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Handball-EM: Knapper Sieg gegen Lettland

Die DHB-Auswahl hat im letzten Gruppenspiel knapp gegen Lettland gewonnen und ist in die Hauptrunde eingezogen. Die deutschen Handballer sind aber hinter ihren Leistungen zurückgeblieben.

Christian Prokop, head coach of Germany, celebrates during the EHF European Handball Championship

Deutsche Handballer feiern Einzug in die Hauptrunde.

Der Sieg gegen Lettland war für die deutschen Handballer eine Zitterpartie gewesen. Auch wenn das Team jetzt in die Hauptrunde einzieht, dieser Sieg gegen den EM-Außenseiter war mit 28:27 ein glanzloser und mühevoller Sieg. Bundestrainer Christian Prokop muss dringend eine Analyse erstellen, wenn er will, dass seine Mannschaft ein Favorit der EM bleibt. So wirklich erklären kann keiner, wo es bei der DHB-Auswahl Probleme gibt. Es herrscht Ratlosigkeit. Denn Trainer Prokop hat einen klaren Plan und die Stimmung innerhalb des Teams ist gut.

Wer die Partie gegen Lettland beobachtet hat, wird gemerkt haben, dass die Probleme in der Defensive zu finden sind. Einige Spieler wie Julius Kühn retten die Mannschaft derzeit. Der Torjäger überzeugte vor 3.540 Zuschauern in Trondheim und traf insgesamt acht Mal das gegnerische Tor. „Diese zwei Punkte brauchten wir heute gegen Lettland, um in die Hauptrunde einzuziehen. Aber wir haben, uns das natürlich anders vorgestellt“, so Kühn.

Erster Hauptrundengegner ist Weißrussland

Trotz der Niederlage gegen Titelverteidiger Spanien, wo die DHB-Auswahl mit einem ernüchterten 26:33 vom Feld ging, ist das Team von Bundestrainer Prokop in seiner Gruppe mit 0:2 Punkten in die Hauptrunde eingezogen. Jetzt geht es um alles. Der nächste Gegner wird Weißrussland sein. Das Achtelfinale findet an diesem Donnerstag in Wien statt. Zwei Tage danach muss die DHB-Auswahl gegen Kroatien ran. Diese Partie wäre auch das Schlüsselspiel im Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Weißrussland hat bisher hervorragend gespielt und wird kein leichter Gegner für die deutschen Handballer werden. Auch das starke Kroatien hat die Vorrunde bisher tadellos hinter sich gebracht.

Spielverlauf der DHB-Auswahl

Beim gestrigen Spiel gegen Lettland verlief in der ersten Halbzeit zuerst alles nach Plan. Die deutsche Mannschaft setzte sich schnell gegen den Gegner ab und schaffte es bis kurz vor der Pause einen Vorsprung von fünf Toren zu erzielen (13:8). Stärkster Spieler war Kühn, der aus der zweiten Reihe viele Tore erzielte. Einzig Torwart Johannes Bitter, der am Anfang im Tor stand, konnte seine Glanzleistung der WM nicht wiederholen und ließ zu viele Tore der Letten durchgehen. In der zweiten Halbzeit spielten die deutschen Handballer zunächst stark und erarbeiteten sich bis zu 43. Minute einen Vorsprung von sechs Toren (24:17). Doch dann leistete sich das deutsche Team trotz Vorsprung plötzlich viele Fehler, sodass die Letten wieder auf drei Tore herankamen. Und die Deckung funktionierte nicht mehr.

Der Bundestrainer Prokop schwor sein Team noch einmal ein und wechselte Bitter im Tor gegen Wolff aus. Die deutschen Handballer gerieten immer mehr aus dem Tritt. Kurz vor Abpfiff fehlte den Letten nur noch ein Tor zum Ausgleich. Zum Glück brachte die Truppe von Prokop den knappen Vorsprung ins Ziel. „Wir wussten, dass es ein herausforderndes Spiel werden würde, vor allem psychologisch. Da kann man nicht viel gewinnen. Aber wir haben es geschafft, und unser Ziel, in die Hauptrunde zu kommen, erreicht“, so Trainer Prokop.

Was muss besser laufen?

Eindeutig haben viele Spieler in der DHB-Auswahl noch Luft nach oben. Sie können ihre Leistung eindeutig weiter steigern. Was die Anzahl der Tore angeht, so ist die deutsche Mannschaft bisher sehr gut. Was ihr fehlt, ist eine stabile Deckung. Und zwar mit einem starken Torhüter. Nur so gelingt es der DHB-Auswahl, Tempogegenstoßtore zu erzielen. In der Partie gegen die Letten zeigte sich, dass deren Kreisläufer fast immer frei stand und von den Deutschen wenig gedeckt wurde. Zudem fehlt ein klarer Führungsspieler, obwohl Spieler wie Kühn oder Gensheimer bereits ein sehr hohes Niveau an den Tag legen. Bundestrainer Prokop wird in den nächsten beiden Tagen also auf Ursachenforschung gehen und hoffentlich mit einer Lösung ankommen, sodass die Hauptrunde nicht gleich wieder zu Ende ist.