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Fiona Kolbinger gewinnt Transcontinental Race

Fiona Kolbinger ist die erste Frau, die es geschafft hat, das Transcontinental Race zu gewinnen. Sie hat alle Männer hinter sich gelassen und ist in nur 10 Tagen 4.000 Kilometer durch neun Länder gefahren. Das Ultra-Distanz-Rennen gilt als eines der härtesten Fahrradrennen der Welt.

Ian Morrisson during the bike leg

Transcontinental Race ist das härteste Radrennen der Welt.

Nur vier Stunden Schlaf täglich und 15 bis 17 Stunden auf dem Sattel. Fiona Kolbinger aus Heidelberg hat beim Transcontinental Race alle Männer abgehängt und als erste Frau überhaupt das komplexe Rennen gewonnen. Bereits am dritten Tag ging sie in Führung.

Die 24-jährige Medizinstudentin ist damit die beste Ultra-Radsportlerin der Welt. Das harte Radrennen, das in der siebten Auflage stattfand, führte durch neun Länder und umfasste 4.000 Kilometer. Gestartet wurde in Bosnien-Herzegowina. Anschließend ging es durch Kroatien, Serbien, Slowenien, Bulgarien, Italien, Österreich, die Schweiz und Frankreich. Teilgenommen haben 264 Radfahrer aus verschiedenen Nationen. 40 Teilnehmer waren Frauen. Fiona Kolbinger startete das erste Mal überhaupt bei diesem Rennen. Dass sie gewonnen hat, überraschte sie selbst: „Ich bin total überrascht, dass ich gewonnen habe.“

Nur 4 Stunden Schlaf täglich

Fiona Kolbinger absolviert eine akademische Ausbildung in der Krebsforschung. Sie startete am 27. Juli 2019, um eine Distanz von 4.000 Kilometern zu absolvieren. Der Start wurde im bulgarischen Burgas am Schwarzen Meer abgehalten. Ziel war die französische Stadt Brest an der Atlantikküste. Die Heidelbergerin fuhr nach zehn Tagen, zwei Stunden und exakt 48 Minuten als Schnellste ins Ziel. Die Medizinstudentin hängte sogar den Vorjahressieger James Hayden ab. Er hatte für das Rennen im letzten Jahr, das 3.900 Kilometer lang war, 8 Tage, 23 Stunden und 59 Minuten benötigt. Er bezeichnete Kolbinger als „Rockstar“. Die Newcomerin freute sich über das Kompliment, blieb aber bescheiden: „Ich hätte niemals geglaubt, dass ich Gesamtsiegerin bei diesem Rennen werde. Als ich an den Start ging, dachte ich, dass ich vielleicht bei den Frauen aufs Podium komme.“

Kolbinger war wie alle anderen Teilnehmer des Rennens völlig auf sich alleine gestellt. Verpflegung und Unterkunft müssen sich die Fahrer nämlich selbst besorgen. Zur Versorgung unterwegs ist es außerdem verboten, Unterstützung von Teams zu erhalten. Zum Essen werden Tankstellen, Supermärkte oder Restaurants angesteuert. Geschlafen wird meistens ein paar Stunden am Straßenrand. Zudem dürfen die Sportler auf keine Mechaniker zurückgreifen. Kolbinger kam Berichten zufolge mit lediglich vier Stunden Schlaf täglich aus. Zum Zeitpunkt ihrer Ziel-Ankunft lag der Zweitplatzierte Ben Davies aus Großbritannien rund 200 Kilometer hinter Kolbinger.

Frei wählbare Strecke

Bei dem seit 2013 ausgetragenen Transcontinental Race müssen die Fahrer selbst entscheiden, welche Route sie nehmen. Es gibt zwar einige Pflichtstrecken und vier Kontrollpunkte, an denen die Fahrer vorbeikommen müssen, ansonsten ist die Strecke frei wählbar. Hier ist Taktik und eine gute Vorplanung gefragt. Denn die geforderte Gesamtdistanz von 4.000 Kilometern muss man erreichen und zudem sind schwierige Alpenpassagen zu meistern.