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Hängende Köpfe bei Eintracht

Eintracht Frankfurt hat den Einzug ins Finale der Europa League verpasst. In einem dramatischen Elfmeterschießen verloren sie am Ende gegen den FC Chelsea. Ein trauriges Ende für die Hessen.

FC Chelsea London - Eintracht Frankfurt

Europa League Halbfinale: FC Chelsea glücklich, Eintracht Frankfurt enttäuscht.

Was für ein enttäuschendes Ende. Die Eintracht Frankfurt musste sich Halbfinal-Rückspiel der Europa League gegen den englischen FC Chelsea geschlagen geben. Der Bundesligaverein verlor am Ende mit einem 4:5 im Elfmeterschießen. Zuvor hatte es in der Begegnung bis zu 120 Minute 1:1 gestanden. Die Tore fielen bereits in der ersten Hälfte des Spiels. Für die Hessen ist der Traum vom Finale geplatzt. Hinteregger und Paciencia verpatzten ihre Elfmeter. Dabei spielten sie in den vorhergehenden 120 Minuten nahe zu perfekt.

Auch die Offensive der Hessen war top aufgestellt. Besonders Ante Rebic zeigte, dass er Blut in den Schuhen hat. Denn kaum ein zweiter Stürmer versteht es dermaßen, den Ball in den Zweikämpfen zu gewinnen. Doch auch die anderen Spieler hatten am Donnerstag Blut in den Schuhen. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter war mit Chelsea auf Augenhöhe. Nichts von der vermuteten Müdigkeit oder Überheblichkeit war zu sehen. Die Pleite gegen Leverkusen schien ebenso von den Hessen vergessen gewesen zu sein. Alle im Team waren von Beginn an im hochintensiven Spiel drin.

Wenige Fehler und auf Augenhöhe

Die hessische Bundesligamannschaft konnte stets mit dem FC Chelsea mithalten. Fehler machten die Spieler nur einmal. Und zwar in der ersten 50 Minuten, als der Gastgeber eine starke Phase hatte. Hier waren die Frankfurter zu weit weg von der Mitte. Deshalb fiel auch das Tor der Engländer. Denn Chelsea ist mit Hazard und Emerson bekannt dafür, jeden sich bietenden Raum eiskalt auszunutzen. Doch die Frankfurter hielten bis auf diesen einen Moment immer stark dagegen. Und die Defensive der Hessen leistete einen harten Knochenjob. Mittelfeldspieler Hasebe und Rode waren immer präsent und auch Hinteregger war immer dahinter und passte auf, damit kein Pass dem Gegner vor die Füße rollte.

Schade, dass ausgerechnet Hinteregger zur tragischen Figur im Spiel wurde. Durch seinen Fehlschuss im Elfmeterschießen gewannen die Engländer. Sein Schuss war zu zentral und zu flach. Irgendwie wirkte er etwas halbherzig. Chelseas Torwart hatte keine Probleme, den Ball zu stoppen. Trainer Hütter sagte nach dem Halbfinale: „Ich habe ihm schon Trost gespendet. Er ist nicht der einzige Pechvogel, wir alle sind es“.

Elfmeter verschossen, aber es geht weiter

„Alle sagten, sie wollten schießen“, sagte Hütter über das Elfmeterschießen und die Auswahl der Schützen. Und tatsächlich ist es Hütter, der sich hier eher schlecht fühlen sollte. Er ist kein großer Freund des Elfmeterschießens und sein Training beinhaltete wenig dazu. Das Ergebnis war sichtbar. Seine Mannschaft schoss mit zu wenig Druck und Gefühl. Denn nicht nur Hinteregger, auch Paciencia verschoss seinen Elfmeter. Dabei ist dieser ein Top-Stürmer. Aber wie oft schon haben Top-Spieler daneben geschossen. Das passiert. Dafür gibt es kein Training. Dennoch, die Hessen sind nach diesem grandiosen Spiel enttäuscht. Mit hängenden Köpfen verließen sie das Stadion. Tränen flossen auch.

Jetzt geht es daran, an die Zukunft zu denken. Denn Eintracht Frankfurt könnte sich erneut für die Europa League und sogar die Champions League qualifizieren. Dafür muss die Mannschaft die letzten beiden Bundesligaspiele erfolgreich meistern. Denn der Noch-Pokalsieger muss den vierten Tabellenplatz behalten. Die Gegner sind Mainz und München.