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Klinsmann schmeisst das Handtuch

Nach nur 76 Tagen als Trainer von Hertha BSC schmeißt Jürgen Klinsmann das Handtuch und kündigt. Er hinterlässt beim abstiegsgeplagten Berliner Verein ein Chaos. Dass der Heilsbringer gerade jetzt in der Krise geht, kommt für viele überraschend.

Jürgen Klinsmann tritt als Trainer zurück.

Jürgen Klinsmann, der Mann, den die Fußballnation liebt und verehrt, hat sich zur Lachnummer gemacht. Erst in der Winterpause hat er für neue Spieler viel Geld ausgegeben und sich zum Retter des Vereins erkoren. Und nun das. Klar, Jürgen Klinsmann hat große Pläne. Aber den Big City Club hätte er mit etwas mehr Zeit sicher wieder in die Spur gebracht. Trotz fragwürdigem Investor. Sein offizieller Rücktritt am gestrigen Dienstag, den er in Facebook kundtat, hat Verein und Fans überrascht. Dass diese wenig Verständnis zeigen, ist nicht verwunderlich. Waren Klinsmanns Worte nichts weiter als Luft? Scheint so. Denn die Mannschaft spielt nicht besser als zuvor und der Verein ist nicht wirklich erfolgreicher als unter Ex-Trainer Pal Dardai. Kein Klinsmann, kein Preetz, kein Köpke waren in der Lage, ein ordentliches Spielsystem zu entwickeln. Auf dem Platz und im Training war davon nichts zu sehen.

Den Schock verdauen

Hertha BSC muss den Schock über den plötzlichen Rücktritt von Klinsmann erst einmal verdauen. Dass der ehemalige Bundestrainer ein solches Desaster anrichten würde, damit hatte niemand gerechnet. Jürgen Klinsmann will sich derweil wieder um sein Amt im Aufsichtsrat kümmern und hat der Mannschaft – sehr ironisch – alles Gute gewünscht. Rund 80 Millionen Euro hat dieser zusammen mit Sportchef Preetz ausgegeben, und ein richtiges Chaos hinterlassen. Wer soll sein Nachfolger werden? Das wird kein Leichtes werden.

Entsetzen und Unverständnis von allen Seiten

Bei Facebook hatte Klinsmann vor ein paar Tagen noch alles gelobt und schien zufrieden zu sein. Gestern verkündete er: „Nach langer Überlegung, habe ich mich entschieden, aufzuhören.“ Irgendwie passt das alles nicht zusammen: Ex-Herthaner Axel Kruse kann sich das ebenfalls nicht zusammenreimen. Er vermutet eine Kurzschluss-Reaktion. Schließlich sei dem 55-Jährigen, was Neuzugänge anging, jeder Wunsch erfüllt worden. Die Entscheidung zurückzutreten, ist für die Sportwelt nicht nachvollziehbar. Allerdings scheint es hinter den Kulissen Gespräche gegeben zu haben, die Klinsmanns Kündigung wohl erklären. So munkelt man, dass es für Klinsmann um einen neuen Vertrag und um neue Kompetenzen innerhalb des Vereins ging. Diese wurden aber wohl nicht erfüllt. Vereinsinterne sagen, dass der Ex-Bundestrainer mehr Vertrauen von der Vereinsführung bekommen wollte. Aber auch wenn es Unstimmigkeiten gegeben hätte, ist es nicht gerade die feine Art, mitten in der Rückrunde das Handtuch zu werfen.

Einer der Hertha-Spieler, Maximilian Mittelstädt, zeigte sich überrascht von Klinsmanns Entscheidung: „Ich glaube, keiner hat beim Aufstehen damit gerechnet, dass der Trainer ein paar Stunden später seinen Rücktritt bekannt gibt. Das ist für uns natürlich keine einfache Situation. Es ist natürlich seine Entscheidung gewesen. Wir Spieler haben auch nicht wirklich mitbekommen, was da jetzt im Hintergrund noch passiert ist.“ Schade, Jürgen Klinsmann wollte einfach zu viel und zu schnell. Und jetzt hinterlässt er einen führungslosen Haufen.