Transfers in der Bundesliga

Am 1. Januar startet die Transferperiode der Bundesliga. Welche Wechsel in diesem Winter schon feststehen und welche Clubs auf der Suche nach neuer Verstärkung sind, erfahren Sportbegeisterte jetzt.

Im Bild Talentspieler Amadou Haidara. Er wird bei Leipzig unter Vertrag genommen.

Es ist Winter und Bundesligapause – das bedeutet, es hat die Saison der Transfers begonnen. Einige der großen Erstligaclubs halten sich, was die Wechsel angeht, bedeckt, während andere ihre Transferziele bereits öffentliche gemacht haben.

Bester deutscher Verein derzeit ist Borussia Dortmund. Dieser will die Winterpause nutzen, um sich zu verkleinern. Der aktuelle Kader besteht aus 29 Spielern. Das bedeutet, Trainer Lucien Favre wird wahrscheinlich einige Fußballer ziehen lassen. Gerüchten zufolge wären das Shinji Kagawa, der wohl nach Spanien gehen dürfte, so wie das Sorgenkind des BVBs, Sebastian Rode. Er geht zurück zu Eintracht Frankfurt. Außerdem ist Dzenis Burnic ein Ausleihkandidat. Verteidiger Julian Weigl wird aber weiterhin bei Borussia Dortmund bleiben, auch wenn er in dieser Saison häufig auf der Auswechselbank sitzen musste.

Bayern und Leipzig wollen Supertalente

Bayern München, verweilt derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, will den BVB aber auf keinen Fall die Führung überlassen. Der Verein hat auch schon eine Taktik geplant. Denn der FC Bayern will aufrüsten. Im Gespräch sind mehrere Spieler. Besonders groß ist das Interesse allerdings an dem bei Atlético Madrid unter Vertrag stehenden Lucas Hernández. Vorstandsvorsitzender Rummenigge hält sich trotzdem alle Optionen offen. „Wir planen einige Sachen, was Transfers angeht, aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.“

Leipzig hat bereits viele Talente, will aber noch weiter aufstocken. Zwei Fußballer hat der Verein bereits unter Vertrag genommen. Mit ihnen wollen sie sich für die Champions League qualifizieren. Und zwar handelt es sich um Amadou Haidara, der noch bei Salzburg spielt und großes Potenzial besitzt, um ein würdiger Nachfolger von Naby Keita zu werden. Ebenfalls verpflichtet wurde der 19-jährige Tyler Adams von Red Bull New York.

Frankfurt, Mönchengladbach und Wolfsburg eher bescheiden

Borussia Mönchengladbach wird ziemlich sicher den ehemaligen Verteidiger Andreas Christensen zurückholen. Dieser ist gerade beim FC Chelsea. Christensen spielte zwei fantastische Jahre bei Mönchengladbach. Eintracht Frankfurt hat sich den Dortmunder Sebastian Rode ausgeliehen. Er soll im defensiven Mittelfeld den verletzten Lucas Torro ersetzen. Der VfL Wolfsburg strebt dagegen eine Verkleinerung des Kaders an, schließt aber neue Transfers nicht komplett aus.

Vereine der letzten Tabellenplätze ebenfalls nicht untätig

Auch die Clubs, die sich auf den letzten Plätzen der Tabelle befinden, sind an Verstärkung interessiert. Schließlich kämpfen diese Vereine gegen einen möglichen Abstieg. Der Trainer vom VfB Stuttgart hat bereits Maßnahmen ergriffen und sich von Hertha BSC den Fußballer Alexander Esswein ausgeliehen. Zudem wird es zwei weitere Neuzugänge geben. Geplant ist, Timothy Weah von Paris Saint-Germain sowie die Dortmunder Phillip und Rode zum VfB zu holen. Aber auch der Mönchengladbacher Herrmann wird als möglicher Neuling gehandelt.

In Nürnberg soll Offensivspieler Kingsley Schindler aus Holstein Kiel für Verstärkung sorgen. Sportvorstand Bornemann hat zwar nicht viel Geld für Transfers, doch will er auf keinen Fall absteigen. Das finanzielle Risiko wird er wahrscheinlich eingehen. Bei Hannover sollen ebenfalls drei Transfers stattfinden, gehandelt wird derzeit aber nur der Engländer Ibrahim Meite, der bei Cardiff City unter Vertrag steht.