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FIFA sperrt afghanischen Fußballpräsidenten

Der afghanische Frauenfußball macht in diesen Tagen Schlagzeilen. Mehrere afghanische Fußballerinnen wurden von Trainern und Funktionären sexuell belästigt. Es geht um Geldangebote, körperliche und verbale Gewalt und Attacken. Die FIFA hat bereits erste Maßnahmen ergriffen und den afghanischen Fußballpräsidenten vorläufig aus seinem Amt entlassen.

Kabul Club players pose for photos

Afghanische Spielerinnen wurden im Trainingslager missbraucht.

Der Skandal des afghanischen Frauenfußballs erschüttert die Welt. Während eines Trainingslagers im vergangenen Februar in Jordanien soll es zu Übergriffen auf mehrere Fußballerinnen gekommen sein. Die Ethikkommission der FIFA hat mittlerweile reagiert, und den Präsidenten Keramuddin Karim der Afghanistan Football Federation für 90 Tage gesperrt. Auch die afghanische Justiz hat Konsequenzen gezogen und fünf weitere Funktionäre aus ihrem Amt entlassen. Darunter den Stellvertreter des Verbandspräsidenten Jusuf Kargar, Sajed Ali Resa Agasada den sowie ein Mitglied aus der Trainerleitung.

Chalida Popal ist die Wortführerin

Chalida Popal ist afghanische Ex-Nationalspielerin und eine der Fußballerinnen, welche die Anschuldigungen erhebt. Sie flüchtete 2011 ins Exil nach Dänemark, nachdem sie Morddrohungen durch die Taliban erhalten hatte. Sie ist die Wortführerin im Skandal. Die 31-Jährige hatte am Training in Jordanien teilgenommen und berichtet, dass zwei Funktionäre betrunken in die Zimmer von mindestens fünf Kolleginnen gegangen seien und diese belästigt, misshandelt und begrapscht hatten. Die FIFA hat in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen bereits Untersuchungen angeordnet, um die Sicherheit der afghanischen Spielerinnen zu gewährleisten. Für Popal kommt die Hilfe sehr spät. Sie gibt an, dass sie den Vorfall bereits im April 2018 gemeldet und die FIFA lange Zeit nicht reagiert hätte.

Aus Angst möchten sich die betroffenen Spielerinnen derzeit nicht öffentlich über den Vorfall äußern. Eine afghanische Spielerin habe allerdings ihre Blutergüsse gezeigt, die von brutalen Schlägen stammen.

Afghanischer Verband vereint alle Vorwürfe

Der afghanische Verband vereint alle Vorwürfe und weißt diese entschieden zurück. Dabei ist bekannt, dass dieser nicht gerade freundlich mit den Fußballerinnen umgeht. Die Spielerinnen müssen Verträge unterzeichnen, in denen vorgeschrieben wird, bei öffentlichen Auftritten, Trainings oder Posts im Internet die Kopfbedeckung zu tragen. Zudem sind Pressekontakte verboten, die nicht zuvor schriftlich genehmigt wurden.
Afghanistans Staatspräsident Ghani zeigt sich von dem Skandal erschüttert. Für ihn ist der Vorfall schockierend und nicht akzeptabel. Jede Art eines Fehlverhaltens gegenüber Frauen verurteilt der Präsident stark.

Der aus Dänemark stammende Sportartikelhersteller Hummel, der ein Sponsor des afghanischen Verbands war, hat seine Unterstützung mittlerweile eingestellt und die Zusammenarbeit mit dem Fußballverband beendet.