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In Weißrussland läuft Sport weiter

Weißrusslands Präsident Lukaschenko lässt die Sportligen weiterlaufen. Fußball und Eishockey werden vor Zuschauern abgehalten. Das Virus ist für den Präsidenten nicht existent.

In Weißrussland werden Eishockey-Spiele nach wie vor ausgetragen.

Im globalen Umgang mit Corona hat sich Weißrussland dafür entschieden, die Situation vorerst zu ignorieren. Auch im Sport. Deshalb werden Fußballspiele und Eishockeypartien nach wie vor abgehalten und das weiterhin vor Zuschauern. Präsident Alexander Lukaschenko ist einer der Zuschauer. Mit dem Trikot und der Rückennummer „1“ frönt er seinem Hobbysport, dem Eishockey. Am Wochenende spielte Lukaschenko sogar selbst. Sein Team, so die Staatsmedien, gewann das Spiel. Der Präsident leistete eine prächtige Torvorlage. Die Gefahren durch die Pandemie scheinen weit weg zu sein. Das Sporttreiben geht in Weißrussland einfach weiter wie bis her. Seit 1994 ist Lukaschenko Präsident von Weißrussland. Das Coronavirus hält er für eine Psychose.

„Hier gibt es keine Viren. Siehst du sie herumfliegen? Ich sehe sie auch nicht. Das ist ein Kühlschrank, das ist die beste Gesundheit. Sport, vor allem Eissport, das ist die beste und echteste Anti-Viren-Medizin“, sagte der Präsident zu den Gefahren des Virus.

Weißrussland erlaubt Zuschauer

Weißrussland fällt damit völlig aus der Reihe. Der Rest der Welt hat den Sportbetrieb eingestellt. Nur unter Lukaschenkos Regime bleibt alles wie gehabt. Und es werden nicht nur Hobbyturniere, sondern auch alle nationalen Turniere und Wettbewerbe ausgetragen. Eishockey und Fußball funktionieren ohne Störungen. Die Spiele werden auch nicht im Geisterbetrieb abgehalten. Zuschauer sind nach wie vor erlaubt. Und diese stehen beieinander. Die Verantwortlichen des Staates wollen weitermachen, obwohl die Sportverbände und einzelne Sportler aus Weißrussland bereits an die Politik appellieren, Maßnahmen zu ergreifen: „Ich habe Angst. Nach jedem Spielende fühle ich mich infiziert. Sie sollten die Meisterschaft stoppen“, so Fußballer João William, der bei Ruch Brest spielt.

Lukaschenkos Einstellung ist gefährlich für den Sport

Lukaschenkos Einstellung zum Virus ist für den weißrussischen Sport gefährlich. Denn der Präsident hält den Umgang mit der Pandemie für übertrieben: „Mit dieser Psychose haben wir heute die Wirtschaft fast auf der ganzen Welt zum Stillstand gebracht.“ Zwar gibt es in Weißrussland ebenfalls Coronafälle, doch gegen die Verbreitung empfiehlt er nichts weiter als Wodka, Saunagänge und landwirtschaftliche Aktivitäten. Angaben zufolge gäbe es in Weißrussland derzeit nicht mehr als 150 Corona-Fälle. Menschenrechtler berichten aber über überfüllte Krankenhäuser mit Patienten, die Lungenentzündungen haben. Viele Eltern lassen ihre Kinder mittlerweile zu Hause.

Interesse an Sport aus Weißrussland ist groß

Lukaschenko kümmert das nicht. Es will, dass in Weißrussland alles weitergeht wie bisher. Der Sport ist für den Präsidenten zudem die perfekte Propaganda-Plattform. Zumal unter anderem die Europaspiele dort ausgerichtet wurden. Im kommenden Jahr soll gemeinsam mit Lettland, die Eishockey-WM ausgetragen werden. Darüber hinaus ist Lukaschenko Präsident Nationalen Olympischen Komitees. Da passt es ins Bild, dass in Weißrussland sportmäßig Normalität herrscht. „Was kann inniger sein als die Emotionen von Sportfans, die ihre Lieblingssportler und Mannschaften unterstützen.“

Da Weißrussland das einzige Land ist, in dem Sport noch abgehalten wird, ist das Interesse von Wettfreunden groß. Im Eishockey findet gerade die Finalserie des Meistertitels statt. Im Fußball startet gerade die Liga-Saison. Manche Fans kommen zwar nicht mehr oder nur mit Mundschutz, aber Weißrusslands Fußball besitzt plötzlich ungeahntes internationales Interesse. In rund einem Dutzend Länder laufen Live-Übertragungen der weißrussischen Ligaspiele. Zudem hat sich der Wettumsatz erhöht. Anatolij Baidatschnij sagte kürzlich: „Die ganze Welt schaut auf die weißrussische Meisterschaft. Dies ist die beste Werbung für unsere Liga.“