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Handball: Prokop entlassen, neuer Coach ist Gíslason

Die Entlassung von Handball-Bundestrainer Christian Prokop war nicht gerechtfertigt. Dennoch hat sich der DHB überraschenderweise für einen neuen Trainer entscheiden. Alfred Gíslason wird der Nachfolger sein. Der Isländer bereitet die Mannschaft auf die Olympia-Qualifikation vor.

Handball Bundestrainer Christian Prokop gefeuert.

Überraschung im Team, keiner kann es nachvollziehen. Selbst Teammanager Roggisch äußerte Kritik: „Ich denke, dass Prokop eine richtig gute Europameisterschaft gespielt hat mit der Mannschaft, die hinter ihm steht.“ Die Entscheidung ist „schwer nachzuvollziehen.“ Die Mannschaft betonte, dass sie mit Prokop auf dem richtigen Weg gewesen wären und zudem mehrfach ansprach, dass sie zu Christian ein gutes Verhältnis hätten und ihn sehr schätzen würden. Sie könnten seine Entlassung als Bundestrainer nicht verstehen.

Doch über Prokop gab es beim DHB immer latente Unzufriedenheit. DHB-Präsident Andreas Michelmann rechtfertigte jetzt vor der Presse die Trennung. „Wir haben nach reichlicher Abwägung und ganzheitlicher Analyse aus Verantwortung eine schwere Entscheidung für den deutschen Handball getroffen.“ Schade, dass Prokop nicht weiter sein Talent zeigen konnte. Doch der 41-Jährige hatte innerhalb des Handballbundes zu wenig Rückhalt bekommen, sodass dieser nun leicht das Feuer auslegen konnte. Nachfolger von Prokop wird Alfred Gíslason aus Island.

Gíslason ab sofort neuer Bundestrainer

Der isländische Trainer Alfred Gíslason wird tritt in die Fußstapfen von Prokop. Der Coach hat beim THW Kiel jahrelang Erfahrung gesammelt und zahlreiche Titel gewonnen. Er hat in der Handball-Branche den Rückhalt, den Prokop so dringend gebraucht hätte. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum der Isländer nun Bundestrainer ist. Denn Gíslason hat den Job schon lange anvisiert. Also nutzte er seine alten Kontakte und brachte die Sache ins Rollen. Vor gut einer Woche machten die Kieler Nachrichten ein Interview mit ihm. Darin erklärte Gíslason, dass er wieder als Handballtrainer arbeiten wollen würde. „Jetzt bin ich wieder bereit“, sagte er. Zu diesem Zeitpunkt hatte er wohl schon Kontakt mit dem DHB. Prompt gab der Handballbund am Donnerstag bekannt, dass Gíslason neuer Bundestrainer wird.

Lange und erfolgreiche Laufbahn hinter sich

Gíslason war in den letzten 10 Jahren Trainer beim THW Kiel, des größten Handballklubs Deutschlands. Er gewann sechsmal die Meisterschaft, sechsmal den DHB-Pokal und zweimal die Champions League. Im letzten Jahr, kurz vor seinem 60. Geburtstag, übergab er sein Amt an Filip Jicha. Dieser hatte zuvor ein Jahr lang als sein Co-Trainer gearbeitet. Beim seinem Abschied plante Gíslason bereits seine Zukunft und sagte: „Ich könnte mir vorstellen, irgendwann mal eine Nationalmannschaft zu trainieren.“ Er unterschrieb jetzt einen Vertrag beim DHB der bis 2022 gültig ist. Ob der 60-Jährige das Blatt der Handball-Nationalmannschaft wenden kann, bleibt abzuwarten. In den letzten Jahren seiner Trainertätigkeit hatte Gíslason zwischenzeitlich wenig Energie. Zwischen 2015 und 2019 gewann er keine Titel. Erst in der finalen Spielzeit wurde der Isländer wieder motiviert.

Einige Spieler der Nationalmannschaft freuen sich

Pekeler, der in der Handball-Nationalmannschaft spielt, war über Prokops Entlassung überrascht, sagte aber über den neuen Bundestrainer: „Ich glaube, dass Alfred der Richtige für diese Aufgabe ist. Er hat unglaublich viel Erfahrung, ein sehr gutes Ansehen in der Handballwelt, und dazu die fachlichen Kompetenzen.“ Auch Nationaltorhüter Andreas Wolff ist positiv gestimmt: „Wir kriegen einen Trainer mit einer riesigen Erfahrung und einer großen Titelsammlung, der über Jahre in mehreren Mannschaften gezeigt hat, dass er zur Spitze der Trainergilde gehört.“