Hamburger SV verpasst Relegation

Der HSV hat am Wochenende gegen den SV Sandhausen mit 1:5 verloren und damit das Relegationsspiel gegen Bremen verpasst.

Enttäuschung beim Hamburger SV war groß.

Was nützen einem Verein 70 Prozent Ballbesitz, wenn am Ende dennoch mit 1:5 gegen den SV Sandhausen verloren wird. Die Niederlage im Heimspiel des HSV war wirklich bitter. Denn damit ist der Traum vom Aufstieg in die erste Bundesliga geplatzt. Zwar gewann Arminia Bielefeld mit 3:0 über Konkurrent Heidenheim, doch der HSV nutzte seine Chance leider nicht und muss nun ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga bleiben. Die Bremer dagegen sind mit einem Unentschieden in die Relegationsspiele eingezogen. Ein Nordderby in der Relegation wäre sicher spannend gewesen. Denn seit mehr als 2 Jahren warten Fans schon auf ein Derby zwischen dem HSV Hamburg und dem SV Werder Bremen. Während sich Bremen in der 1. Liga hält, ist Hamburg seit 2 Jahren in der zweiten Spielklasse vertreten. Ein Wiederaufstieg ist bisher misslungen. Immerhin kann es dennoch bald zu einem Derby der beiden Nordmannschaften kommen. Denn die Bremer könnten das Relegationsspiel gegen Heidenheim verlieren.

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Wieso verpasste Hamburg die Relegation?

In der Partie gegen den SV Sandhausen verlief für den HSV eigentlich nichts nach Plan. Denn schon nach 13 Minuten lagen die Hanseaten mit einem Tor im Rückstand. Zwar liefen die Hamburger, was das Zeug hielt, doch die Abwehr versagte. In der 21. Minute folgte deshalb das 2:0 für Sandhausen. Durch einen Elfmeter konnte der Hamburger SV einen Gegentreffer erzielen, der aber eigentlich eher als Eigentor von van Drongelen gezählt wurde. Beim 2:1 blieb es aber nicht. Denn trotz Heimspiel konnten die Hamburger ihr Revier nicht verteidigen. So schoss der SV Sandhausen in der 84. und 93. Minute noch zwei weitere Treffer. Damit war das Schicksal des HSV besiegelt. Das letzte Tor, nur eine Minute später durch Diekmeier, spielte dann auch keine Rolle mehr.

Bei Armenia Bielefeld verlief dagegen alles andersherum. In der 14. Minute ging der Club bereits mit 1:0 in Führung. Das Tor erfolgte durch Klos. Voglsammer nutzte die Gunst der Stunde und schoss in der 17. Minute bereits das 2:0. Und kurz nach der Pause legten die Bielefelder nach und sorgten für das 3:0. Danach hatte der 1. FC Heidenheim keine Chance mehr. Von Armenia Bielefeld war diese Leistung zu erwarten, doch dass Heidenheim so enttäuschend spielte, verwunderte dennoch.

Heidenheim vs. Bremen: Wer hat bessere Chancen?

Nun stehen sich in der Relegation also Werder Bremen und Heidenheim gegenüber. Für die Heidenheimer ist es ein Auswärtsspiel. Das könnte Bremen in die Hände spielen, denn Heidenheim ist bekanntlich keine starke Auswärts-Mannschaft. Die Partie könnte dem Bundesliga-Zweitligisten also zum Verhängnis werden: In Auswärtsspielen gewann das Team in der ganzen Saison nur viermal, und nur 6 Remis wurden erzielt. Sieben Spiele wurden verloren. Auch die 0:3 Pleite gegen Arminia Bielefeld motiviert nicht wirklich. Bremen ist bekannt für kleine Wunder. Zwar war die Mannschaft in der Rückrunde schwach, doch das überraschende 6:1 gegen den 1. FC Köln gibt natürlich Grund zur Hoffnung. Und ganz klar ist das Team von Kohfeldt auf Kampf eingestellt. Denn der Coach will den Klassenerhalt um jeden Preis. Das Relegationsspiel erfolgt am 2. Juli 2020, um 20.30 Uhr.