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Tennis startet mit nationalen Turnieren

Der Tennissport ist der erste, der wieder loslegt und nach mehreren Wochen Stillstand einige nationale Turniere plant. Viele Tennisplätze sind bereits wieder offen.

Jan-Lennard Struff spielt bald wieder. (Archivfoto)

Tennis wird als Sport demnächst an Popularität gewinnen. Denn anders als bei anderen Sportarten, kommen sich die Sportler hier nicht wirklich nahe. Jeder steht an seinem Ende des Spielfelds. Soziale Distanz lässt sich so wunderbar aufrechterhalten. Das ist der Grund, warum die Tennisspieler bald wieder in die Saison starten können. Sie sind nicht von den strengen Regulierungen betroffen, wie es sie zum Beispiel beim Fußball oder Handball gibt. Viele Bundesländer erlauben das Tennisspielen seit heute, den 20. April. Darunter Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz. In Schleswig-Holstein soll ab dem 4. Mai wieder gespielt werden dürfen. Wenn die Tennisplätze öffnen, wird es auch wieder Leistungssport und Turniere geben. Im Bundesland Rheinland-Pfalz wird am 1. Mai ein Showturnier stattfinden, wo deutsche Tennisprofis wie Yannick Hanfmann und Dustin Brown ihre Tennisarme wieder schwingen können. Einer der Organisatoren sagte: „Wir wollen mit diesem Turnier etwas für die Spieler machen.“

Internationale Turniere eher unwahrscheinlich

Während in Deutschland nach und nach wieder Tennis-Wettkämpfe stattfinden werden, sind internationale Turniere in diesem Jahr eher unwahrscheinlich. In der Bundesrepublik und vielen anderen europäischen Ländern wurden alle Profiwettkämpfe bis Ende Juli verschoben oder abgesagt. Selbst die großen Turniere wie Wimbledon wurden gecancelt. Der deutsche Tennis-Profi und Davis-Cup-Teilnehmer Lennard Struff sagte, dass er nicht an Turniere im Jahr 2019 glaube: „Einfach weil es nicht möglich sein wird, dass Spieler aufgrund der unterschiedlichen Reisebeschränkungen zu den Turnieren reisen können. Und weil es auch an den Turnierorten genug Probleme gibt.“

Alternative: Deutsche Serie

Über jede kleine Alternative werden die deutschen Spieler froh sein. Der Deutsche Tennisbund plant deshalb, eine nationale Serie abzuhalten. Sie soll ab dem 8. Juni stattfinden. „Wir planen mit 32 Herren und 24 Damen, am Montag werden wir die Einladungen verschicken. Mit Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber haben wir bereits gesprochen, sie sind interessiert und haben ihre Bereitschaft bekundet“, sagte Vizepräsident Dirk Hordorff in einem Interview. Die geplante Serie soll über sechs Wochen gehen und nur an wenigen Orten stattfinden, sodass keine großen Reisen unternommen werden müssen. Geplant sind jeweils Gruppenspiele mit vier Tennisspielern. Weitere Details wird der Deutsche Tennisbund am Montag bekanntgeben: „Die Spieler sollen Trainingsmatches auf hohem Niveau ohne Zuschauer und für einen guten Zweck absolvieren können“, so Dirk Hordorff weiter. In Österreich wird übrigens eine vergleichbare Serie geplant. Diese findet bereits ab dem 25. Mai statt.

Strenge Regulierungen notwendig

Da die Pandemie noch lange nicht vorbei ist und die Ansteckungsgefahr weiterhin hoch ist, muss die Serie des Deutschen Tennisverbands unter strengen Regulierungen stattfinden. Zuschauer werden nicht erlaubt sein. Bei den Partien dürfen zudem nur die jeweiligen Kontrahenten auf den Plätzen stehen. Lediglich der Schiedsrichter ist anwesend. Der Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern muss durchgängig von den Tennisprofis eingehalten werden, sprich, in der Umkleidekabine, beim Betreten und Verlassen des Platzes sowie in den Pausen oder beim Seitenwechsel. Der eigentlich obligatorische Handschlag wird weggelassen. Der Trainingsbetrieb funktioniert nach den gleichen Regeln.

Nationale Wettkämpfe in anderen Tennisnationen

Auch in anderen Tennisnationen liegen Pläne für die Zeit ohne internationale Wettkämpfe vor. Unter anderem sollen in Nizza und auf Mallorca Tennis-Turniere stattfinden. Profi Rafael Nadal will zusammen mit Patrick Mouratoglou, dem Trainer von Serena Williams, nationale Matches veranstalten.