Wir sagen auch #yeah! Super Geburtstagsaktion bei Interwetten *** betway logo Sichere dir bis zu 250€ Bonus *** Ausblick Freitagsspiel: Stuttgart möchte seine Serie fortsetzen *** Skybet Logo Skybet: 10 Euro Gratiswette für Neukunden *** Bet3000 Logo 150€ Willkommensbonus & 20€ Gratiswette *** Wett-Tipps zur 1. Bundesliga: Schalke vs. Union ***

Frauen-Bundesliga-Vereine nicht in der Krise

Falls die Bundesligasaison komplett abgebrochen werden sollte, sind die Clubs der Frauen-Bundesliga nicht von Insolvenz bedroht. Jedenfalls nicht aktuell. Denn diese Vereine sind von Zuschauereinnahmen weniger abhängig.

Frauen-Bundesliga wurde ebenfalls pausiert.

Derzeit wird auch im Frauen-Fußball über Gehaltsverzichte geredet. Allerdings finden das die Club-Manager eher lächerlich. Bei Turbine Potsdam herrscht derzeit eine gespenstische Stille. Es handelt sich um die Eliteschule des Mädchenfußballs. Auch hier finden keine Trainings und Ausbildungen mehr statt.

Präsident Kutzmutz erklärt: „Unsere Sportstätten sind vorerst bis zum 19. April gesperrt. Wann es wirklich mit dem Sport und den Schulen weitergeht, steht in den Sternen“. Die Turbine Potsdam ist ein Sport-Verein für Frauen- und Männerfußball mit 650 Mitgliedern. Gleichzeitig ist der Club ein Sammelbecken für aktuelle und kommende Nationalspielerinnen. Diese Spielerinnen halten sich gerade zu Hause fit. Jede mit einem individuellen Fitness-Programm. Aktivitäten sind in diesen Zeiten auch für die Frauen-Bundesliga nicht erlaubt.

Frauen-Bundesliga pausiert bis 19. April

Offiziell ist die Frauen-Bundesliga bis zum 19. April pausiert. „Wir hängen an den Entscheidungen von DFB und DFL für die Männer-Bundesliga. Was für die Profivereine beschlossen wird, wird für uns ebenso gelten“, so Katzmutz. Bei der Männer-Bundesliga wurde in dieser Woche vom DFL-Präsidium zu einer Spielpause bis Ende April geraten. Die Vorsitzende des Ausschusses der Frauen-Bundesligen, Siegfried Dietrich, teilte mit: „Jetzt ist angesagt, mit Blick auf die Gesundheit und die behördlichen Verordnungen von Moment zu Moment zu denken, sich nicht mit Spekulationen zu überfordern und vernünftige Szenarien zu entwickeln, die zum richtigen Moment greifen können.“

Der Ausschuss der Frauen-Bundesligen wird laut Dietrich nächste Woche eine Telefonkonferenz abhalten, um über die nächsten Schritte sowie mögliche Szenarien zu sprechen. Wichtig ist es für die Clubs, über die herrschende Gesamtlage zu beraten. Das geplante Saisonende der Frauen-Bundesliga zum 17. Mai wird jedenfalls nicht eingehalten werden können. Immerhin scheinen die Frauen-Clubs keine so großen Finanzschwierigkeiten zu haben, wie das bei den Männer-Ligen der Fall ist.

Keine große Abhängigkeit von Eintrittsgeldern

Da sich die Zuschauereinnahmen bei der Frauen-Bundesliga in Grenzen halten, sind die Vereine von den Eintrittsgeldern kaum abhängig. Das rettet sie in der Virus-Krise. Nach den 16 abgehaltenen Spieltagen in der Frauen-Bundesliga zeigt sich, dass im Schnitt nicht mehr als 900 Zuschauer pro Spiel kommen. Bei Turbine Potsdam sind es durchschnittlich 1.300 Besucher bei jedem Heimspiel. Das bedeutet, dass mit den Eintrittsgeldern höchstens die laufenden Kosten gedeckt werden. Wichtiger für die Frauen-Fußballvereine sind die Sponsoren und langjährigen Partner. Das sind in der Regel kleine, lokale Unternehmen und Betriebe der Region. Der Jahresetat der größten Top-Vereine im Frauenfußball beträgt gerade einmal rund 1,5 Millionen Euro. Solange die Partner nicht abspringen, stehen die Frauen-Fußball-Clubs vor keinen Schwierigkeiten.

Hart wird es erst, wenn Partner abspringen

„Problematisch wird es erst, wenn unsere Partner in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, sodass sie sich das Engagement bei uns nicht mehr leisten können. Solche Einschnitte hätten dann für uns nicht absehbare Folgen.“

Was die Diskussion um die Gehälter angeht, muss gesagt werden, dass Frauen weit weniger als die Männer verdienen. „Wenn unsere Spielerinnen auf Gehalt verzichten, verzichten sie auf den Lebensunterhalt. Außer einer symbolischen Geste würde das gar nichts bringen“, so Kutzmutz. Denn bei den Gehältern liegen die Frauen-Clubs weit unter dem, was ein VfL Wolfsburg oder ein FC Bayern an seine männlichen Profis zahlt.

Worauf sich die Frauen-Bundesliga jetzt konzentriert ist der DFB-Pokal. Denn wenn ein Minimalprogramm möglich wäre, könnte das Pokalfinale in Köln doch noch stattfinden. Dieses ist für den 30. Mai geplant. Das Event wird unter dem Motto „20.000 in 2020“ beworben.