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Achtelfinale: Bayern zittert gegen Hoffenheim

Das Achtelfinale beim DFB-Pokal gegen Hoffenheim ging für die sich überlegen fühlenden Bayern gerade noch gut aus. Mit 4:3 gewannen die wackelnden und wackeligen Münchner am Ende. Sie stehen jetzt im Viertelfinale.

Bayern-Spieler zu leichtsinnig.

Nicht immer ist der Erfolg der Bayern ganz klar gerechtfertigt. Im Achtelfinale gestern spielte der Spitzenreiter der Tabelle und Rekordmeister keine eindeutige Partie. Der 4:3 Sieg ging gerade noch in Ordnung. Immerhin starteten die Münchner dominant, spielten bis zur zweiten Halbzeit recht effektiv und holten in der ersten Halbzeit drei Tore. Der TSG Hoffenheim hatte Anfangs kein leichtes Spiel. Doch nach 45 Minuten erholte sich der Verein und überzeugte bis zum Ende mit einer beeindruckenden Aufholjagd.

Was die Tore betraf, war eines ein Eigentor von Hoffenheims Verteidiger Hübner. Im Anschluss trafen Müller und Lewandowski. Letzterer war es auch, der für das vierte Tor der Bayern in der 80. Minute sorgte. Die Hoffenheimer trafen das Tor der Bayern zuerst nicht. Bekamen jedoch durch ein Eigentor von Boateng in der 8. Minute ebenfalls einen Treffer auf ihrem Konto gutgeschrieben. Richtig spannend wurde es am Ende und in der Nachspielzeit, als Durcheinander im Fünfmeterraum der Bayern entstand. Hoffenheims Neuzugang Dabbur verkürzte den Rückstand in der 82. Minute auf 2:4 und in der Nachspielzeit schoss er den Ball zum 3:4 ins Tor. Aber trotz aller Mühe, blieb ihnen der Ausgleich am Ende verwehrt.

Bayern ziehen eine Lehre aus dem Spiel

Wilde Szenen sieht man bei den Bayern in letzter Zeit öfter. Der Pokalabend in München war fast bizarr. Denn die Münchner brachten sich im Spiel oft selbst in Bedrängnis. David Alaba kommentierte nach dem Spiel: „Vielleicht tut es uns gut, wenn wir sehen, was passiert, wenn wir nachlassen.“ Was er damit meint, ist, dass nichts Besseres für die Bayern hätte passieren können. Denn diese beiden Gegentore in der Endphase sind eine Warnung und zugleich eine wichtige Erkenntnis für den Kader. Aus dem erzitterten Sieg können die Bayern viele Lehren ziehen. Zumal am kommenden Samstag in der Bundesliga das Spitzenspiel gegen den RB Leipzig auf dem Programm steht. So gab Gnabry zu: „Wir hatten sie eigentlich im Griff, haben Hoffenheim aber mit Nachlässigkeiten wieder ins Spiel gebracht.“ Und Trainer Hansi Flick legte noch nach: „In der zweiten Hälfte hatten wir nicht mehr die Intensität, die wir brauchen.“ Und genau das merkte Hoffenheim auch und legte daraufhin den Vorwärtsgang ein.

Zu viel Selbstsicherheit ist nicht gesund

Dass sich die Bayern verschätzen und unaufmerksam sind, kommt nicht von ungefähr. Denn in den letzten Wochen hat der Rekordmeister siebenmal hintereinander gewonnen und fühlt sich dementsprechend überlegen. Selbstbewusstsein schadet nicht, doch die Bayern sind einfach zu selbstsicher. Das war bereits am Samstag beim Bundesligaspiel gegen Mainz zu spüren. Da wurden sie in der zweiten Halbzeit ebenfalls zu lässig. Es wirkte fast so, als würden sie ihren Gegner nicht mehr ernst nehmen. Das gestrige Achtelfinale hat gezeigt, wie schnell eine Partie in die andere Richtung gehen kann. Denn sich bei einem 3:1 auszuruhen und so zu tun, als wäre das Spiel eine Trainingseinheit, ist keine clevere Taktik. Dass die Bayern dann plötzlich zittern mussten, war somit selbstverschuldet. Joschua Kimmich sagte: „Das zeigt uns, dass wir immer bei 100 Prozent und mental wach sein müssen. Wir haben zu viele Fehler reingebracht, es waren wir, die den Gegner wieder reingebracht haben.“

Hansi Flick ist keiner, der mal schimpft

Klar, Hansi Flick hat die Mannschaft erneut zum Erfolg geführt. Seit er Trainer ist, gelangen den Bayern 12 Siege in 14 Spielen. Das ist eine großartige Bilanz. Was aber bei ihm fehlt, sind warnende und mahnende Worte. Der Coach ist nicht wie andere, die mal laut werden, wenn sich die Bayern am Rand der Überheblichkeit befinden. Karl-Heinz Rummenigge war derjenige, der das immer tat. Auch Matthias Sammer als Sportdirektor schimpfte mal in der Öffentlichkeit. Einen Warnhinweis ausgesprochen hat immerhin Torschütze Thomas Müller: „Da hat man gesehen, wie es ist, wenn wir zu selbstsicher sind, wenn wir nicht mehr schaffen, die Meter zu machen und es ist schön, dass so etwas passieren kann. Da ist man gehalten, sich darauf zu besinnen, was einen stark macht, deswegen gehen wir positiv damit um.“ Nehmen sie die Warnungen ernst, sind die Bayern auf einem gutem Weg zum Titel.