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Vierjahres Sperre für Russland

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat gegen Russland eine vierjährige Sperre verhängt. Die Entscheidung fiel einstimmig. Ein Sprecher bestätigte das am Montag.

Switzerland: Russia and doping The President of the International Olympic Committee IOC, Thomas Bach,

Pressekonferenz der WADA und Verkündung der Strafen für Russland.

Das WADA-Exekutivkomitee stimmte am heutigen Montag einstimmig in Lausanne der Empfehlung der unabhängigen Prüfkommission zu und verhängte vollumfänglich eine Vierjahressperre gegen Russland. Das bedeutet, die Sportler dieses Landes dürfen die nächsten vier Jahre nicht mehr unter russischer Flagge starten. Ihnen ist es lediglich möglich, als neutrale Athleten anzutreten.

Zuvor müssen sie allerdings nachweisen können, dass sie nicht in den Skandal und das Doping verwickelt sind. Dass Russland bei den nächsten Olympischen Spielen in Tokio im Jahr 2020 und anschließend in Peking im Jahr 2022 nicht teilnehmen darf, ist ein herber Schlag. Ebenso nicht antreten darf Russland an den Olympischen Jugendspielen, den Weltmeisterschaften sowie anderen deklarierten „Major-Sport-Events“, die den WADA-Code unterschrieben haben.

Für Russland auch im Fußball Konsequenzen

Auch die Fußball-WM 2022 in Katar ist vom WADA-Urteil betroffen. Denn der FIFA-Weltverband ist dem WADA-Code unterworfen. Sprich, er muss dem Urteil ebenfalls Rechnung tragen. Gemäß der aktuellen Strafe, müssten die Russen bei der Fußball-WM in Katar unter neutraler Fahne spielen, wenn sich die Mannschaft überhaupt qualifiziert. Jonathan Taylor, der Leiter der Prüfkommission sagte: „Die FIFA ist derzeit in Kontakt mit der Vereinigung der olympischen Sportverbände und der WADA, um zu klären, wie sich die Entscheidung in Bezug auf Fußballturniere auswirkt. Es würde zum Beispiel bei der Fußball-WM dann ein Team mit neutralen Spielern und ohne Flagge antreten.“ Interessanterweise ist die EM 2020 nicht von der vierjährigen Sperre betroffen, denn laut WADA handelt es sich um ein regionales Sportereignis. Auch auf das Finale der Champions-League, dass 2021 in St. Petersburg stattfindet, trifft das zu.

Russland will Einspruch erheben

Russland verkündete, gegen die Strafe der Welt-Anti-Doping-Agentur anzugehen. Die Strafe erfolgte aufgrund der aktuellen Manipulation von Moskauer Labordaten. Russland will für seine Sportler kämpfen, so die Abgeordnete Swetlana Schurowa. Am Montag äußerte sich zudem ein weiterer Parlamentsabgeordnete: Dmitri Swischtschow plant, die Sperren und Strafen beim Internationalen Sportgerichtshof (Cas) in Lausanne anzufechten. Die Sanktionen umfassen einen kompletten Strafenkatalog.

Neben dem Verbot zur Teilnahme an internationalen Sportwettkämpfen wird die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA aus der WADA ausgeschlossen. Außerdem darf Russland die nächsten vier Jahre keine sportlichen Großereignisse ausrichten, noch sich um diese bewerben. Und es geht noch weiter. An das Land vergebene Weltmeisterschaften sollen wieder entzogen werden. Das betrifft unter anderem die Rodel-WM in Sotschi, die im Februar 2020 stattfinden sollte. Auch die für 2022 geplante Volleyball-WM, die Eishockey-WM 2023 in Petersburg sowie die Schwimm-Kurzbahn-WM in Kazan im Jahr 2022 werden dem Land wieder entzogen.

Russland hat unzählige Daten manipuliert

Der Auslöser für die strengen Sanktionen und Strafen war der Streit um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor. Forensische Analysen der Welt-Doping-Agentur hatten gezeigt, dass die aus dem Moskauer Labor stammenden Dopingdaten zwischen 2012 und 2015 nicht wahrheitsgemäß oder vollständig seien. Das konnte die WADA durch eine Datenkopie nachweisen. Angaben der Welt-Doping-Agentur zufolge soll Russland über hundert mutmaßliche Fälle von Doping und Analyseergebnissen gefälscht oder gelöscht haben. Russland wurde bereits mehrfach sanktioniert. So durften Sportler bei den im Jahr 2018 stattfindenden Winterspielen in Pyeongchang nicht als Mannschaft teilnehmen. Am Ende starteten 168 Sportler als „Olympic Athletes from Russia“.