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Seifert und Ceferin greifen an: Supercup mit Bayern München und Fans als Pilotprojekt

Stellt euch vor, der FC Bayern München spielte im September um die ersten zwei Titel der Saison 20120/21 – und die Fans jubeln live im Stadion über Tore von Robert Lewandowski, Thomas Müller und Co. Utopisch? Ganz und gar nicht! Denn quasi parallel preschen die UEFA und auch die Deutsche Fußball Liga voran. Beide Verbände wollen für den Supercup zumindest teilweise wieder ein Stadion füllen. Aber ist das auch realistisch?

DFL Supercup Fans im Stadion

Als Pilotprojekt eine sinnvolle Sache? Die DFL möchte beim Supercup Fans ins Stadion lassen. Foto: PA Images

Das Signal aus der Politik macht zunächst wenig Mut. Denn nicht nur auf privaten Feiern soll die Teilnehmerzahl laut Regierungsplänen drastisch eingeschränkt werden. Auch sollen Großveranstaltungen vermutlich bis zum Jahresende untersagt bleiben. Wenngleich Ausnahmen je nach Infektionsgeschehen möglich ist. Christian Seifert als Chef der DFL zieht also ein As aus dem Ärmel. Und das heißt: Pilotprojekt. Denn ungeachtet der politischen Maßnahmen ist der DFL-Boss der Auffassung, dass es an der Zeit sei, ein Szenario mit Zuschauern in einem Fußballstadion ausführlich zu testen. Ein Match dafür hat er sich auch bereits ausgeguckt: Am 30. September treffen sich in der Münchner Allianz Arena nämlich der FC Bayern München und der BVB zum DFL Supercup.

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Christian Seifert kritisch: „Diese Frage muss man stellen dürfen“

Also sagt Christian Seifert: „Wenn Signale von der Politik kommen, dass der Supercup mit Zuschauern gespielt werden könnte, im Rahmen eines Testversuches, wäre die Allianz Arena, Bayern, der BVB und auch die DFL selbstverständlich bereit, das zu tun.“ Viele Menschen sehnen sich seiner Meinung danach. Und man würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: „Es würde uns weitere Erkenntnisse bringen. Nur so kann es gehen.“ Ähnliches geschah kürzlich in Leipzig, wo Musiker Tim Bendzko unterm Hallendach ein Konzert vor mehr als 1.000 Zuschauern gab. Nicht nur aus reiner Freude, sondern im Dienst der Wissenschaft.

Christian Seifert jedenfalls verschärft mit einer sehr geschickten Wortwahl auch den Druck auf die Politik. Man könne nicht immer nur von falschen Zeichen und Signalen sprechen, was Zuschauer in einem Fußballstadion betreffe. Es müssten auch Konzepte und Strategien vorgelegt werden. Und Seifert erinnert sich an den Europa Park, einem Vergnügungspark am Rande des Schwarzwaldes. Dort seien täglich bis zu 15.000 Gäste zugelassen. „Warum beim SC Freiburg, ein paar Kilometer weiter, nicht alle zwei Wochen auch ein paar tausend Zuschauer? Diese Frage muss man stellen dürfen.“

Puskas Arena mit rund 20.000 Zuschauern beim Supercup?

Eine Woche vor dem deutschen findet der europäische Supercup statt. Am 24. September begegnen sich da in der Puskas Arena in Budapest der FC Bayern München und der FC Sevilla. Natürlich soll das Stadion nicht mit allen 67.000 Plätzen gefüllt werden. Aber mit etwa 30 Prozent, also rund 20.000 Zuschauer. So möchte es am liebsten UEFA-Chef Aleksander Ceferin sehen: „Wir hoffen, den Supercup als Pilotprojekt nutzen zu können.“ Ceferin verspricht im gleichen Atemzug, die UEFA arbeite eng mit dem ungarischen Verband und der Regierung zusammen. Die Gesundheit und Sicherheit aller am Spiel Beteiligten müsse selbstverständlich gewährleistet sein. Der UEFA-Präsident: „Wir werden kein Risiko eingehen.“