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Labbadia spricht über Zukunft von Hertha

Der neue Trainer von BSC Hertha, Bruno Labbadia, wurde heute öffentlich vorgestellt. Dieser kündigte an, auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten und sprach zudem über die Zukunft des Berliner Vereins.

Trainer Bruno Labbadia von Hertha BSC während der Pressekonferenz.

Bei der heutigen Vorstellung von Bruno Labbadia ging es vor allem um die Zukunft von Hertha BSC. Drei Trainer sind in der aktuellen Saison am Berliner Verein gescheitert. Selbst Ex-Nationaltrainer Klinsmann konnte das Blatt nicht wenden. Labbadia ist der vierte Coach, der sein Glück versucht. Der ambitionierte „Feuerwehrmann“ – wie er oft genannt wird – scheint sich seiner Aufgabe bewusst zu sein und diese mit Freude anzunehmen. Schon mehrfach hatte Labbadia Vereine vor dem Abstieg bewahrt.

Im Interview sagte Labbadia: „Ich habe total Bock darauf. Ich kann sagen, dass Hertha mein Wunschverein war, auch schon im Sommer.“ Damit spielte der 54-Jährige auf die Fehlentscheidung von Hertha an. Diese holten nicht ihn ins Boot, sondern gaben Covic den Vortritt. Im Anschluss übergaben sie Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri das Mannschaftskommando. Jetzt hat der Ex-Nationalspieler endlich die Chance bekommen, den Club zu retten: „Ich bin hier angetreten, um die Zukunft zu gestalten.“

Gehaltsverzicht und klare Worte

Bruno Labbadia erklärte, dass er während der Bundesliga-Zwangspause auf Teile seines Gehalts verzichten und mit viel Engagement seiner Traineraufgabe nachgehen will. Denn die Coronakrise bedroht den Hauptstadtverein finanziell. „Das ist eine tolle und bemerkenswerte Geste und zeigt, dass Labbadia auch in dieser Situation sehr reflektiert die Gesamtzustände in der Gesellschaft und im Fußball im Blick hat“, sagte Manager Michael Preetz.

Auch sonst zeigte sich Bruno Labbadia während der Vorstellung aufgeräumt und reflektiert. Der 54-Jährige hatte nach seinem Job bei Wolfsburg neun Monate pausiert. Bei der heutigen Pressekonferenz, die nur vor ausgewählten Journalisten stattfand, äußerte er sich klar zu den aktuellen Umständen: „Das wird ein sehr langer Weg. Es ist nicht so, dass wir mit dem Finger schnipsen und alles kommt von alleine.“ Seine Spielidee lässt sich aufgrund der Auflagen der Behörden schwer umsetzen. Derzeit kann er mit seinem Team nur in Dreiergruppen trainieren und soziale Distanz ist weiterhin Pflicht: „Ich kann keinem die Hand geben, keinen in den Arm nehmen. Wir müssen jetzt in Lösungen denken. Mein Ziel ist, die Mannschaft auf den Tag X optimal vorzubereiten.“

Verständnis für die Mannschaft

Labbadia wird neben seiner Traineraufgabe auch als Psychologe bei der Mannschaft gefragt sein. Der Schock aufgrund der Coronakrise sowie der drei vorangegangenen Trainerentlassungen sitzt tief. Der Kader wurde davon voll getroffen. „Ich frage mich die ganze Zeit: Was ist mit der Mannschaft los? Wie fühlen sich die Spieler damit?“, sagte Labbadia verständnisvoll.

Labbadia wünscht sich mehr Aggressivität

Das Team soll unter Labbadias Regie leidenschaftlich und aggressiv auftreten. „Fußball ist ein geiles Spiel. Ich will, dass wir das auch leben“, so der Darmstädter. Das Ziel des Big City Clubs von Investor Lars Windhorst will der 54-Jährige also in Angriff nehmen. Zwar führte er noch kein Gespräch mit Windhorst, aber mit Manager Preetz wurde über dieses Ziel schon gesprochen. Mit Erwartungshaltung, so Labbadia, könne er gut umgehen, er habe Teams während des Abstiegskampfes trainiert. „Der Druck hier ist zwar kein Pillepalle, aber er ist ein positiver Druck“.