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Reichen die DFL Schutzmaßnahmen?

Dass Spieler beim 1. FC Köln positiv auf Corona getestet wurden, zeigt, dass die Pandemie weiterhin ernst zu nehmen ist. Mittlerweile werden die von der DFL verordneten Schutzmaßnahmen in Frage gestellt.

Birger Verstraete vom 1. FC Köln kritisiert die DFL Maßnahmen.

Jeder Fußballprofi geht mit der Krise anders um. Einige verharmlosen sie und halten sich nicht wirklich an die Beschränkungen im Land, andere wiederum haben Angst vor dem Virus und halten sich strikt an die Regeln. So hat Manchester United Spieler Sergio Agüero in einem Interview gesagt, dass er und seine Kollegen ziemlich nervös und vorsichtig seien, wenn sie auf den Platz zurückkehren würden. „Wenn eine Person krank ist, werden wir denken: Was passiert hier?“

Und genau das ist jetzt beim 1. FC Köln passiert. Zwei Profis sowie ein Physiotherapeut wurden auf das Virus positiv getestet. Dass sich andere im Kader angesteckt haben, lässt sich noch nicht ausschließen. Mittelfeldspieler Birger Verstraete sagte in einem TV-Interview, dass er besorgt sei, dass er sich auch angesteckt haben könnte, da er mit den Spielern und dem Physiotherapeut beim Training Kontakt hatte. Auch kritisierte er das neue Hygienekonzept der Clubs, dass jetzt aufgrund eines Maßnahmenkatalogs der DFL praktiziert wird.

DFL versucht die Situation zu entschärfen

Laut des deutschen Sportinformationsdienstes soll es bisher nur beim 1. FC Köln Coronafälle geben. Bei den anderen 18 Bundesligavereinen sei derzeit kein Coronafall bekannt. Vier Clubs der Bundesliga haben sich aber auf Nachfragen des Sportinformationsdiensts noch nicht zu den Zwischenergebnissen der Tests geäußert. Allerdings hatte die DFL den Clubs am Sonntag geraten, keine positiven Ergebnisse von Corona-Tests an die Medien weiterzugeben.

Der 1. FC Köln erklärte am heutigen Montag, dass der Verein am Sonntag weitere Tests durchgeführt hatte, bei dem kein weiterer Spieler oder Betreuer positiv getestet worden war. Die Kölner wollen das Training in Kleingruppen deshalb wieder wie gewohnt fortsetzen. Damit stellen sich die Verantwortlichen des FC Köln auf die Seite der DFL, um zu zeigen, dass das Schutzkonzept funktioniert. Die Entschärfung der Situation scheint bei den Bundesligaspielern allerdings nicht anzukommen.

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Verunsicherung bei den Bundesligaspielern

Theoretisch will jeder wieder Fußball spielen. Aber das bedeutet nicht, dass die Bundesligaspieler nicht verunsichert sind. Besonders die öffentlich formulierte Sorge von Mittelfeldspieler Verstraete zeigt, dass die Profi-Fußballer große Bedenken haben. Sie fragen sich, inwieweit die Maßnahmen, die von der DFL verordnet wurden, um die Bundesliga fortsetzen zu können, ausreichend sind. Der belgische Fußballprofi des FC Köln deutete in dem Interview auch an, dass die Fußballer das Schutzkonzept nicht infrage stellen dürfen, sondern dies mittragen müssen.

Laut Verstraete hätten sie gar keine andere Wahl. Weiterhin sagte er, dass die Spieler, wenn sie entscheiden könnten, wohl die Gesundheit ihrer Familie an erste Stelle setzen würden. Bislang allerdings ist der Belgier der einzige Profi, der die Dinge ausspricht. Die meisten Spieler halten sich bisher eher bedeckt. Dennoch, die internationale Fußballergewerkschaft Fifpro führte in mehreren Ländern eine Umfrage unter Profis durch und das Ergebnis war: Die Hälfte der Spieler war dagegen, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen. Selbst dann, wenn es sehr strikte Hygienemaßnahmen geben würde.

Profis dürfen sich nicht weigern

Leider haben die Spieler der Bundesliga keinen Spielraum. Denn selbst, wenn sie Angst haben oder sich weigern, zu spielen, sind sie in der Pflicht, ihrer Arbeitsleistung nachzukommen. Sonst drohen ihnen Sanktionen. Ein Fachanwalt für Sportrecht erklärte der Zeitung gegenüber: „Wenn keine Kontaktverbote oder andere Einschränkungen das Trainieren oder Spielen verbieten, muss die Arbeitsleistung erbracht werden.“ Die Fußballprofis unterscheiden sich in diesem Fall nicht von den Arbeitnehmern.

Die Spielergewerkschaft VDV stellte sich jetzt auf die Seite der Spieler, und erklärte, dass die Gesundheit weiterhin im Vordergrund stehen müsste und die Vereine in der Pflicht stünden, den Spielern geeignete Schutzmaßnahmen zu vermitteln. Des Weiteren sollten sie möglichen Ängsten entgegenwirken. Die Spieler wären dann bereit, Zugeständnisse zu machen.

Weitere Infizierte in der Bundesliga?

Was die zwei Kölner Spieler und den Physiotherapeut betrifft, so wurden diese in die Quarantäne gesteckt. Verstraete glaubt daran, dass es bald weitere Infizierte geben wird. Sowohl in der eigenen Mannschaft, als auch bei anderen Vereinen: „Ich denke daran, dass sich das Virus verbreitet hat.“ Und tatsächlich, am gestrigen Sonntag teilte der VfB Stuttgart mit, dass bei einem Spieler „ein unklarer Befund“ vorliegen würde. Und Dynamo Dresden veröffentlichte heute ebenfalls einen Positivtest .Die beiden Fußballer wurden nun ebenfalls in Quarantäne gebracht. Mittelfeldspieler Verstraete hält eine schnelle Wiederaufnahme der Saison für „naiv“. Merkel wird am 6. Mai über eine Saison-Wiederaufnahme entscheiden.