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Hertha BSC Spieler Kalou kriegt Ärger

Und schon wieder macht Hertha BSC auf sich aufmerksam. Diesmal wird kein Trainer entlassen, aber ein Spieler hat sich einen großen Fauxpas geleistet und ein Video auf Facebook veröffentlicht, dass ihn beim Handabschlag mit anderen Spielern zeigt.

Salomon Kalou veröffentlicht Video, indem zu sehen ist, wie er Kollegen abklatscht. ( Archivfoto).

Erst die Nachricht, dass es in der Bundesliga neue Coronafälle gibt und jetzt das: Hertha BSC Profi Salomon Kalou hat ein Livevideo bei Facebook veröffentlicht, wo deutlich zu sehen ist, wie er in der Kabine seine Kollegen und Betreuer per Handschlag begrüßt. Hirnloser geht es wohl nicht. Die DFL hat sofort reagiert und Kalou dazu aufgerufen, das Video zu löschen. Denn dass in der Bundesliga die Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten werden, kann die DFL überhaupt nicht gebrauchen. Zumal übermorgen die Entscheidung über die Fortsetzung der Saison gefällt werden soll.

Die DFL schrieb auf Twitter: „Die Bilder von Salomon Kalou aus der Kabine von Hertha BSC sind absolut inakzeptabel. Hierfür kann es keine Toleranz geben – auch mit Blick auf Spieler und Clubs, die sich an die Vorgaben halten, weil sie die Ernsthaftigkeit der Situation erfasst haben.“

Eine andere Ansage könnte die DFL auch nicht machen, denn dieses Video zeigt deutlich, wie selbst einfache Hygienemaßnahmen und Regeln missachtet werden und zwar im Training wie außerhalb. Unter anderem schreibt das DFL-Konzept vor, Kontakte abseits des Spielfelds zu vermeiden.

Hertha hat sich noch nicht geäußert

In der DFL wird der Kopf geschüttelt. 36 Profiklubs warten auf eine Fortsetzung der ersten und zweiten Bundesliga, damit die Saison bis Ende Juni zu Ende gebracht werden kann. Mit viel Mühe und jeder Menge Experten entwickelte die DFL ein umfangreiches Hygienekonzept. Dieses wurde zudem der Bundesregierung vorgelegt, damit diese positiv über einen Wiedereinstieg entscheiden kann. Nun kann alles kaputt gehen.

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Was genau sieht man in dem Video von Kalou, (das er mittlerweile gelöscht hat)? Kalou sitzt als Beifahrer in einem Auto und filmt sich zunächst minutenlang selbst. Er will alle Fans „mit zum Training nehmen“ sagt er und präsentiert ihnen zudem seine musikalische Playlist. Im Trainingszentrum angekommen begrüßt Kalou zuerst per Handschlag Fitnesstrainer Kuchno und geht dann bestens gelaunt in die Kabine, wo er sich mit vier Spielerkollegen abklatscht. Auch Vedad Ibisevic wird so begrüßt. Das ist aber noch nicht alles. In der Kabine spricht Kalou mit seinen Mannschaftskollegen, die sich über Gehaltskürzungen beschweren. Zwischen 11 bis 15 Prozent würde das Gehalt gekürzt werden, zufrieden sei damit niemand. Weiter geht es in den medizinischen Raum, wo Kalou lachend ruft: „Coronavirus, das Coronavirus“. Dann filmt er einen Test, den Physiotherapeut David del Mel an Kollege Torunarigha vornimmt. Der Physiotherapeut bittet Kalou, dass Video abzubrechen. Doch dieser hält sich nicht dran und verlässt freudig den Raum.

Neue Coronafälle und Unverantwortlichkeit

Noch hat sich Hertha BSC nicht zu dem Vorfall geäußert, kündigte aber eine Stellungnahme an. Klar ist, dass dieses Video keinen positiven Einfluss auf die politische Debatte haben wird. Jetzt muss nämlich die Frage gestellt werden, ob das Verhalten wie das von Kalou und seinen Kollegen in anderen Clubs möglicherweise ähnlich ist. Kurz nach der Veröffentlichung von Kalous Video musste die DFL vermelden, dass es in der 1. und 2. Bundesliga insgesamt zehn positive Coronatests gegeben habe.

Welche Vereine – abgesehen von Köln und Stuttgart – noch vom Coronavirus betroffen sind, hielt die DFL geheim. In der Mitteilung hieß es nur: „Die individuelle Einhaltung allgemeiner Hygiene-Regeln im Alltag liegt als Grundvoraussetzung in der Verantwortung jedes Einzelnen.“ Da hatte sich die DFL wohl zu sehr auf die Spieler verlassen. Wenn diese sich nicht an die Regeln halten, wird die Fortsetzung der Bundesligasaison unmöglich sein. Egal welche Schutz- und Hygienekonzepte vorliegen.