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Formel 1: Hamilton fast Weltmeister

Dank der neuen Mercedes Strategie hat Hamilton den großen Preis von Mexiko gewonnen. Zu verdanken ist diese Taktik Mercedes-Chefstratege Vowles. Er kennt Hamilton besser als der sich selbst.

Autodromo Hermanos Rodriguez,

Lewis Hamilton von Mercedes feiert seinen Sieg in Mexiko.

Hamilton zweifelte an Vowles Plan. Doch der Chefstratege weiß, wie der Weltmeister tickt. Und so ging sein Plan in Mexiko auch perfekt auf: Hamilton siegte. Dabei ist die reifenfressende Strecke in Mexiko nicht gerade als Mercedes-Strecke bekannt. Dass Hamilton im Rennen per Boxenfunk bedenken äußerte, ist also nicht verwunderlich: „Ich habe das Gefühl, dass wir die Reifen zu früh gewechselt haben.“

Hamilton wurde bereits in der 24. Runde in die Box geschickt. Danach musste der Weltmeister weitere 47 Runden mit denselben Reifen fahren. Doch der Fünffach-Weltmeister lag mit seinen Zweifeln daneben. Er gewann am Ende und konnte es selbst nicht glauben. Dass Hamilton gewann, hatte er vor allem Vowles zu verdanken. Dieser beruhigte den Engländer mehrfach per Funk: „Du kannst das. Du kannst trotz Highspeed mit den harten Gummis fahren, ohne entscheidend an Tempo zu verlieren.“

Leclerc von Ferrari verliert Pole

Ferraris Fahrer Charles Leclerc lag lange Zeit auf der Pole. Er absolvierte zudem die schnellste Runde. Hätte er einen Vowles gehabt, hätte der Montegasse zeigen können, was mit einer perfekten Strategie möglich gewesen wäre. Denn die Power lag bei den Roten. Doch die Ferrari-Strategen schickten Leclerc gleich zweimal zum Reifenwechsel in die Boxengasse. Der erste Wechsel erfolgte in der 16. Runde. Beim zweiten Reifenwechsel in Runde 44. verlor Leclerc zudem wertvolle vier Sekunden und somit die Poleposition. Er kam als Fünfter hinter Bottas auf die Strecke und fuhr am Ende als Vierter ins Ziel ein.

Nach dem Rennen sagte Leclerc: „Okay, diese Strategie war nicht gut. Ich hätte per Funk etwas sagen sollen und hätte mich durchsetzen sollen, um dem Team zu helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Jetzt müssen wir davon lernen und es besser machen.“ Motorsportchef von Mercedes, Toto Wolff, hatte Mitleid mit dem Ferrari-Piloten. „Es ist sehr schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn man ganz vorne ist. Wir hatten es leichter. Denn wir konnten mehr Risiko eingehen.“ Und das zahlte sich aus. Somit gelang es Mercedes erneut, trotz Doppel-Pole von Ferrari – denn auch Vettel lag zu Beginn vor Hamilton – einen Sieg herauszufahren.

Hamilton auf Weltmeisterkurs

Hamilton fehlte der Glaube an die Strategie, doch am Ende gewann er. Nach dem Rennen schaute er verblüfft und lachend auf seine arg ramponierten Reifen. Aber wie Vowles und Wolff vorausgesagt hatten, hielten sie. Der 34-Jährige Engländer könnte in Zukunft seinen Strategen ruhig mehr Vertrauen entgegenbringen. Denn diese beiden Genies wissen, wie sie Hamilton erneut zum Weltmeister küren können. Und den Titel hat er schon so gut wie in der Tasche. Am kommenden Sonntag in Austin, Texas, müsste schon Außergewöhnliches passieren, damit jemand anderes Weltmeister wird. Wenn zum Beispiel Valtteri Bottas das Rennen in Texas gewinnt und Hamilton nicht mal Platz 8 erreicht, dann geht der Titel an den Finnen. Erreicht Hamilton allerdings Platz 8, darf er seinen sechsten WM-Triumph feiern. „Mir ist egal, dass ich noch warten muss, um den Titel zu feiern. Ich liebe das Racing und nehme einfach ein Rennen nach dem anderen. Ich bin richtig happy“, so Hamilton.