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Pressekonferenz mit Löw, Bierhoff & Keller

Die Pressekonferenz zur aktuellen Lage des deutschen Fußballballs wurde von Löw, Bierhoff und Fritz Keller genutzt, um an ein Umdenken der Gesellschaft zu appellieren und die Sorgen der Fans zu mildern.

Video-Pressekonferenz des DFB mit Bundestrainer Joachim Löw.

Bundestrainer Joachim Löw war sichtlich emotional, als er bei der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag sein Eröffnungsstatement hielt. Unter anderem brachte er seine persönlichen Eindrücke über das Coronavirus zum Ausdruck:

„Bis vor wenigen Wochen haben wir uns alle noch sehr auf die Ligaspiele, die Champions League, die Europa League, die EM und die Länderspiele gefreut. Jetzt hat die Coronakrise uns fest im Griff. Nichts ist mehr wie es vorher war. Die Entscheidung, die EM ausfallen zu lassen, ist eine völlig richtige und völlig alternativlose Entscheidung. Die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität, alles andere muss zurückgesetzt werden. Ich glaube, die Welt hat ein kollektives Bure-Out erlebt. Ich habe das Gefühl, dass die Welt sich gegen uns stemmt. Das Tempo, dass wir vorgegeben haben, war schon nicht mehr zu toppen. Umweltkatastrophen, Krankheiten, Macht, Gier… Jetzt haben wir was erlebt, was jeden einzelnen Menschen betrifft.“

Weiterhin appellierte der Bundestrainer in seiner Rede an den Zusammenhalt: „Wir müssen auf wichtige Dinge schauen. Was zählt, ist der Umgang miteinander, der Respekt. Man kann nach vernünftigen Lösungen suchen, ich denke, wir sind in einer Zeit, in der es wichtig ist, dass wir aufeinander schauen und hilfsbereit sind und uns an die Regeln halten, die vorgegeben werden. Dass wir helfen, wo es nur geht. Das steht über dem Fußball. Die Entscheidung, was den Abbruch der Liga betrifft, ist vollkommen richtig.“

Zukunft der Fußball-Nationalmannschaft

Auf die Frage, was mit der Nationalmannschaft passiert und welche Vor- und Nachteile sich durch die Verschiebung der EM ergeben würden, sagte Löw: „Ich denke das jeder einzelne andere Sorgen hat. Alle Spieler in ihren Vereinen sind nach Hause geschickt worden, alle trainieren individuell. So wie es im Moment aussieht, sollen im Juni zwar die Länderspiele nachgeholt werden, ob die aber stattfinden, werden wir die nächsten Wochen sehen. Die Vorteile, die sich ergeben ist, dass wir mehr Zeit haben. Wir haben den Vorteil, dass verletzte Spieler mehr Zeit bekommen, sich zu erholen. Welche Spieler dann aber zur Verfügung stehen, weiß ich nicht. Weiterhin kann ich sagen, dass wir als Mannschaft sehr positiv auf die EM eingestimmt waren. Wir hätten sie sehr gerne gespielt. Wir hatten viel Motivation, großen Hunger und große Freude und es herrschte ein besonderer Spirit in der Mannschaft. Der Teamgeist war sehr groß. Wir wären jetzt bereit gewesen. Wie es sich in der nächsten Saison entwickelt, kann ich nicht sagen. Ist im Moment aber auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass alle Gesund aus der Krise herauskommen. Wie wir uns als Nationalmannschaft im nächsten Jahr entwickeln, das wird man sehen. Aber nochmal, die Entscheidung war richtig, die EM zu canceln.“

DFB-Chef Keller verspricht Hilfe für Vereine

Der DFB-Chef Fritz Keller sprach über die Verantwortung des Fußballbundes und mögliche Hilfsmaßnahmen: „Es ist so wichtig, dass wir bereits einen großen Beitrag geleistet und die Infektionskette unterbrochen haben. Wir sind miteinander im Herzen verbunden. Jetzt müssen wir nach vorne denken und uns fragen, wie man den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann und wann man zur Normalität zurückkehren kann. Wir wollen die Zukunft nutzen, um Lösungen zu erarbeiten. Wichtig ist, dass wir die Struktur der Vereine und Ligen erhalten. Die Verbände werden von uns strukturell und finanziell unterstützt. Wie können wir die Sorgen der Vereine lösen? Bisher gibt es wirklich wenige Lösungen. Das geht über den Sport hinaus.“

Weiterhin sprach sich DFB-Chef Keller für Solidarität und Unterstützung aus: „Solidarität heißt zusammenzustehen, überlegen was man tun kann. Aber letztendlich heißt es auch, dass wir über 250.000 Mitarbeiter haben, die wir schützen müssen. Wir wollen die Jobs erhalten. Es sind nicht nur kleine Vereine gefährdet, sondern auch Bundesligavereine. Hier gilt es keine Effekte herzuholen, sondern nachzudenken, wie die Strukturen im Fußball erhalten werden können… Es geht jetzt darum, dass wir achtsam miteinander umgehen und die Regeln einhalten, die uns vorgegeben werden. Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen.“

Auf mögliche finanzielle Probleme des DFB angesprochen, sagte Keller: „Wir haben gut daran getan, Rücklagen aufgebaut zu haben. Wir wissen nicht, wie unsere Einnahmen in der Zukunft gestaltet werden, aber wir haben zum Glück ein kleines Polster. Unabhängig davon sind wir solide aufgestellt. Aber eines ist klar, wir müssen in der Zukunft in einigen Bereichen einsparen. Bestimmte Programme werden überarbeitet werden müssen. Jeder muss bewerten, was notwendig sein wird… Wir wissen nicht wie lange die Krise geht, in der Not müssen auch wir Kurzarbeit durchführen.“