Notkredit für Schalke 04

Der FC Schalke 04 hat in der Rückrunde der aktuellen Saison eine der schlechtesten Zeiten der Vereinsgeschichte hinter sich, finanziell wie sportlich. 16 Spiele ohne Sieg in Folge, das ist bitter. Und jetzt benötigt der Verein einen Notkredit.

Schalke braucht dringend einen Kredit.

Die Knappen haben sich zwar in die Sommerpause verabschiedet, doch ruhig wird es bei Schalke nicht werden. Denn es brennt an mehreren Baustellen. Zum einen wird die Diskussion um Sponsor Clemens Tönnies immer größer. Zahlreiche Fans hatten bereits den Rücktritt des Fleisch-Großhändlers gefordert. Zum anderen hat der Verein große finanziellen Sorgen. Denn der Club hat jahrelang schlecht gewirtschaftet und bekommt jetzt die Quittung dafür. Laut der „Bild“-Zeitung hat der Verein beim Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Bürgschaft erbeten. Denn Schalke will einen rund 30 Millionen Euro schweren Notkredit aufnehmen. Das deutet daraufhin, dass es schlimm um den Verein bestellt ist. Schalke 04 Fans können übrigens bei Skybet lukrative Fußball-Wetten auf den Verein tippen und andere Sportwetten auswählen, und zwar zu Top-Quoten.

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Keine Kohle bei Schalke 04

Keine Kohle beim Kohle-Club! Der FC Schalke 04 ist wirtschaftlich am Ende. Die Lage ist dramatisch. Medienberichten zufolge soll der Verein deshalb auch die Bürgschaft beim Bundesland Nordrhein-Westfalen angefragt haben. Der wird dringend benötigt und wenn dieser nicht kommen sollte, könnte der Club sogar noch vor dem Ende des Jahres Pleite gehen oder ganz zusammenbrechen. Das wäre fatal. Aber Schalke 04 hat rund 197 Millionen Euro an Verbindlichkeiten zu bewältigen. Das ist eine enorme Summe, zu der in der aktuellen Corona-Krise noch weitere Kosten hinzukommen. Nach jahrelanger Misswirtschaft muss Schalke 04 nun in den sauren Apfel beißen und bei den Banken um Geld betteln. Wie das Handelsblatt berichtet, könnte Nordrhein-Westfalen einspringen, aber ob das Bundesland wirklich gewillt ist, 80 Prozent der Kreditsumme zu übernehmen, sodass nur 20 Prozent von den Banken kommen, ist noch nicht entschieden.

Gehaltsobergrenze soll helfen

Bereits gestern wurde bekannt, dass der Club verschiedene Maßnahmen einführen will, um aus der finanziellen Misere zu kommen. Unter anderem plant der Verein, eine Gehaltsobergrenze für die Kicker einzuführen, denn ein Kredit alleine reicht nicht, um die prekäre Situation in den Griff zu bekommen. Die Gehaltsobergrenze soll ab sofort in Kraft treten: Kein Schalke-Spieler darf in Zukunft mehr als 2,5 Millionen Euro im Jahr verdienen. Sollte ein Kicker mehr Geld haben wollen, würde der Verein von einem Transfer Abstand nehmen. Ob dies wirklich umzusetzen ist, bleibt abzuwarten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Gehaltsobergrenzen heimlich mit anderen Sonderzahlungen umgangen werden. Zudem erklärt der Club, dass er bereit sei, bei einer „herausragenden Leistung“ des Spielers mehr zu bezahlen.