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Handball-EM: Deutschland spielt um Platz 5

Zwar hat die DHB-Auswahl das Halbfinale der Handball-EM verpasst. Doch das deutsche Team hat noch die Chance, um Platz 5 zu spielen.

DHB-Auswahl freut sich über den Sieg.

Gestern gelang es den deutschen Handballern bei der Handball-EM eine Top-Leistung gegen Österreich zu zeigen und diese mit einem überragenden 34:22 zu besiegen. Bester Spieler war Johannes Bitter, der im Tor stand. Jetzt ist der Kampf um Platz fünf angesagt. Die Mannschaft setzte sich in Wien trotz frenetisch anfeuernden heimischen Fans gegen Österreich durch und behielt das Oberwasser. Zwar zeigten sich die Österreicher zu Beginn relativ stark und aggressiv, doch die Wende im Spiel kam schnell.

Zielstrebig nahm Bundestrainer Prokop einen Torwechsel vor und 15. Minuten nach Anpfiff musste Andreas Wolff vom Feld. Der überragende Johannes Bitter stand danach bis zum Ende im Tor der Deutschen. Er parierte so gut wie jeden Ball und motivierte die Mannschaft. Zudem leitete er zwei Gegentore durch lange Pässe ein. Axel Kromer, der Sportvorstand des DHB ist, sagte über Bitter: „Er hat eine riesige Erfahrung, die er sofort eingebracht hat. Das war wichtig für die Mannschaft.“

Torvorsprung schon vor der Pause

Bis zur Pause gelang es den Deutschen, eine 16:13 Führung zu erzielen. Und das war nur der Anfang. Nach der Halbzeit drehte die DHB-Auswahl noch weiter auf und setzte sich perfekt in Szene. Besonders lobenswert waren die Leistungen von Philipp Weber und Timo Kastening. Ebenfalls exzellent gespielt hatte der nur bei Strafwürfen eingesetzte Tobias Reichmann. Eiskalt erzielte er seine Tore vom Siebenmeterpunkt aus. Fabian Böhm wer es schließlich, der in der 39. Minute den Vorsprung auf sieben Treffer ausbaute. Der Kampfgeist der Österreicher wurde von Minute zu Minute geringer.

Bei der DHB-Auswahl lief bis auf die Verletzung von Kreisläufer Wiencek alles perfekt. Dieser konnte wegen Knieproblemen nicht mehr in der zweiten Halbzeit spielen. Aber seine Teamkollegen Kohlbacher, Pekeler und Golla kompensierten seinen Ausfall ohne Schwierigkeiten.

Diskussion um Prokop abgeflacht

Die Trainer-Diskussion, die aufgrund des verpassten Halbfinales entstand, ist wieder abgeflacht. Denn Prokop hat diese mit dem gestrigen Spiel im Keim erstickt und somit ganz ohne öffentliche Rückendeckung gezeigt, das er nicht klein beigibt. Der Bundestrainer fand es „sehr bitter, dass wir gegen Kroatien mit einem Tor verlieren, und dann wird wegen dem Trainer so ein Fass aufgemacht.“ Johannes Bitter, der im Spiel gegen Österreich zum „Man of the Match“ gewählt wurde, sagte im Anschluss: „Wir freuen uns über diesen Sieg. Wir waren in einem Loch. Heute haben wir uns aber gepuscht.“ Und Bundestrainer Prokop lobte sein Team: „Mental war es eine große Herausforderung und die Mannschaft hat konstant und konzentriert durchgezogen.“

Für die deutschen Handballer findet am Mittwoch das letzte Hauptrundenspiel gegen Tschechien statt. Am nächsten Samstag wird das Match um Platz fünf in Stockholm ausgetragen. Der Halbfinaltraum ist leider geplatzt, denn die Mini-Chance, die es gab, wurde schnell durch den Sieg von Spanien gegen Weißrussland beendet. Nur wenn die Weißrussen mit einer sieben oder acht Tore-Führung gegen Spanien gewonnen hätten, wären die Deutschen eventuell ins Halbfinale eingezogen.