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Kinofilm über Toni Kroos

Am 4. Juli kommt ein Dokumentarfilm über Toni Kroos in die Kinos. Der Nationalspieler ist wohl der bekannteste deutsche Fußballer. Der Film gibt intime und private Einblicke in das Leben des außergewöhnlichen und stillen Spielers.

Toni Kroos (Real Madrid)

Toni Kroos, der stille Fußballheld ist bald im Kino zu sehen.

Der Dokumentarfilm „Kroos“ ist eigentlich kein Film, der gemacht werden musste, aber genau aus diesem Grund ist er sehenswert. Die intimen Einblicke zeigen einen stillen und bodenständigen Toni Kroos, der mit seinem Sohn im Schwimmbecken plantscht und auf einem aufblasbaren Einhorn auf dem Wasser herumdümpelt. Sein Haus befindet sich in einem Vorort von Madrid. Im Garten hoppeln Kaninchen und die Stimme von Ehefrau Jessica erklingt: „Seit vier Jahren wohnen wir schon hier und ich war noch nie in der Stadt.“ Der prominente deutsche Fußballer spielt bei Real Madrid. Aber dafür braucht er kein Bling-Bling. Privat ist er ein fürsorglicher Vater und Familienmensch. Er putzt sogar und singt seiner Frau Ständchen. Die Feierei und große Bühne überlässt er gerne anderen. Der 92-malige Nationalspieler lebt mit Herz und Kopf. Der 110-minütige Dokumentarfilm wird ab dem 4. Juli in die deutschen Kinos kommen.

Kroos und der Fußball

Toni Kroos ist unumstritten einer der Besten auf dem Platz. Bei Real Madrid hat der Weltmeister und mehrfache deutsche Meister bereits eine beindruckende Karriere hingelegt. Damit angeben, das liegt ihm nicht. Er spricht lieber über die Leistung auf dem Fußballfeld. Manfred Oldenburg, der Regisseur des Films hat genau das zum Thema gemacht. Denn es geht nicht nur um Kroos, sondern auch um den Profifußball als Branche, das Männertum und das harte Geschäft. Kroos ist zwar fast immer im Bild zu sehen, doch erfährt der Zuschauer wenig über das, was der Fußballer über die Welt und den Fußball denkt. Und das, obwohl der Film anderthalb Stunden geht. Ein spanischer Journalist bringt es im Dokumentarfilm auf den Punkt: „In Spanien können die Leute nicht sagen, wie Toni Kroos so ist.“ Die Rolle des Lautsprechers liegt dem Deutschen einfach nicht. Für ihn ist alles „einfach nur Fußball.“

Trotzdem ein intimer Film

Der Regisseur und Kroos selbst gewähren den Zuschauern trotz aller Stille intime Einblicke. Sowohl Karriere als auch das Privatleben des Dirigenten des deutschen Fußballs werden im Dokumentarfilm gezeigt. Seine Frau Jessica erzählt im Film von der emotionalen Mauer, die ihr Ehemann errichtet habe, um sich abzuschirmen. Und trotzdem erlaubt die Familie Kroos, dass Regisseur Oldenburg sie über ein Jahr mit der Kamera begleiten darf. Selbst seine Eltern, sein Bruder und seine Weggefährten werden interviewt. Und so erfährt der Zuschauer doch etwas über Tonis Gedanken und Charakter. Sein Bruder sagt im Film: „Er könnte schon mehr über Gefühle reden, aber über Gefühle wurde schon bei den Eltern nicht viel gesprochen.“ Toni Kroos behält deshalb manche Dinge für sich.

Detailliertes Stillleben

Ein schweigsamer Mensch ist für einen Dokumentarfilm nicht gerade einfach. Doch Regisseur Oldenburg hat genug Erfahrung als Filmemacher und zeichnet den Lebens- und Berufsweg des Fußballers detailliert nach. Er folgt ihm überall hin und zeichnet dabei, ruhige und schöne Bilder auf. Der Dokumentarfilm wirkt fast wie ein Stillleben, vermischt mit Augen- und Kronzeugen. Kroos selbst bleibt unscharf. Er wird im Film umlagert und umzingelt, gefeiert und hochgelobt. Doch der stille Held passt so gar nicht in die Fußball-High-Society hinein. Und genau dieser Kontrast macht diesen außergewöhnlichen Film so sehenswert.