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Sigurdsson wird Coach beim VfL Gummersbach

Sigurdsson hat gerade seinen Rücktritt als aktiver Handballer verkündet, jetzt darf er sich Trainer des VfL Gummersbach nennen. Und er hat schon große Pläne, was die Zukunft des Zweitligisten betrifft.

Gudjon Valur Sigurdsson wird Trainer beim VfL Gummersbach.

Am Sonntagabend verkündete der VfL Gummersbach, dass ein neuer Coach gefunden worden wäre und dieser hieße Gudjon Valur Sigurdsson. Der Isländer, der jahrelang in der Handball-Bundesliga spielte und zu den besten Spielern der Welt gehört, erklärte letzte Woche seinen Rücktritt vom Aktivsport. Nun darf er sich Trainer nennen. Nicht nur er freute sich darüber, auch viele seiner Kollegen und Freunde gratulierten dem Rekord-Handballer. „Das hat mich sehr gefreut und gerührt“, sagt Sigurdsson im Interview. Geschäftsführer Christoph Schinder des VfL Gummersbach war es, bei sich bei ihm meldete und ihm den Vorschlag machte. Die Entscheidung war schnell getroffen und „ich war sehr dankbar. Das ist eine unheimlich reizvolle Aufgabe“, so der fast 41-Jährige. Weiterhin erklärte er, habe er große Pläne für den Verein: „Ich hoffe, dass wir noch im Mai oder im Juni mit dem Training loslegen können“

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Corona hat ihn zu seiner Zukunft geführt

Eigentlich wollte Sigurdsson nicht zurücktreten: „Ich hatte fest vor weiterzuspielen und noch mindestens eine Saison dranzuhängen.“ Doch dann kam die Coronakrise, die Saison wurde unterbrochen und Sigurdsson hatte Zeit zum Nachdenken. Er entschied sich, nach fast 25 Jahren für ein Ende seiner aktiven Laufbahn. Für viele kam die Entscheidung überraschend, doch Sigurdsson hatte sich wohl schon im Januar mit seinen Berater Gedanken über seine Zukunft gemacht. Die einzigartige Karriere des Ausnahme-Handballers geht also jetzt als Coach weiter. Zwar hat er keine Erfahrungen als Trainer, doch, das sollte kein Problem sein. Der Profi-Handballer arbeitete mit vielen wichtigen Leuten aus der Branche zusammen, unter anderem mit Bundestrainer Alfred Gislason, dem früheren isländischen Nationaltrainer Gudmundur Gudmundsson und dem Trainer vom FC Barcelona Xavi Pasqual. Dennoch sieht der Isländer es als Herausforderung an, bei einem großen Traditionsverein als Coach zu starten.

Sigurdsson kennt Gummersbach schon

Sigurdsson war einige Zeit als aktiver Spieler beim VfL Gummersbach erfolgreich. Er arbeitete dort mit Trainer Gislason zusammen. Gemeinsam gelang es den beiden, dass der Verein im Jahr 2007 die Champions League erreichte. Jetzt befindet sich der Traditionsverein in der zweiten Liga. Das spornt den Isländer an. Denn er träumt davon, die Gummersbacher erneut in die Königsklasse zu führen. Dafür will er mit dem Verein so schnell wie möglich zurück in der erste Bundesliga. Dort gehört der Club laut Sigurdsson auch hin. Dass der Zweitligist derzeit finanzielle Schwierigkeiten hat, scheint Sigurdsson weniger Sorgen zu bereiten: „Ich will mich um das Sportliche konzentrieren, um alles andere wird sich die Geschäftsführung kümmern.“ Klingt so, als ob der Isländer sofort loslegen wollen würde. Allerdings muss er sich noch ein bisschen gedulden und warten, bis die Coronakrise vorbei ist. Immerhin hat der Hüne Zeit, seine Wohnung in Paris in Ruhe aufzulösen und seinen Umzug nach Gummersbach zu planen.

Familienvater von drei Kindern

Der neue VfL-Coach ist Familienvater von drei Kindern. Derzeit befindet er sich mit ihnen und seiner Frau in seiner Heimat Island. Genug Ruhe hat er dort, um weitere große Pläne für den VfL Gummersbach zu schmieden. Zudem kann er sich genügend Zeit nehmen, um zu entscheiden, wer an seiner Seite als Assistent arbeiten wird. Das wollte Sigurdsson noch nicht preisgeben, allerdings habe er wohl schon einen passenden Kandidaten im Auge. Man darf gespannt sein. Der Isländer sieht seiner neuen Aufgabe jedenfalls mit Freude entgegen: „Meine Familie und ich haben uns in Gummersbach immer sehr wohl gefühlt und wir haben schöne Erinnerungen an diese Zeit. Deshalb freue mich sehr auf die Rückkehr nach Gummersbach.“