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Trainersuche auch beim FC Köln beendet

Markus Gisdol wird neuer Trainer des 1. FC Köln. Seine Verpflichtung stößt auf Kritik, zumal Gisdols Verhältnis zu Spieler Modeste konfliktgeladen ist. Sein Vorgänger und Ex-Trainer des FC Köln, Achim Beierlorzer, ist jetzt Coach beim FSV Mainz 05.

Markus Gisdol 1. FC Koeln

Pressekonferenz 1. FC Köln nimmt Markus Gisdol als Trainer unter Vertrag.

Ob der 1. FC Köln da mal nicht vorschnell gehandelt hat. Nachdem sich der Verein von Coach Achim Beierlorzer verabschiedet hat, verpflichtete man Markus Gisdol als neuen Trainer. Seit Montag ist dieser der neue Mann an der Seitenlinie. Er gilt als starker Coach, doch ob er zu den Kölnern passt, ist fraglich. Seine Verpflichtung wurde bereits von Fans und Experten kritisiert. Sicher auch, weil Gisdol mit Anthony Modeste kein gutes Verhältnis hat. Dass Gisdol eine C-Lösung für den Verein ist, stellt auch kein Geheimnis dar. Denn zuvor sagten Bruno Labbadia und Pal Dardai ab. Interims-Sportchef Frank Aehlig vom FC Köln betonte zwar im Nachhinein, dass Gisdol von Anfang an ein Kandidat gewesen sei, aber die Zweifel bleiben.

Er ist eine Notlösung für die Kölner

Gisdol ist also eine Notlösung für den 1. FC Köln. Damit wird der Coach leben müssen. Keine leichte Aufgabe. Zumal er auch von vielen FC-Fans nicht mit offenen Armen empfangen wird. Die Reaktionen auf ihn häufen sich im Netz. Nicht alle sind so freundlich wie diese: „Ich denke, Markus Gisdol wird ein guter Mitteltrainer. Bin gespannt, wer dann im März kommt“ oder „Spannend klingt es, vielversprechend aber irgendwie nicht“. Der neue Trainer muss sich bei den Geißböcken beweisen, damit sein unterschriebener Vertrag auch wirklich bis 2021 hält.

Ex-Trainer Huub Stevens prognostiziert bereits schwarze Zeiten für den Verein. Der ehemalige FC-Trainer sagte: „Ich bin mir nicht sicher, ob es mit ihm und dem FC passt“. Dass Stevens den neuen Coach gut einschätzen kann, liegt daran, dass Gisdol Stevens Co-Trainer bei Schalke 04 war. „Ich vermute, dass er kein Trainer ist, der die nächsten Jahre in Köln arbeiten wird.“ Zudem fügte er hinzu: „Vielleicht hat Gisdol aus seinen Entlassungen gelernt, jetzt muss er sich beweisen.“ Klingt nach keinem guten Verhältnis zwischen den beiden. Doch nicht nur von Ex-Kollegen, auch von Sportexperten wird er als Trainer angezweifelt. Seine Spielidee ähnelt stark der von Achim Beierlorzer, der gehen musste.

Gisdols Strategie

Gisdols Strategie ist es, auf Konsequenz und Gegenpressing zu setzen. Und zwar bei allen Mannschaften, mit denen er bisher arbeitete. Dieser Ansatz passt aber nicht zum FC. Köln. Das ließ sich bereits unter Beierlorzer erkennen. Und was seine Persönlichkeit anbelangt, glauben viele, dass er nicht in die Domstadt passt. Ex-Sportchef des HSV, Jens Todt, sagte über den Schwaben: „Markus Gisdol ist ein introvertierter Mensch, er sucht nicht die große Bühne. Er kennt zwar die Spielregeln, will aber nicht unbedingt im Rampenlicht stehen.“ In der Medienstadt am Rhein wird Gisdol allerdings im Rampenlicht stehen müssen. Die Kölner sind absolut fußballverrückt.

Noch ist nichts verloren

Trotz aller Skepsis, für den 50-Jährigen ist der Trainerjob beim FC Köln eine seiner größten Chancen. Wenn er sich von dem Gegenwind nicht ablenken und demotivieren lässt, kann er beim FC positiv überraschen. Schließlich war Gisdol in seiner Karriere auch erfolgreich. So gelang ihm mit Hoffenheim im Jahr 2013 und dem HSV im Jahr 2017 der Klassenerhalt. Genau dass wird jetzt auch in Köln von ihm erwartet. Mehr ist es nicht. Gisdol könnte zudem neue Impulse und Motivation liefern. Die Mannschaft braucht das dringend. Denn an der Qualität des Kaders liegt es nicht, dass die Saison bisher schlecht verlaufen ist. Nur viel Zeit hat Gisdol nicht. Schon am Wochenende im Spiel gegen den RB Leipzig sollte er erste Ergebnisse liefern.