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Tottenham und der Sieg

Zuerst machte Liverpool das Unmögliche möglich und jetzt schaffte Tottenham dasselbe. Die Mannschaft gewann gegen Ajax Amsterdam nach einem 0:2 Rückstand. Jetzt zieht Tottenham ins Finale der Champions League ein und trifft dort auf Premier League Kollege Liverpool.

AMSTERDAM - Ajax - Tottenham Hotspur , Football

 Ajax ist am Boden zerstört.Tottenham feiert den Einzug ins Finale.

Diese Champions League ist eine League voller Überraschung. Das gilt auch für das gestrige Halbfinale-Rückspiel von Tottenham Hotspur gegen Ajax Amsterdam. Was für eine Partie. Im Hinspiel verloren die Engländer mit einem 0:1. Gestern lagen sie zur Halbzeit mit einem 0:2 im Rückstand. Um ins Finale einzuziehen, musste Tottenham drei Tore in der zweiten Halbzeit schießen. Kaum zu schaffen bei einem so starken Gegner wie Ajax, für die es auch noch ein Heimspiel war. Doch Tottenham gelang es trotzdem.

Bereits 10 Minuten nach der Pause flog der erste Ball ins Tor. Nur vier Minuten später gelang das zweite Tor. Beide Treffer wurden von Lucas Moura erzielt. Im Anschluss blieb es lange Unentschieden. Die Amsterdamer sahen sich schon im Finale als in der Nachspielzeit der Siegtreffer erfolgte. In der sechsten Minute der Nachspielzeit schoss Lucas Moura das dritte Tor. Er war der Held des Abends.

Glaube versetzt Berge

Tottenhams Coach Mauricio Pochettino sagte nach dem Halbfinale: „Das war keine Taktik, sondern der Wille und Glauben der Mannschaft“. Und Recht hat er. Die Spurs waren mental enorm stark und die Moral im Team konnte nicht besser sein. Man spürte förmlich den Siegeswillen des Teams. Die Presse war von den Engländern ebenfalls begeistert: „Wir sahen großen mentalen Fußball. Pochettino schafft es, sein Team glauben zu lassen, dass nichts festgeschrieben ist. Das Schöne am Fußball ist eben, dass er sich manchmal nicht erklären lässt.

Das Comeback in Amsterdam ist auf jeden Fall noch ein bisschen spektakulärer gewesen als das vom FC Liverpool gegen den FC Barcelona einen Tag zuvor. Diese mussten ebenfalls gegen einen Rückstand kämpfen. Nun treffen die beiden mentalen und siegwilligen Teams im Champions League Finale gegeneinander an. Ein englisches Endspiel, das viel Spannung verspricht. Denn die beiden Mentalitätsmonster werden nicht so einfach aufgeben.

Totenstille in Amsterdam

Bei Ajax Amsterdam herrschte nach dem Aus absolute Totenstille. Die jungen Wilden konnten es nicht fassen. Für sie war die Begegnung brutal. Und jetzt droht ihnen auch noch der Ausverkauf. Verdient hätten die Ajax-Spieler es, ins Finale zu kommen. Es war traurig mitanzusehen, wie manche nach dem Halbfinale im Gras liegen blieben und ihre Gesichter vergruben. Die Niederländer wollten nichts mehr hören oder sehen. Trainer Erik ten Hag war total sprachlos und verzweifelt. Die Fans konnten das Aus nicht fassen. Amsterdam hatte sich schon sicher im Finale gesehen.

Dass das Team in der Nachspielzeit verlor tat sogar Tottenhams Spielern leid. „Ajax kann einem wirklich leid tun“, sagte Heung-Min Son aufrichtig. Was bleibt, ist der zauberhafte, frische und leidenschaftliche Fußball, den Ajax in der Champions League gezeigt hat. Auch ohne Happy End und mit einer ungewissen Zukunft wird man sich an die großen Momente der Niederländer erinnern. Und davon lieferten sie bei diesem Wettbewerb sehr viele.