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Stäbler holt Bronze bei Ringer-WM

Der deutsche Ringer Frank Stäbler hat sich nach seinem Aus im Achtelfinale für Olympia ein Ticket geholt. Jetzt erkämpfte er sich die WM-Bronzemedaille. Und zwar nach einem 0:5 Rückstand.

World Wrestling Championship 2019 Greco Roman Wrestling

Frank Stäbler glücklich mit Bronze-Medaille.

Topathlet Frank Stäbler schaffte es, bei der Ringer-WM in Kasachstan Bonze zu holen. Der Deutsche setzte sich gegen den 67 Kilogramm schweren Mohamed Elsayed in der Griechisch-Römischen-Klasse durch. Leicht war es nicht, denn Stäbler erkämpfte sich den Sieg nach einem 0:5 Rückstand. Am Ende gewann er gegen den Ägypter mit 6:5. Für das deutsche Team ist es die erste Medaille bei dieser Weltmeisterschaft.

Vor der Bronze Medaille hatte es der 30-Jährige bereits geschafft, sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren. Es ist für den Topathleten sein größtes Ziel. Dass sich Stäbler bei der WM so schwer tat, lag daran, dass er umdisponieren musste. Denn seine Gewichtsklasse wurde kurz zuvor abgeschafft. Der deutsche Ringer musste deshalb mehrere Kilo abnehmen, um in der Griechisch-Römischen-Klasse antreten zu können. „Für mich war das ein Weg durch die Hölle“, sagte der 30-Jährige über die Diät. Stäbler war im Achtelfinale gescheitert, hatte aber Glück. Denn sein Gegner Ismael Borrero Molina zog ins Finale ein und damit durfte der Deutsche in die Hoffnungsrunde. Dort gewann der Ringer seine beiden Kämpfe.

Ein schwieriger Moment

Für Frank Stäbler war die WM alles andere als leicht. Der 30-jährige Dreifachweltmeister war richtiggehend erleichtert, die Olympia-Qualifikation erreicht zu haben. „Ich glaube es nicht, dass ich es geschafft habe, die Qualifikation zu erreichen. Das ist unfassbar“, sagte der Ringer. „Die WM, das war einer der schwierigsten Momente meiner Karriere. Der Druck war enorm hoch.“ Stäbler wird nach den Olympischen Spielen im Jahr 2020 seine Karriere beenden. Neben dem 30-Jährigen schafften es zwei weitere Deutsche, sich für Olympia zu qualifizieren: Der Schwergewichtler Eduard Popp in der Griechisch-Römischen Disziplin sowie Denis Kudla in der 87 kg Gewichtsklasse.

DRB-Präsident ist stolz auf Stäbler

DRB-Präsident Manfred Werner war stolz auf Frank Stäblers Comeback während des Bronzekampfes. Der deutsche Ringer glänzte mit einem seiner berühmten Auftritte, die sein Markenzeichen sind. Werner sagte: „Der Rückschlag im Achtelfinale am Sonntag war niederschmetternd, doch das war jetzt eine Spitzenleistung von Frank. Es ist der Frank, den wir alle kennen. Es gehört einiges dazu, im richtigen Moment die erforderliche Leistung zu bringen.“ Durch die Qualifikation hat Frank Stäbler jetzt die Möglichkeit, sich gezielt vorzubereiten. Die harten Quali-Turniere im Frühjahr muss er nicht mehr durchlaufen. Stäbler plant, für Tokio in den kommenden Wochen noch weitere Kilos abzunehmen. Das Erreichen des Limits hat er bereits geschafft. Aber feststeht, dass der 30-Jährige alles tun wird, um seine offene Rechnung mit Olympia zu begleichen.

Mit neuen Erfahrungen nach Tokio

2012 erreichte Stäbler bei den Olympischen Spielen den vierten Platz. 2016 erlitt er eine Verletzung und musste sich mit Platz Sieben zufriedengeben. Auch seine aktuellen WM-Erfahrungen werden ihm ganz sicher in Tokio helfen. „Gegen Molina im Achtelfinale hab ich kurz vor dem Kampf geschlafen. Doch dann konnte ich meinen Körper nicht mehr hochfahren. Bevor der Kampf begonnen hatte, war er bereits für mich vorbei. Das war ärgerlich, und wird mir sicher nie mehr passieren“, erklärte Stäbler. „In dem Moment wusste ich, dass die Schlacht, aber nicht der Krieg verloren war. In der anschließenden Hoffnungsrunde nahm ich mir vor, alles rauszuhauen. Mein Körper war zwar im Eimer, aber wenn ich schon untergehen muss, dann nur mit wehenden Fahnen“.