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Oliver Kahn stellt sein Programm vor

Oliver Kahn macht Druck. Bei seiner offiziellen Präsentation als neues Vorstandsmitglied sagte er heute unter dem Motto: „100 Prozent FC Bayern“, dass es sein Ziel sei, in allen Wettbewerben die Nummer 1 zu sein.

Oliver KAHN

Oliver Kahn wird als Vorstandsvorsitzender vorgestellt.

Jetzt wird es ernst. Oliver Kahn ist erst ein paar Tage im Vorstand des FC Bayern, da beginnt er schon große Pläne zu schmieden. Die Zukunft des Rekordmeisters soll wieder rosig werden. Damit das gelingt, arbeitet sich der Ex-Torwart schon fleißig in die Interna des Vereins ein. Bei seiner offiziellen Vorstellung sagte der Titan heute: „Heute beginne ich mit 100 Prozent Bayern München“.

Seinen starken Ehrgeiz und seine Liebe für „besondere Herausforderungen“ hatte Oliver Kahn schon als Torwart. Seine Aufgabe als zukünftiger Bayern-Chef will der Titan unternehmerisch und kompetent angehen. Doch zuerst müsse er sich einen „völlig unvoreingenommenen“ Einblick über die internen Abläufe des Vereins verschaffen. Weiterhin sagte Kahn, dass er nicht wie ein Vulkan als Vorstandsmitglied agieren wird: „Emotionalität ist wichtig auf dem Platz, und die ist bei Bayern München ebenso auf der Tribüne angesagt. Aber ich werde nicht durch den Meeting-Raum grätschen.“

Die drei Kriterien des Titans

Bayern-Präsident Herbert Hainer sagte bei der Vorstellung von Kahn, dass dieser die drei wichtigsten Bayern-Kriterien besitze: Das Bayern-Gen, Fußballfachkompetenz und wirtschaftliche Kompetenzen. Mit diesen Eigenschaften erfülle der Titan alle Kriterien und Voraussetzungen eines Vorstandschefs, so der 65-jährige Präsident. Und das Kahn diese Kriterien besitzt, zeigte er heute gleich mit einer klaren Ansage: „Wir wollen es uns nicht erlauben, die Meisterschaft in diesem Jahr abzugeben.“ Die sportliche Verantwortung will er zum großen Teil Hasan Salihamidzic überlassen. Die Verpflichtung von Towart Alexander Nübel nannte der Titan eine kluge und strategische Entscheidung. Zugleich lobte er die Leistung der Mannschaft bei der Champions League und sprach deutlich seine Hoffnungen für einen Sieg aus. „Es ist alles möglich.“ Vor allem strebe man an, in allen Wettbewerben die Nummer 1 zu werden. Um sich einen persönlichen Eindruck des Kaders zu machen, reist Kahn ins Trainingslager nach Katar. Die Reise ist notwendig. Denn Kahn tritt sein Amt inmitten des Torhüterstreits an.

Bleibt Neuer Nummer 1?

Dass der ehemalige Weltklassetorhüter in Katar zwischen den aktuellen Torwärtern des FC Bayern vermitteln muss, passt perfekt ins Bild des zukünftigen Vereinsbosses. Seine Nachfolger sind sicher schon gespannt auf Kahns Ansage. Neben dem ersten Torhüter Manuel Neuer gibt es vier weitere Torwärter: Sven Ulreich, Christian Früchtl, Ron-Thorben Hoffmann sowie Nachwuchs-Nationaltorwart Alexander Nübel, der von Schalke 04 zu den Bayern gewechselt ist. Durch sein Eintreffen wird die Torhüter-Hierarchie beim Rekordmeister garantiert ins Wanken kommen. Vor allem Neuer macht sich Sorgen. Doch die Nummer 1 im Tor hat schon eine Kampfansage verlautbaren lassen: „Ich bin Sportler, ich bin Profi und ich will immer spielen. Ich bin kein Statist, sondern Protagonist.“ Ganz klar hat Neuer nicht vor, seinen Platz an Nübel abzugeben. Aber die anderen drei Torhüter dürften sich jetzt Gedanken über ihre Zukunft machen. Neuers Stellvertreter Sven Ulreich, der noch bis 2021 einen Vertrag hat, sagte, er müsse erst mal schauen, wie er sich entscheide. Denn als Dritter in der Rangfolge würde der talentierte Ulreich sicher nicht mehr bei den Bundesligaspielen zum Einsatz kommen.