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Florence Schelling wird Sportchefin des SC Bern

Der SC Bern hat sich Florence Schelling als Sportchefin ins Boot geholt. Die ehemalige Eishockey-Torhüterin freut sich über das ungewöhnliche Angebot. Sie ist damit die erste Frau, die ein Männer-Team leitet.

Florence Schelling wird Sportchefin beim SC Bern.

Sie ist die beste Torhüterin der Welt und hat eine unglaublich erfolgreiche Karriere bisher hingelegt. Die Schweizerin Florence Schelling hat jetzt noch eins draufgesetzt und fängt als Sportchefin beim SC Bern – dem FC Bayern München der Schweiz – an zu arbeiten. Vor drei Wochen rief sie Marc Lüthi an und unterbreite ihr das Jobangebot. Die 31-Jährige war bis 2018 als Eishockey-Spielerin aktiv. Sie gewann zahlreiche Medaillen bei Olympia und WMs und spielte als Profi in Kanada, Schweden und den USA. Selbst in einem Männer-Team in der Schweiz durfte sie ihr Talent unter Beweis stellen. Die Wirtschaftswissenschaftlerin spricht mehrere Sprachen und arbeitete zuletzt als Trainerin der Schweizer U18 sowie als TV-Expertin. Jetzt beginnt sie als Sportchefin beim besten Schweizer Eishockey-Club an zu arbeiten. Sie übernimmt damit den Job von Alex Chatelain. Dieser war seit Ende 2015 Sportchef beim SCB.

Schelling soll SCB modernisieren

Keine einfache Nachfolge. Mit Chatelain feierte der SC Bern 3 Meistertitel. Auch sonst war der ehemalige Sportchef ein wichtiger Mann des traditionsreichen Eishockey-Verbands. Dieser wird übrigens weiter für den Verein tätig sein, allerdings als sportlicher Strategieentwickler. Zudem wird er Florence Schilling auch einarbeiten. Diese kann aufgrund ihres Skiunfalls, denn sie Anfang Februar 2019 hatte, und bei dem sie sich das Genick gebrochen hatte, noch nicht zu 100% arbeiten. Sie wird nach und nach ihr Pensum steigern. Der SC Bern ist ein moderner Verein, der aber über viele Jahre monarchistische Strukturen entwickelt und in der jüngsten Zeit viele Rückschläge erlitten hat. Das soll sich jetzt mit Florence Schelling ändern.

Erste Frau als Sportchefin

Schelling wird für den SC Bern jedenfalls eine große Bereicherung sein. Abgesehen davon, dass der Verein der erste ist, der eine Frau zur Sportchefin macht und damit neue, innovative Wege geht und sich öffnet. Darüber hinaus ist Schelling in der Schweiz sehr beliebt und bekannt. Während vieler Jahre war sie im erfolgreichen Schweizer Frauen-Nationalteam. 2018 trat sie nach elf WMs, 190 Länderspielen und vier Olympischen Spielen vom Aktivsport zurück. Ihr Engagement bei einem Männer-Team nimmt die 31-Jährige freudig an: „Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen des SCB war für mich klar: Diese Herausforderung will ich annehmen.“

SCB-Chef Lüthi sagte über die Verpflichtung der Züricherin: „Wir haben eine Persönlichkeit mit Ideen und Visionen gesucht. Wir haben uns an Florence Schilling gewandt. Wir sind überzeugt, dass sie die Persönlichkeit ist, die wir suchten und wollten. Sie ist jung, unverbraucht, wird einen neuen Blickwinkel einbringen und bestehende Strukturen aufbrechen.“

Leuenberger bleibt Co-Trainer

Medieninformation zufolge soll Lars Leuenberger weiterhin der Co-Trainer der Mannschaft bleiben. Er war zuvor der Verantwortliche für Sportstrategie und übernahm im Januar 2020 die Stelle als Assistenztrainer. Wer neuer Chef-Coach wird, ist derzeit noch nicht geklärt. Da wird Schelling sicher ein Wort mitreden werden. „Ich bin überzeugt, dass wir mit Florence Schelling, Alex Chatelain und Unternehmensleiter Rolf Bachmann im Sportbereich gut aufgestellt sein werden“, so Lüthi. Die sportliche Zukunft des Eishockey-Clubs ist also vorerst gesichert.