Jürgen Klopp spricht im Interview über Vater

Jürgen Klopp spricht in einem Interview über seinen Vater Norbert Klopp, der vor 20 Jahren an Krebs verstarb und ist traurig, dass dieser seine Karriere nicht miterlebt hat.

Jürgen Klopp bei der Meistrschaftsfeier.

Jürgen Klopp heißt mit zweiten Vornamen Norbert. Diesen Namen hat der Trainer des FC Liverpool von seinem Vater bekommen. Der hieß nämlich Norbert und ist vor 20 Jahren an Krebs gestorben. Der Erfolgscoach hat dies bisher nur wenigen Menschen verraten. Nun spricht er in einem Interview mit der britischen Zeitung The Sun über seinen Vater. Das wird ihn in England wohl noch beliebter machen als Queen Elisabeth. Denn „Kloppo“ wie der Coach liebevoll genannt wird, hat gerade die englische Meisterschaft mit seinem Team gewonnen und sich auf der Anfield Road damit unsterblich gemacht. Wenn er irgendwann gehen sollte, wird es sicher ein Denkmal erhalten. Zuvor gibt er aber einen tiefen Einblick in sein privates Seelenleben. Und das berührt tief. Denn Jürgen Klopp vermisst seinen Vater sehr. Und ist traurig, dass dieser seine Erfolge nicht miterleben konnte. Fans von Sportwetten können übrigens bald wieder auf den FC Liverpool tippen, und zwar bei Skybet.

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Klopp traurig über den Tod seines Vaters

Für Jürgen Klopp war der Tod seines Vaters ein herber Verlust. Und auch nach 20 Jahren ist Jürgen Klopp darüber sehr traurig. Zumal sein Vater nie in seiner zweiten Karriere als Trainer teilnehmen konnte. Denn bevor Klopp als Coach beim 1. FSV Mainz 05 durchstartete, starb sein Vater. „Nun hat er meine richtige Karriere nie gesehen“, sagt der Liverpool Coach im Interview. Und mit „richtig“ meint er, dass er zuvor als Fußballer zwar gut, aber nicht exzellent war. Klar, was er danach als Trainer geleistet hat, ist herausragend. Er feierte Erfolge mit Mainz 05, Borussia Dortmund und jetzt mit dem allem FC Liverpool. Die Engländer gewannen mit dem „Kloppo“ nach 30 Jahren die Champions League und holten zudem nach 30 Jahren den englischen Titel. „Mein Vater hat mich durch meine ganze Karriere als Spieler gepusht. Es gab wirklich harte Kritik“, beichtet Jürgen Klopp im Interview. Und die fehlt ihm heute.

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Hätte er mit seinem Vater über seinen Wunsch, Trainer zu werden gesprochen, so hätte sein Vater geantwortet: „Ja, du musst ein Trainer werden. Denn mein Vater war auch ein richtiger Coach“, so Jürgen Klopp. Bis heute ist es hart für ihn, dass sein Vater die zweite Karriere nicht miterleben konnte. „Was es besonders seltsam macht: Ich bin 53 Jahre alt. Und wenn ich mich in einem bestimmten Winkel im Spiegel sehe, dann erschrecke ich zu Tode, da ich exakt wie mein Vater aussehe.“ Dabei habe er bisher immer ausgesehen wie seine Mutter. „Auf einmal änderte sich das. Das ist echt verrückt.“