereinen das Gefühl, ein Stück weit in die Normalität zurückzukehren. Und auch die Fußballfans empfinden das so. Denn wer trainiert, der muss sich näher an der Wiederaufnahme des Spielbetriebs befinden. Wann das allerdings erfolgt, und vor allem, in welcher Form, das steht derzeit nicht fest. Sollte der Fußball die Saison bald fortsetzen dürfen, während der Rest der Bevölkerung weiterhin mit Einschränkungen rechnen muss, wäre das gesellschaftlich nicht akzeptabel.

Allerdings sehen das die Fußballfans anders. Sie befürworten eine Fortsetzung der Bundesligen, selbst wenn die Coronakrise noch nicht ausgestanden ist. Bei einer Forsa-Umfrage gaben rund 60 Prozent der befragten Fans an, dass sie sich eine Weiterführung der Saison ohne Zuschauer wünschen. Nur etwas über 24 Prozent sprach sich gegen die Weiterführung aus.

Bei den Nicht-Fußballfans allerding stieß der Vorschlag auf viel Kritik. In dieser Gruppe gab über die Hälfte der Befragten an, dass es in dieser Zeit wichtigeres gäbe als Fußball. Nur 28 Prozent der Nicht-Fußballer fänden eine Saison-Weiterführung ohne Zuschauer akzeptabel. Die restlichen 21 Prozent sind absolut dagegen.

DFL erklärt, dass es noch keine Beschlüsse gäbe

Derzeit ist der Spielbetrieb in der ersten und zweiten Bundesliga vorerst bis zum 30. April unterbrochen. Die DFL wies nochmals darauf hin, dass „es zum aktuellen Zeitpunkt weder Beschlüsse noch Vorfestlegungen gibt“. Die Task Force der DFL hat in der Zwischenzeit seine Tätigkeit aufgenommen. Sollte das Szenario der Geisterspiele aber tatsächlich eintreten, steht die Politik in der Pflicht, diese Sonderbehandlung des Fußballs gegenüber der Gesellschaft zu rechtfertigen.