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US-Schwimmer erhalten monatliches Festgehalt

Die Profiliga ISL des amerikanischen Profi-Schwimmsports zahlt Schwimmern ab sofort 1.500 US-Dollar. Damit sollen sich diese ganz auf ihren Sport konzentrieren.

ISL Logo: Profiliga zahlt Gehalt an seine Schwimmer.

Ein Festgehalt aufgrund des Ausfalls der regulären Schwimm-Saison, das hat die US-Profiliga ISL beschlossen. Das Solidaritätsprogramm besteht aus einem monatlichen Grundgehalt von 1.500 US-Dollar. So etwas hat es in der Geschichte zuvor nicht gegeben. Es ist das erste Mal, dass Schwimmer von einer Profiliga Geld erhalten. Denn eigentlich ist Schwimmen ein Einzelkämpfersport.

Aufgrund der Pandemie steht aber auch der Schwimmsport vor neuen Herausforderungen. Die Athleten mit einem Solidaritätsprogramm zu unterstützen, macht daher Sinn. Laut des ISL profitiert von diesem Festgehalt jeder Schwimmer, „der einen Vertrag mit einem ISL-Team unterschrieben hat oder unterschreiben wird“. Die Zahlungen erfolgen ab dem 1. September 2020. Das Gehalt wird vorerst bis zum 1. Juli 2021 monatlich überwiesen.

ISL bietet noch mehr

Neben den 1.500 US-Dollar, die monatlich fließen, stehen rund elf Millionen US-Dollar für Boni, Preisgelder und Löhne für die nächste Saison bereit. Diese Zahlen wurden von einem Sprecher der ISL bestätigt. Des Weiteren ist die ISL die erste Profiliga des Schwimmsports, die den Sportlern ein Mitspracherecht sowie eine 50 Prozent Teilhabe des in der Zukunft erwirtschafteten Gewinns ermöglicht. In der ersten Schwimmsaison seit der Existenz der ISL wurden vier Millionen Dollar Prämiengelder und Antrittsgelder an die Sportler ausgezahlt.

Die Profiliga finanziert sich dank eines Milliardärs aus der Ukraine. Dieser heißt Konstantin Grigorishin. Präsentieren tut sich die ISL als moderne und zukunftsweißende Profiliga und Teamevent mit dem Ziel, frischen Wind in den angestaubten Schwimmsport zu bringen. „Der finanzielle Zuschuss soll den Schwimmern in der schwierigen Zeiten helfen, sich auf Großereignisse sowie die ILS-Saison im Jahr 2021 vorzubereiten“, heißt es in dem Statement der Profiliga.

Keine Saison, aber Highlight-Camp

Aufgrund der besonderen Situation soll es in diesem Jahr keine reguläre Saison mehr geben. Allerdings ist ein, über fünf Wochen andauerndes, gemeinsames Camp inklusive Trainingslager, Rennen und TV-Show für alle Schwimmteams geplant, dass zwischen dem 14. Oktober bis 17. November stattfinden soll.

In dieser Zeit werden also an jedem Wochenende Wettkämpfe stattfinden. Zwischendrin können die Sportler trainieren und gemeinsam unter einem Dach leben. Darüber hinaus werden sie für eine Doku gefilmt. Die Kosten trägt natürlich der ISL. Auch dürfen die Schwimmer ihre Heimtrainer mitbringen. „In den fünf Wochen des Camps wollen wir Wettkampftage ausrichten“, so Grigorishin. Sie sollen Vorkämpfe für ein mögliches Finale sein, dass im besten Fall im darauffolgenden Monat stattfindet. Allerdings sagte der Milliardär Grigorishin auch: „Es ist schwer zu sagen und nicht gerade leicht, zu reisen, und vielleicht wird es viele Einschränkungen geben. Wir müssen also einen Ort finden, an dem die Schwimmerinnen und Schwimmer zusammenkommen können.“ Vorgeschlagen wird dafür Australien.

Solidarität in schweren Zeiten

Katinka Hosszu, die dreimal Olympiasiegerin wurde und eine berühmte Profi-Schwimmerin ist, sagte der Presse gegenüber, dass „das Solidaritätsprogramm vielen Schwimmerinnen und Schwimmern in unsicheren Zeiten innere Ruhe geben wird. Für uns Athleten ist es wirklich wichtig, diese Zeitspanne zu überbrücken, und jeder wird sich auf den nächsten Sommer vorbereiten können“, so die Olympiasiegerin. „Damit haben wir sowohl eine gewisse Sicherheit als auch Wettkämpfe und Trainingslager, auf die wir uns freuen können.“

Die Corona-Pandemie lässt auch den Schwimmsport weltweit pausieren. Zudem wurden sowohl die Schwimm-Europameisterschaft wie auch die Olympischen Spiele verschoben.