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Klub-WM beschlossen

Nach dem FIFA-Treffen in Miami ist klar: Die Erweiterung der WM sowie die Einführung einer Klub-WM sind nicht mehr aufzuhalten. Die FIFA bekommt zwar viel Kritik für ihre Pläne, doch Infantino konnte seinen Willen durchsetzen.

President of FIFA Gianni Infantino holds a press conference

FIFA Präsident Gianni Infantino stellt auf der Pressekonferenz die Club-WM vor.

Der Council des Fußball-Weltverbands FIFA hat sich in Miami getroffen und sich für eine Klub-WM entschieden. Ebenso wurde die Erweiterung der Weltmeisterschaft von 32 auf 48 Teams besprochen. Ob die Erweiterung durchkommt, ist noch unklar. Die Entscheidung fällt im Juni. Der Council diskutierte zusätzlich über das Format der Klub-Weltmeisterschaft. Teilnehmen sollen jetzt 24, anstatt wie bisher geplant, 7 Mannschaften. Die FIFA will dieses Format im Jahr 2021 starten. Der Confed Cup wird dafür gestrichen. Heftiger Gegenwind für diese Pläne kommt von der UEFA und den europäischen Ligen. Sie sehen die Zukunft des Fußballs alles andere als rosig. FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnet den Beschluss allerdings als Meilenstein in der Fußballgeschichte. Es sei die Pflicht und Aufgabe der FIFA, den Fußball weltweit mit prestigeträchtigen Wettbewerben zu stärken.

UEFA ist gegen diese Neuerungen

Die UEFA hat zwar gegen diese Entscheidung gestimmt, die Mehrheit im Council entschied sich aber für die Club-WM. Warum gibt es diese heftige Gegenwehr im europäischen Fußball? Zumal die verschiedenen europäischen Ligen keinen gemeinsamen Standpunkt haben und die verschiedenen Ligen unterschiedlicher Meinung sind. Aber die meisten großen Ligen wie die Bundesliga betrachten die Klub-Weltmeisterschaft nicht als positive Initiative. Denn sie bedeutet, dass die TOP-Mannschaften an noch mehreren Wettbewerben teilnehmen müssen, was den Druck auf den Terminkalender sowie die Spieler erhöht.

Da die Fußball-WM ab 2022 auf 48 Teams erhöht wird, verschärft sich diese Problematik noch weiter. Die Spitzenteams drohen deshalb mit einem Boykott. Schließlich könnten durch dieses Format die Bundesliga und andere TOP-Ligen in den Hintergrund geraten. Auf der anderen Seite ist die Club-WM für kleinere Ligen wie die dänische oder schwedische Liga positiv. Denn die Klub-Weltmeisterschaft bietet ihnen neue Chancen. Vor allem, wenn bei dieser Weltmeisterschaft das Geld so verteilt wird, dass es den nationalen Turnieren hilft.

Geld löst die Probleme

Zu einem echten Boykott wird es wohl nicht kommen. Denn noch nie war bei der FIFA so viel Geld im Spiel. Deshalb kann sich die FIFA auch neue Wettbewerbe leisten. Zudem freut sich der FIFA Präsident Infantino über große Unterstützung und er hat Ideen, die er durchzieht. Die Ligen und Verbände wissen dagegen nicht immer, was sie wollen. Heute sind sie gegen die Club-WM und äußern ihre Kritik. Dann schreiben sie einen Brief an die FIFA, in dem sie mitteilen, dass sie nicht teilnehmen werden. Die FIFA wird den Widerstand anschließend mit Geld auflösen. So hat sie ihre Ziele bisher stets erreicht. Wenn die Vereine und Verbände nicht teilnehmen wollen, zahlt die FIFA eben ein paar Hundert Millionen Franken mehr. Was passiert dann? Die Verbände und Vereine stört die Austragung der Club-WM nicht mehr und freut sich über das zusätzliche Einkommen. Das hilft dem Fußball als Sport allerdings nicht. Insofern ist die Angst berechtigt, dass die Zukunft des Fußballs gefährdet ist. Zumal ein solches Vorgehen zu noch mehr wirtschaftlichen Entscheidungen führen wird. Ob das gut für das Spiel ist, ist fraglich.