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Hoeneß hört nach 40 Jahren beim FC Bayern auf

Präsident Uli Hoeneß hört beim FC Bayern nach über 40 Jahren Vereinstätigkeit auf. Über die Gründe seines Rückzugs wird derzeit spekuliert. Hoeneß selbst kündigte zuvor an, dass „der Tag nicht mehr fern wäre, an dem er sagen wird: Das war es.“

2019 Uli Hoeneß

Uli Hoeneß hört beim FC Bayern auf und tritt zurück.

Die letzten Monate waren für den Erfolgsverein Bayern München keine leichten Monate gewesen. Es gab viele Diskussionen zu Spielern und Trainer Nico Kovac. Darüber hinaus gab es zwischen Uli Hoeneß und Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge immer wieder Zwiespalt und Ungereimtheiten. Als Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung von Mitgliedern und Fans kritisiert und ausgepfiffen wurde und er den Rückhalt des Vereins nicht mehr spürte, war das wohl der Auslöser für seine Entscheidung, sich vom Rekordmeister zurückzuziehen.

Bisher hat sich Hoeneß nicht offiziell zu den Gründen geäußert. Der Verein gab ebenfalls kein Statement ab, dementierte den Rücktritt aber nicht. Hoeneß wird wohl Ende August dem Aufsichtsrat seine Entscheidung mitteilen und im Anschluss eine offizielle Erklärung abgeben. Für das Amt des Vereinspräsidenten werde er nicht mehr kandidieren, dass hatte der 67-Jährige bereits verkündet. Spekulationen zufolge soll Ex-Adidas-Chef Hainer sein Nachfolger werden.

Familienmensch Hoeneß von Anfeindungen betroffen

Die Gründe für Uli Hoeneß Rücktritt sind in den vergangenen Monaten sowie im letzten Jahr zu suchen. Die Jahreshauptversammlung Ende letzten Jahres war für den Vereinspräsidenten ein Schlag in die Magengrube gewesen. Den Medien gegenüber sagte der 67-Jährige danach: „Das habe ich noch nicht erlebt. Ich hoffe, dass sich das bald ändert, sonst ist das nicht mehr mein Verein. Ich akzeptiere es nicht, dass man meinen tadellosen Ruf als Manager, Vorstand und Präsident beschädigt.“ Zur gleichen Zeit kam es zum Schlagabtausch mit Bayernmitglied Johannes Bachmayr. Dieser rechnete öffentlich Hoeneß ab und kritisierte unter anderem dessen Umgang mit Paul Breitner. Mit der Heftigkeit dieser Vorwürfe hatte der Vereinspräsident nicht gerechnet. Hoeneß machte sich daraufhin die nächsten Monate in aller Ruhe Gedanken und kam zu dem Schluss, dass er nicht mehr zur Tagesordnung übergehen könne.

Reaktion der Bayernprofis auf den Rücktritt

Die Münchner Delegation ist aktuell in den USA im Sommercamp. Die Nachricht über Hoeneß Rücktritt hat sie überrascht. Nationalspieler Kimmich sagte: „Ich kenne Hoeneß und den FC Bayern nur zusammen, ich kann mir das gar nicht vorstellen.“ Bayern Trainer Kovac, der ebenfalls um ein Statement gebeten wurde und ein Schützling von Hoeneß ist , wich den Fragen der Journalisten aus: „Ich weiß nicht, wie viel Wahrheit darin steckt, ich kann keinen Kommentar abgeben, auch wenn ich das gerne tun würde.“ David Alaba dagegen gestand, dass es ein FC Bayern ohne Hoeneß schwierig haben würde und der Präsident eine prägende Figur sei. Thomas Müller dagegen hielt sich zurück und wollte sich nicht zu dem Thema äußern. Die anderen Kicker des Rekordmeisters gaben ebenfalls kein Statement ab, waren aber alle überrascht über die Nachricht.

Rückzug auch wegen der Familie

Hoeneß ist leidenschaftlicher Fußballer und der FC Bayern seit über 40 Jahren seine Heimat. Aber der Präsident ist auch ein Familienmensch. Und mit 67 Jahren ist ein Rücktritt nichts Ungewöhnliches. Zudem hat ihn die Gefängnisstrafe, die er zwischen 2014 und 2016 aufgrund von Steuerhinterziehung absaß, viel Kraft gekostet. Hoeneß will nun wegen seiner Familie kürzertreten. Im Mai sagte er der Presse gegenüber, das er gemeinsam mit Frau Susi über seine berufliche Zukunft entscheiden werde und er nicht unersetzlich sei. Auf die Frage, ob er den loslassen könne, antwortete Hoeneß mit Ja. Mit seiner Frau ist er seit 1973 verheiratet.