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Politik wird Bundesligasaison fortsetzen

Schon in diesem Monat geht es für die Mannschaften los. Die Bundesregierung hat heute beschlossen, den Bundesliga Spielbetrieb wieder anzukurbeln. Allerdings gibt es Bedingungen.

FC Bayern München bereitet sich auf Re-Start vor.

Das Hygienekonzept der DFL hat am Ende ausgereicht, um die Politik zu überzeugen. In einer gemeinsamen Video-Konferenz hatten Bund und Länder zusammen mit Kanzlerin Merkel beschlossen, einer Wiederaufnahme der Bundesliga in Form von Geisterspielen zuzustimmen. Die Bund-Länder-Konferenz, die am Mittwochnachmittag stattfand und bei der alle Ministerpräsidenten teilnahmen, war sich in diesem Punkt einig. Auch die 2. Bundesliga darf fortgesetzt werden. Die DFL hat für morgen, Donnerstag, eine Mitgliederversammlung einberufen. Dann wird das weitere Vorgehen besprochen und ein genaues Startdatum der Wiederaufnahme bestimmt werden. Seit Mitte März ist die Bundesliga-Saison unterbrochen.

Quarantäne verpflichtend für alle

Die Erlaubnis der Bundesregierung ist an eine Bedingung geknüpft. Und zwar darf der Spielbetrieb erst beginnen, wenn alle Mannschaften samt Betreuer und Trainer zwei Wochen lang in einer Quarantäne, zum Beispiel in Form eines Trainingslagers verbracht haben. In den Beschlussdokument heißt es: „Dem Beginn des Spielbetriebs muss, wie in dem geprüften Konzept vorgesehen, eine Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen.“

Wie lange die Quarantäne dauern soll, ließ die Regierung offen. Das bedeutet, die DFL hat die Möglichkeit, an ihren Wunschtermin, dem 15. Mai festzuhalten. Auch der 22. Mai als Startermin ist im Gespräch. Damit der Fußball kein Vorrecht vor allgemeinen Gesundheitsmaßnahmen hat, weist die Bundesregierung auf Folgendes hin: „Im Falle eventuell notwendiger Testungen für den Spielbetrieb ist sicherzustellen, dass aus dem Gesundheitswesen angemeldete Testbedarfe jederzeit mit Priorität behandelt werden.“

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Erleichterung bei den Bundesligavereinen groß

Derzeit trainieren die Clubs der ersten und zweiten Bundesliga in Kleingruppen und mit der vorgeschriebenen Kontaktbeschränkung. Jetzt könnten sie, in Abstimmung mit den regionalen Gesundheitsämtern, ein normales Mannschaftstraining absolvieren. Das macht es den Spielern und Trainern um Einiges leichter, sich auf die Bundesliga vorzubereiten. Hinzukommt eine große finanzielle Erleichterung, denn die Saison-Fortsetzung bedeutet, dass die ersehnten TV-Gelder fließen. Zwar bleiben die Einnahmen durch verkaufte Stadiontickets weiterhin aus, doch die TV-Gelder machen den größten Teil der benötigten Einkünfte aus. Die DFL schätzt, dass zu den 280 Millionen Euro, die bereits ausgehandelt wurden, auch noch der Rest gezahlt wird. Damit sind die meisten Vereine abgesichert, jedenfalls vorübergehend.

Spielbetrieb in anderen Ländern eingestellt

Während sich die Bundesliga über einen Neustart freuen darf, sieht es bei den anderen europäischen Ligen nicht so rosig aus. In Frankreich, Belgien und den Niederlanden wurde die Saison abgebrochen. Die Topligen aus England, Italien sowie Spanien diskutieren noch, wie eine Fortsetzung aussehen könnte. In Deutschland stößt die schnelle Wiederaufnahme der Bundesliga deshalb nicht überall auf große Freude. „Mich wundert, dass wir auf die Bundesliga-Debatte so viel Energie verwenden. Sie ist ein Beispiel für geschicktes Lobbying. Geisterspiele gaukeln nicht einmal Normalität vor, sondern verdeutlichen vor allem, wie unnormal die Zustände sind“, so Augsberg vom Deutschen Ethikrat.

Auch der SPD Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach zeigt sich als ein erklärter Gegner der Wiederaufnahme: „Die Zahl der Infektionen ist hoch und die Gefahr für die Spieler nicht ausreichend untersucht. Für mich ist es das einfach nicht wert.“ Sportmediziner warnen ebenfalls vor Konsequenzen, die eine zu frühe Wiederaufnahme der Saison haben könnte: „Wer mit Covid-19 trainiert, riskiert langfristige Schäden an Lunge, Herz und Nieren. Ich wundere mich, dass Spieler das mit sich machen lassen. Dieses Risiko würde ich als Spieler nicht auf mich nehmen.“