Transferfenster für Wechsel nach hinten verschoben

Die Bundesliga-Saison ist nach dem Re-Start nun vorbei. Doch durch die von Corona verursachte Zwangspause haben sich im Fußball alle Termine nach hinten verschoben. So auch die Transferfenster der FIFA, DFL und des DFB.

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident, hat Transferfenster angepasst.

In diesem Jahr verlaufen die Transfers anders als bisher. Die Pandemie hat Spielpläne und Wechsel-Zeiten durcheinander gebracht. Für die kommenden Transfers gelten jetzt in diesem Sommer andere Zeiten.

Erstmalig wird es im deutschen Fußball zwei Optionen geben. Ein Transferfenster wird nur für einen Tag geöffnet sein, das zweite Transferfenster von DFB, DFL & FIFA dagegen wird großzügiger geöffnet sein. Insgesamt haben die Vereine rund Monate Zeit, um auf dem Transfermarkt einzukaufen. Traditionell ist das Transferfenster in der Bundesliga zwischen dem 1. Juli und dem 31. August offen. Aufgrund der Krise muss der Zeitraum aber nach hinten verschoben und angepasst werden. Wie das aussehen soll, dass hat der DFB zusammen mit der DFL und in Abstimmung der FIFA ausgearbeitet. Am Montag wurden erste Pläne vorgestellt.

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Zwei Transferfenster für den Fußball

Bekannt gemacht wurde, dass es statt einem Transferfenster also zwei Wechselfenster im Sommer geben wird. Die erste Transferperiode startet schon am Mittwoch – und geht nur über diesen Tag. Die zweite Wechselperiode wird zwischen dem 15. Juli und dem 5. Oktober laufen. Das ist deutlich länger, als in vorherigen Jahren. DFB-Vizepräsident Frymuth erklärte: „Wegen der Coronakrise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, sodass der bisherige Zeitraum aktualisiert werden musste.“

Dass morgen schon ein Transferfenster für wenige Stunden geöffnet wird, macht Sinn. Es dient dazu, Verträge, die bereits abgeschlossen sind, oder ab dem 1. Juli beginnen, zu ermöglichen. Denn viele Spieler sind davon betroffen. Sie erhalten durch dieses Fenster eine Erlaubnis für die kommende Saison 2020/2021. Mit dem zweiten Transferfenster sollen den Bundesliga-Clubs sowie anderen europäischen Vereinen „möglichst lange und flexible Transfers“ ermöglicht werden. Die Entscheidung orientiert sich an der Empfehlung des UEFA-Exekutivkomitees. Dieses Komitee hatte die Mitgliedsverbände dazu aufgefordert, den 5. Oktober als Enddatum für Transferfenster festzulegen. Einen Tag später müssen die Spieler dann für den Einsatz der nächsten Champions League oder Europa League registriert werden.