Wo nächste Bundesliga-Saison im TV ansehen?

Wer die kommende Bundesliga Saison 2021/2022 im TV ansehen will, sollte wissen, dass die Hauptlizenznehmer Sky und DAZN die meisten Partien ausstrahlen werden.

Bundesliga im Free-TV, leider nicht.

Die Aufteilung zwischen Sky und DAZN ist nicht wirklich übersichtlich. Und zudem ist es für viele Fans ärgerlich, dass diese Abos abschließen müssen, um die Bundesliga live mitverfolgen zu können. Denn sowohl Sky als auch DAZN sind keine Free-TV-Sender sondern Streaming-Dienste, für die man bezahlen muss. Unterstützung für die Fans kommt jetzt durch die Monopolkommission. Diese kritisiert, dass die Lizenzgeber und die Aufteilung der Bundesliga nachteilig für die Verbraucher seien. Die Spiele im TV dürften nicht mit höheren Kosten für die Fans verbunden sein. Stattdessen erhofft sich die Kommission eine parallele Berichterstattung, sprich dass mehrere Sender oder Streaming-Dienste gleichzeitig Spiele ausstrahlen können. Sportwetten auf die kommende Bundesliga Saison wird es bei Buchmacher Skybet wieder geben. Auch in Form von Live-Wetten mit Live-Streaming.

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Verbrauchernachteile bei Aufteilung der Bundesliga-Übertragung

Fußball-Fans dürften sich über diese Nachricht freuen. Denn in Deutschland wird die Bundesliga schon länger nicht mehr im Free-TV ausgestrahlt und die Fans brauchen mehrere Abos, um alle Spiele live verfolgen zu können. Die Monopolkommission besteht aus einem Team von Juristen und Ökonomen. Sie dient zur Beratung der Bundesregierung auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik und des Wettbewerbsrechts. Diese sieht in den neuen TV-Verträgen für die Bundesliga-Übertragung Nachteile und kritisiert die Aufteilung, die durch die DFL erfolgt ist. Wörtlich heißt es: „Tatsächlich bringt die Fokussierung auf die bloße Aufteilung der Rechte an mehrere Anbieter die Gefahr, dass Verbrauchervorteile verloren gehen, Wettbewerbe ausgeschlossen sind und es kumuliert zu höheren Preisen kommt.“ Das Bundeskartellamt hatte vor der Lizenzvergabe gefordert, dass die Übertragungsrechte an mindestens zwei Medienunternehmen gehen. So soll eine Monopolstellung verhindert werden. Aber laut Gremium macht das nur dann Sinn, wenn zwei Sender die Bundesliga-Partien parallel zeigen würden. Die aktuelle Aufteilung würde diesem Konzept nicht entsprechen.

Was wäre die Lösung?

Laut dem Gremium sei die Verteilung aus dem Blickwinkel der Attraktivität ebenfalls als kritisch einzustufen. Die Medienunternehmen würden nämlich Einfluss auf die Planung der Spieltage nehmen. Das führt dazu, dass etablierte Sendungen wie die „Sportschau“ deutlich darunter leiden werden. Die Kommission schlägt deshalb vor, bei der nächsten Vergabe der Rechte eine Befragung der Zuschauer durchzuführen. Auch sei es verbraucherfreundlich, wenn alle Partien bei einem Sender gezeigt werden würden und mit einer parallelen Berichterstattung einzelne Spiele bei einem zweiten Anbieter ausgestrahlt werden würden. So sei Abwechslung gewährleistet. Vereinsbezogene Rechtepakete, sprich die Übertragungen der Spiele eines bestimmten Vereins, wären ebenfalls eine Lösung.