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Marathon wird dank IOC verlegt

Der Marathon, der bei den olympischen Spielen in Tokio stattfinden sollte, wird in das kühlere Sapporo verlegt. Der IOC hat das trotz japanischer Gegenwehr durchgesetzt.

International Olympic Committee (IOC) President Thomas Bach

IOC Präsident Thomas Bach mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe.

Die Wettbewerbe des Marathon und Gehens werden bei Olympia 2020 nicht wie geplant in Tokio stattfinden. Der IOC hat entschieden, diese Wettbewerbe nach Sapporo zu verlegen, wo es kühler ist. Die japanische Ausrichterstadt war damit nicht einverstanden und droht dem internationalen Komitee, die Pläne zu behindern. Die Gouverneurin Yuriko Koike sagte, dass sie der Maßnahme des IOC nicht zustimmte und die Entscheidung ohne Einwilligung erfolgte. Sie betone aber, dass die endgültige Entscheidungshoheit beim IOC läge. Zwar sei die Entscheidung nicht ausreichend begründet worden, aber, so die Gouverneurin, will sie das Gelingen der olympischen Spiele sicherstellen.

Hitze wurde nach Doha zum Thema

Vertreter der Politik und hatten sich mit dem Organisationskomitee und dem IOC in Tokio getroffen, um die Verlegung des Marathon zu diskutieren. Der IOC hatte als Grund für die Verlegung die starke Hitze in Tokio angeben. Die Athleten müssen während der Spiele mit Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad rechnen. Auf der 800 Kilometer nördlichen Insel Hokkaido liegen die Temperaturen im Hochsommer um bis zu sechs Grad darunter und auch die Luftfeuchtigkeit ist geringer. Dass ist der Grund, warum die Marathons in Saporro abgehalten werden.

Dass die Hitze zum Thema wurde, ist neu. Denn bei der Olympia Vergabe im Jahr 2013 spielten die klimatischen Bedingungen noch keine Rolle. Doch nach den Vorfällen bei der Weltmeisterschaft in Katar hat sich die Situation geändert. Dort waren bei dem Marathon von 68 Teilnehmerinnen nur 40 Frauen ins Ziel gekommen. Der Rest musste abbrechen. Einige Sportlerinnen wurden sogar mit Rollstühlen von der Strecke geführt. In Doha lag die Luftfeuchtigkeit bei rund 74 Prozent und das Thermometer zeigte selbst nachts Temperaturen um 33 Grad an.

Probleme mit dem Schwimm-Marathon

Auch die Schwimmer schlagen Alarm. Bei einem Fünf-Kilometer-Testwettkampf Anfang August beklagten die Freiwasserschwimmer, dass das Wasser auf der Olympiastrecke sehr warm sei: „Das war das wärmste Freischwimm-Rennen, das ich je bestritten habe“, sagte Olympiasieger Oussama Mellouli. Auch eine japanische Schwimmerin beschwerte sich und bemängelte die Wasserqualität. Das Wasser „stank ein bisschen und die Sicht war trüb“. Das Freiwasser-Rennen, dass im Odaiba Marine Park von Tokio stattfand wurde wegen der hohen Wassertemperaturen von 10 Uhr morgens auf 7 Uhr früh verlegt. Der Schwimm-Weltverband kündigte jetzt nach dem Testwettkampf eine Überprüfung an und will noch frühere Startzeiten in Erwägung ziehen. Eine Entscheidung steht aber noch aus.