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Kritik über Ego-Wahn von Klinsmann

Die Hertha BSC kritisiert Klinsmann jetzt wegen seines „Ego Wahns“. Dass der Ex-Bundestrainer nach nur 76 Tagen das Handtuch warf, kann der Verein nicht verdauen und auch nicht vergessen. Deswegen wird der Coach erneut scharf angegangen.

Ex-Hertha Coach Jürgen Klinsmann wird von seinem ehemaligen Arbeitgeber scharf kritisiert.

Die Geschäftsführung von Hertha BSC hat den Verlust von Jürgen Klinsmann noch nicht überwunden und dem ehemaligen Trainer jetzt Egoismus vorgeworfen. Am Montag sagte Paul Keuter, der in der Hertha Geschäftsleitung tätig ist, dass Klinsmanns Botschaft während seiner Amtszeit falsch gewesen sei. Es ginge ihm nie um den Klub: „Das Problem ist nur, dass es ihm nicht wirklich um Hertha BSC ging, sondern nur um sich selbst.“

Weiterhin führte Keuter aus, dass Klinsmann dem Berliner Verein nicht dabei geholfen hätte, einen Kulturwandel herbeizuführen. „Ein Kulturwandel ist nie abgeschlossen, wir müssen uns immer wieder hinterfragen. Aber vom Kulturwandel hat Klinsmann so viel Ahnung wie ein Hahn vom Eierlegen.“ Einiges hätte sich bei BSC Hertha in den letzten Jahren positiv verändert, aber der Ego-Wahn des ehemaligen Coachs, der keine drei Monate bei Hertha im Amt war, gehörte nicht dazu, so Keuter weiter. „Mir bleibt nur, ihm gute Besserung zu wünschen.“

76 Tag als Coach bei Hertha

Klinsmann war lediglich 76 Tage als Hertha-Trainer tätig. Dann fand seine Anstellung ein abruptes Ende. Eigentlich ungewöhnlich für „Klinsi“, und unversöhnlich für Hertha BSC. Der Ex-Bundestrainer übernahm den in Not geratenen und vom Abstieg bedrohten Club im Herbst letzten Jahres. Er hatte große Pläne, kam mit einem riesigen Team und wollte aus dem Außenseiter einen „Big City Club“ machen. Zwar gelang es Klinsmann, die Abwehr zu stabilisieren, doch richtig voran ging es irgendwie nicht. Am 11. Februar kündigte er seinen Rücktritt an und machte diesen auch gleich in den sozialen Medien publik. Ein unbedachter Fehler.

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Nach seinem Abgang sorgte Klinsmann außerdem für weiteres Aufsehen, als sein Hertha BSC Tagebuch, dass eigentlich für Investor Lars Windhorst bestimmt war, plötzlich in der Presse auftauchte. Jürgen Klinsmann hatte darin seine Tätigkeiten bei Hertha dokumentiert und die sportliche Verfassung der Mannschaft beschrieben. Darin rechnete der ehemalige Bundestrainer vor allem mit Michael Preetz ab: „Jahrelange katastrophale Versäumnisse von Michael Preetz in allen Bereichen, die mit Leistungssport zusammenhängen (Trainingsmöglichkeiten, Strukturen, Verträge, Logistik, Personal)… es gibt eine Lügenkultur, die auch das Vertrauensverhältnis der Spieler mit Preetz zerstört hat. Die Geschäftsleitung muss sofort komplett ausgetauscht werden.“

Viel Ambition, wenig dahinter

Die kurze Klinsmann Zeit war eine Zeit der großen Ambitionen. Leider blieb es dabei. Unter anderem beklagten sich Spieler, dass sie von Klinsmann auf Anfragen nie eine Antwort erhalten hätten. So hatte Kevin-Prince Boateng einen Wechsel zu Hertha BSC in Betracht gezogen und nach eigener Aussage dem damaligen Trainer Klinsmann eine Nachricht geschickt. Aber er habe nie eine Antwort erhalten, so der 33-Jährige. Kevin-Prince Boateng ging im Januar vom AC Florenz nach Besiktas Istanbul. Im Jahr 2007 verließ Boateng den Berliner Verein, um für eine Rekordsumme von knapp acht Millionen Euro zu den Tottenham Hotspur zu wechseln.

Anfang des Jahres wollte er mit einem Comeback in Berlin, die Mannschaft verstärken. Er hatte sogar einen Plan auf Lager: „Dann hätte ich im Sommer einfach das Telefon genommen und den Götze angerufen und den Draxler und gesagt: Kommt her, Jungs, lasst uns hier was aufbauen. Das war so mein Plan, dass ich Hertha wieder attraktiv machen könnte.“ Angeblich hatte Klinsmann während seiner kurzen Trainerzeit darüber nachgedacht, Götze und Draxler als Offensivspieler mit ins Boot zu holen.

Immerhin Lob von Effenberg

Kritik kommt derzeit also von allen Seiten. Doch es gibt auch Experten, die viel von Klinsmann halten. Stefan Effenberg schrieb, dass Klinsmann den Hauptstadt-Club „in ruhigere Fahrwasser“ gebracht hätte. „Bei Hertha lässt sich nicht bestreiten, dass sie unter ihm sportlich einen Schritt nach vorne gemacht haben. Er hat die Hertha ein Stück weit befreit. In der Öffentlichkeit kommt immer nur das Negative rüber. Aber ich finde, dass es sportlich betrachtet nicht schlecht war, was er da gemacht hat“, beurteilt Effenberg.