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Kritische Stimmen gegen Bundestrainer Löw mehren sich

Jogi Löw wurde 2006, direkt nach dem Sommermärchen in Deutschland, Bundestrainer. Jürgen Klinsmann räumte seinen Posten und sein Co-Trainer übernahm. Ab diesem Zeitpunkt ging es aufwärts. Der Jugendtrend wurde fortgesetzt, der Umbruch abgeschlossen. Dies gipfelte im Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Doch 2018 flogen wir mit Joachim Löw schon in der Vorrunde raus. Seitdem läuft es nicht mehr rund. Und die kritischen Stimmen werden lauter und bedeutsamer.

Jogi Löw Kritik

Jogi Löw bekommt von mehreren Seiten Kritik. Bild: PA Images

Lothar Matthäus ist noch immer Rekordnationalspieler. Wenn er redet, hören viele Leute zu. Und er redet zuletzt über Jogi Löw. Dabei kritisierte er bereits des Öfteren das Wechselverhalten des Bundestrainers. Zuletzt war Bastian Schweinsteiger bei der Sportübertragung gegen die Ukraine im Studio. Er bemängelte fehlende Anspielstationen im Mittelfeld und sah die vermeintliche Dreierkette eher als Fünferkette. Macht der Bundestrainer beim Dazulernen Fehler?

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Jogi Löw entwickelt sich weiter

Jog Löw war immer eher ein Fan der Viererkette. Bisherige Versuche mit drei Leuten hinten sind bei ihm immer fehlgeschlagen. Doch der aktuelle Trend ist kaum zu übersehen. Viele erfolgreiche Teams spielen nur mit drei Personen im Abwehrverbund. Doch Deutschland fehlen Spieler, die hinten für Stabilität sorgen und gleichzeitig vorne Akzente setzen können. Alphonso Davies vom FC Bayern ist so einer. Doch er ist kein Deutscher. Wir liefen gegen die Ukraine mit Halstenberg und Klostermann auf den Flügeln auf – beides eher defensiv orientierte Kicker. Sie erfüllten ihre Aufgabe in der Abwehr ordentlich, sorgten vorne aber erwartungsgemäß nicht für Schwung.

Wie sinnvoll ist es, die Dreierkette mit aller Macht durchsetzen zu wollen. Bis zur EM 2021 sind es gar nicht mehr viele Spiele. Kritiker fordern, dass ein ähnliches System wie beim FC Bayern, mit vier Leuten in der Kette, anzuwenden ist. Tatsächlich wäre bei der aktuellen Besetzung mit Neuer, Süle, Kimmich, Goretzka, Sané und Gnabry die Kernachse des Teams aus Bayern-Spielern gebildet. Diese würden sich im vertrauten System besser zurechtfinden und schneller agieren können.

Wofür sind Spielerwechsel gut?

Normalerweise ist der Spielerwechsel dafür da, um angeschlagene oder kaputte Spieler auszuwechseln. Die eingewechselten Akteure sollen für neuen Schwung vorne oder Stabilität hinten sorgen. Matthäus kritisierte jedoch, dass Joachim Löw mit seinen Wechseln schon häufiger Führungen verschenkt hat. Löw wechselte defensiv. Matthäus meint, dass er damit hinten die Eingespieltheit und vorne die Chance auf Entlastung nimmt.

Zuletzt gegen die Ukraine ließ der Bundestrainer sogar einen Wechsel ins Wasser fallen. Er tauschte drei statt vier Mal. Zwei dieser Wechsel fanden ab der 90. Minute statt. Kicker wie Havertz kamen somit praktisch gar nicht zum Zug. Und obwohl seine defensive Grundordnung bemängelt wurde, soll Löw zum kommenden Spiel gegen die Schweiz den Startern von der Ukraine erneut das Vertrauen ausgesprochen haben. Dabei gibt es ebenfalls Kritik daran, dass Löw Reservisten aus Clubs als Stammkräfte beim Nationalteam einsetzt.