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Findet die Tour de France statt?

Bisher soll die Tour de France stattfinden. Zur Not wollen die Veranstalter kein Publikum zulassen. Ob das funktionieren kann, ist aber fraglich und sicher auch nicht vernünftig.

Wird die Tour de France ohne Zuschauer stattfinden.

Die französische Sportministerin Maracineanu, die früher Profi-Schwimmerin war und sogar die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften holte, hat utopische Pläne für die Tour de France. Falls sie diese umsetzt, dürfte sie das nicht populär machen. Die Ministerin will die Frankreich-Rundfahrt trotz Corona abhalten. Am besten ohne Zuschauer. Das wichtigste Radrennen der Welt zu dem jedes Jahr 12 Millionen Besucher kommen, würde dann zu einem gespenstischen Rennen mutieren. Denn die Tour de France lebt von den Zuschauern an den Straßenrändern. Dennoch, anders ist Sport in diesen Tagen nicht möglich.

Tour de France sehr wichtig

Dieses Jahr ist die Tour de France zwischen dem 27. Juni und dem 19. Juli geplant. Der Startpunkt wäre Nizza und das Ziel wie immer die Champs Élysées in Paris. Ebenso gibt es wieder einige ordentliche Bergfahrten, zwar diesmal nicht auf den Alpe d’Huez in den Alpen, aber bergreich wäre sie dennoch. Schätzungen zufolge würden in diesem Jahr wieder Millionen Zuschauer anreisen. Wenn die Tour überhaupt stattfindet und wenn die Besucher überhaupt kommen dürfen. Für die Sportministerin gehört die Tour de France zu den wichtigsten Veranstaltungen des Jahres. Die Ausrichtung des Radrennens ist für sie deshalb von größter Bedeutung. Das betonte sie gerade erst wieder in dieser Woche.

Länder wollen an Prestige-Sportevents festhalten

Es ist verständlich, dass Frankreich an der berühmten Rundfahrt festhalten will, zumal schon fast alle anderen wichtigen Sportereignisse des Sommers abgesagt oder verlegt wurden. Auch in England will man nach wie vor an Wimbledon festhalten, zur Not ebenfalls ohne Zuschauer. In Frankreich kommt hinzu, dass der Radsport ähnlich in der Krise ist wie der Fußball. Die einzelnen Teams arbeiten jedes Jahr auf die Tour de France hin und eine Absage wäre für die Rennställe bitter. Absagen von kleineren Rundfahrten und Rennrad-Wettkämpfen sind vertretbar, doch ein Verzicht der Tour de France geht ans Existenzielle.

Absage wäre Katastrophe für Radsport

Chef des Deceuninck-Quick-Step Teams findet: „Eine Absage wäre eine totale Katastrophe. Wenn es keine Tour de France gibt, kann das gesamte Radsport-Modell zusammenbrechen.“ Ralf Denk, der Chef im deutschen Rennstall Bora ist, zeigt sich weniger negativ. Er glaubt an eine Verschiebung der Tour auf September. Die Radsportsaison könnte auch noch bis Dezember ausgedehnt werden, sagte er.

Frankreichs Sportministerin argumentiert damit, dass die Tour zum geplanten Termin auch ohne Zuschauer lebensfähig wäre und sich diese noch im TV angeschaut werden könnte. Kommentatoren dürften wie bisher auch an der Strecke sein.

Die Tour de France ist nur während der Weltkriege ausgefallen. Sie hat ansonsten alle Krisen gemeistert. Selbst die vielen Dopingskandale hat sie überstanden. Das treibt Tourdirektor Christian Prudhomme und seine Mitarbeiter dazu an, an ihren Planungen festzuhalten. Dass dabei aber – wie auch der IOC es kürzlich tat – entscheidende Fragen einfach ignoriert werden, kann Folgen haben. Wird Zeit, dass die Sportministerin ein bisschen realistischer wird. Denn die Prognosen sind dunkel.